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Wissenschaftliche Texte zu  issuer-pays

Das Schlagwort issuer-pays beschreibt ein spezifisches Vergütungsmodell im Finanzwesen, bei dem die Emittenten von Wertpapieren die Gebühren für deren Bewertung tragen. Dieser Mechanismus ist zentral für das Verständnis der ökonomischen Anreizstrukturen innerhalb der Ratingindustrie. In der Finanzwissenschaft und der Rechtsökonomie wird dieses Modell intensiv untersucht, um die Auswirkungen auf die Unabhängigkeit und Objektivität von Kreditratings zu bewerten.

2  Veröffentlichungen
  • Interessenkonflikte, Reputation und empirische Performancemessung von Ratingagenturen
    Titel: Interessenkonflikte, Reputation und empirische Performancemessung von Ratingagenturen
    Autor:in: Florian Höhme (Autor:in)
    Fach: VWL - Finanzwissenschaft
    Kategorie: Bachelorarbeit , 2012 56 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 201137
    Preis: US$ 21,99
  • Kritische Darstellung des „Issuer-Pays“-Geschäftsmodells von Ratingagenturen
    Titel: Kritische Darstellung des „Issuer-Pays“-Geschäftsmodells von Ratingagenturen
    Autor:in: Sebastian Packross (Autor:in)
    Fach: BWL - Investition und Finanzierung
    Kategorie: Seminararbeit , 2011 19 Seiten , Note: 2,0
    Katalognummer: 178594
    Preis: US$ 18,99

Die Debatte um das issuer-pays Modell konzentriert sich primär auf das Problem potenzieller Interessenkonflikte. Da die Ratingagenturen direkt von den Unternehmen bezahlt werden, die sie bewerten sollen, entsteht eine strukturelle Abhängigkeit, die die Unparteilichkeit der Analyse gefährden kann. Wissenschaftliche Diskurse befassen sich hierbei mit der Frage, inwieweit Marktkräfte und Wettbewerbsdruck die Qualität der Ratings beeinflussen und ob eine Umstellung auf ein Nutzerzahler-Modell die Integrität der Finanzmärkte erhöhen könnte. Neben der rein ökonomischen Perspektive spielen regulatorische Ansätze eine wesentliche Rolle bei der Untersuchung dieses Geschäftsmodells. Forscher analysieren, welche Aufsichtsmechanismen notwendig sind, um die Informationsasymmetrien zwischen Emittenten, Ratingagenturen und Investoren zu minimieren. Dabei werden oft systemische Risiken thematisiert, die entstehen können, wenn Bewertungsmodelle durch Anreizstrukturen verzerrt werden. Die Untersuchung umfasst somit sowohl mikroökonomische Verhaltensweisen als auch die makroökonomische Stabilität des gesamten Finanzsystems. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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