Im Zentrum der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Innovationsparadigma steht die Frage, wie Wissen als primärer Produktionsfaktor die Organisationsformen und sozialen Sicherungssysteme transformiert. Dabei werden verschiedene Modelle diskutiert, die den Einfluss von Digitalisierung, Vernetzung und kontinuierlicher Neuerfindung auf die Stabilität gesellschaftlicher Institutionen untersuchen. Besonders strittig ist oft die Geschwindigkeit, mit der technologische Disruptionen auf etablierte soziale Rahmenbedingungen treffen und welche Anpassungsleistungen durch den Staat oder die Zivilgesellschaft erforderlich sind. Neben der rein ökonomischen Perspektive rückt zunehmend die soziale Dimension in den Fokus der Forschung. Hierbei geht es um die Frage, wie neue Formen der Teilhabe und Verteilungsgerechtigkeit in einer Gesellschaft gestaltet werden können, deren Wertschöpfung maßgeblich auf immateriellen Gütern basiert. Die Debatte umfasst somit auch die Untersuchung neuer sozialpolitischer Ansätze, die versuchen, die Risiken des strukturellen Wandels abzufedern. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.