Die Theorie des l'art pour l'art hat ihre Wurzeln in der romantischen Ästhetik und wurde im 19. Jahrhundert von Künstlern und Theoretikern wie Théophile Gautier und Charles Baudelaire popularisiert. Sie postuliert, dass Kunst nicht der Darstellung von Realität oder der Vermittlung von Moral dienen sollte, sondern vielmehr als Selbstzweck verstanden werden sollte. In der modernen Kunst- und Kulturwissenschaft wird l'art pour l'art oft im Kontext der Debatten um die Autonomie der Kunst und ihre Beziehung zur Gesellschaft diskutiert. Zentrale Fragen sind dabei, ob Kunst tatsächlich unabhängig von gesellschaftlichen und politischen Einflüssen sein kann und welche Rolle die Rezeption und Interpretation von Kunst durch das Publikum spielt. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.