Die Diskussion um Keuschheit berührt zentrale Fragen der Moral, Ethik und Gesellschaft. In der Theologie wird Keuschheit oft als Tugend verstanden, die durch die Enthaltsamkeit von sexuellen Handlungen und die Kontrolle der eigenen Begierden geprägt ist. In der Soziologie wird Keuschheit hingegen oft im Zusammenhang mit der sozialen Rolle von Frauen und Männern analysiert. Die historische Entwicklung des Keuschheitsbegriffs ist eng mit der Entwicklung der christlichen Kirche und der mittelalterlichen Gesellschaft verbunden. In der Antike und im Mittelalter wurde Keuschheit als Ideal der christlichen Lebensweise verstanden. Heute wird der Begriff in verschiedenen Disziplinen und Kontexten diskutiert, von der Geschlechterforschung bis zur Soziologie. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.