Die Konziliare Bewegung des 14. und 15. Jahrhunderts forderte eine stärkere Rolle der Konzilien bei der Entscheidungsfindung in der Kirche und sah den Papst als primus inter pares, also als ersten unter gleichen. Diese Sichtweise stand im Gegensatz zur päpstlichen Zentralisierung der Macht und führte zu einer Reihe von Konflikten zwischen Papsttum und Konzilien. In der Forschung ist die Frage nach der Bedeutung des Konziliarismus für die Entwicklung der katholischen Kirche und die Beziehung zwischen Papsttum und Episkopat noch immer ein zentrales Thema. Vertiefe dich in die wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema, die bei GRIN als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, verfügbar sind.