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Wissenschaftliche Texte zu  Mode im Mittelalter

Die Mode im Mittelalter beschreibt die historische Entwicklung von Kleidung, Textilien und deren gesellschaftlicher Bedeutung in Europa. In den Geschichts- und Kulturwissenschaften wird untersucht, wie Gewänder soziale Hierarchien, Geschlechterrollen und religiöse Normen widerspiegelten. Die Analyse umfasst sowohl die Materialität der Stoffe als auch die symbolische Funktion der modischen Darstellung innerhalb der ständischen Ordnung.

2  Veröffentlichungen
  • Frauengewänder im deutschsprachigen Raum um 1200
    Die Unterdrückung der Frau durch die Mode und deren Relevanz für die heutige Zeit
    Titel: Frauengewänder im deutschsprachigen Raum um 1200
    Autor:in: Alina Heß (Autor:in)
    Fach: Design (Industrie, Grafik, Mode)
    Kategorie: Hausarbeit , 2019 16 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 1157357
    Preis: US$ 15,99
  • Kleidung und Mode im Mittelalter
    Titel: Kleidung und Mode im Mittelalter
    Autor:in: Sonja Rehrl (Autor:in)
    Fach: Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
    Kategorie: Facharbeit (Schule) , 2013 20 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 282030
    Preis: US$ 14,99

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der mittelalterlichen Bekleidung konzentriert sich häufig auf die Schnittstelle zwischen materieller Kultur und soziopolitischen Strukturen. Dabei spielen Fragen der Repräsentation eine zentrale Rolle: Kleidung diente nicht nur dem Schutz, sondern fungierte als visuelles Kommunikationsmittel, um den eigenen Stand, das Geschlecht und den religiösen Status innerhalb der feudalen Gesellschaft zu manifestieren. Forscher untersuchen zudem, wie Kleiderordnungen versuchten, die soziale Mobilität einzudämmen, indem sie den Zugang zu bestimmten Stoffen oder Farben reglementierten. Die methodische Herangehensweise verbindet dabei oft die Archäologie, die Kunstgeschichte und die Philologie, um aus Bildquellen und Textzeugnissen Rückschlüsse auf die damalige Lebenswelt zu ziehen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Untersuchung der Gender-Aspekte und der damit verbundenen Machtverhältnisse. Die Modegeschichte beleuchtet, wie durch spezifische Schnittführungen und Kleidungsstile gesellschaftliche Erwartungen an männliche und weibliche Körperlichkeit geformt und kontrolliert wurden. In der aktuellen Debatte wird zudem die Bedeutung von Handelswegen und der Textilproduktion für die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen diskutiert. So lassen sich modische Veränderungen als Indikatoren für den Aufstieg des Bürgertums und den Wandel von der Subsistenzwirtschaft hin zu komplexen Warenmärkten interpretieren. Entdecke zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, die als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, verfügbar sind.

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