Die negative Ästhetik hat ihre Wurzeln in der Aufklärung und Romantik, als Künstler und Denker begannen, die Grenzen der Konventionellen zu überschreiten. Im 20. Jahrhundert gewann das Konzept an Bedeutung, als die Avantgarde und die moderne Kunst die traditionellen Vorstellungen von Schönheit und Ästhetik in Frage stellten. In der aktuellen Forschung wird die negative Ästhetik oft im Kontext von Themen wie dem Erhabenen, dem Grotesken oder dem Uncanny diskutiert. Fragen nach der Rolle des Betrachters, der ethischen Verantwortung des Künstlers und der gesellschaftlichen Relevanz von Kunstwerken, die das Hässliche oder Unangenehme thematisieren, stehen im Mittelpunkt. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.