Die Geschichte der Kongresshalle reicht bis in die Zeit des Nationalsozialismus zurück, als der Begriff eng mit der Propaganda und den Reichsparteitagen verbunden war. Heute steht die Frage im Mittelpunkt, wie mit den Überresten dieser Anlagen umgegangen werden soll. Sollten sie abgerissen, erhalten oder rekonstruiert werden? Diese Frage berührt nicht nur architektonische, sondern auch historische, ethische und politische Aspekte. Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Theorien und Methoden entwickelt, um den Umgang mit solchen Bauten zu bewerten und zu gestalten. Dazu gehören Ansätze der Denkmalpflege, der Architekturtheorie und der Geschichtswissenschaft. Die Auseinandersetzung mit der Kongresshalle und ihren Überresten ist ein Beispiel für die komplexe Beziehung zwischen Geschichte, Architektur und Gesellschaft. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook bei GRIN, viele auch im Print-on-Demand-Verfahren.