Die Diskussion um die Modernities berührt zentrale Theorien und Modelle der Soziologie und der Kulturwissenschaft, wie zum Beispiel die Theorie der multiple Modernities von Shmuel Eisenstadt. Diese Theorie geht davon aus, dass es nicht nur eine einzige, universelle Moderne gibt, sondern vielmehr multiple, kulturell spezifische Modernen, die sich in verschiedenen historischen und kulturellen Kontexten entwickelt haben. Die Forschung zu den Modernities ist auch von methodologischen Debatten geprägt, wie zum Beispiel der Kontroverse um die Individualisierungstheorie Ulrich Becks. Hierbei geht es um die Frage, ob die Individualisierung ein universelles Phänomen der Moderne ist oder ob sie kulturell spezifisch ist. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu den Modernities als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.