Die philosophischen Ansichten Ockhams haben sich vor allem auf die Logik, die Metaphysik und die Erkenntnistheorie konzentriert. Sein Nominalismus, der besagt, dass allgemeine Begriffe nur Namen sind und keine realen Entitäten darstellen, hat zu einer Kontroverse mit der traditionellen aristotelischen Philosophie geführt. In der Wissenschaftstheorie hat Ockhams seinen berühmten Rasiermesser-Grundsatz formuliert, der besagt, dass bei mehreren möglichen Erklärungen für ein Phänomen die einfachste Erklärung bevorzugt werden sollte. Dieser Grundsatz hat bis heute einen großen Einfluss auf die wissenschaftliche Methode. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Ockhams als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.