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Wissenschaftliche Texte zu  Plusquamperfekt

Das Plusquamperfekt bezeichnet in der Linguistik eine Tempusform, die eine vorangegangene Vergangenheit ausdrückt. Es dient primär der zeitlichen Abgrenzung von Ereignissen innerhalb eines narrativen Kontextes, indem es die Vorzeitigkeit einer Handlung gegenüber einem anderen vergangenen Zeitpunkt markiert. Die Untersuchung dieses Aspekts findet vor allem in der morphologischen und syntaktischen Forschung der Germanistik sowie in der vergleichenden Sprachwissenschaft statt.

3  Veröffentlichungen
  • Die Gebrauchsweisen des Plusquamperfekts
    Titel: Die Gebrauchsweisen des Plusquamperfekts
    Autor:in: Andreas Lehmann (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Linguistik
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 18 Seiten , Note: 2
    Katalognummer: 43949
    Preis: US$ 15,99
  • Die Herausbildung doppelter Perfektbildungen im Deutschen in diachroner Perspektive
    Ein Ansatz zur Klärung der Entstehung und Entwicklung von Doppelperfekt und Doppelplusquamperfekt im Indikativ
    Titel: Die Herausbildung doppelter Perfektbildungen im Deutschen in diachroner Perspektive
    Autor:in: Cand. M. A. Christine Porath (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Linguistik
    Kategorie: Magisterarbeit , 2010 131 Seiten , Note: 1,1
    Katalognummer: 191930
    Preis: US$ 46,99
  • Vergleich des Plusquamperfekts im Deutschen und Albanischen
    Titel: Vergleich des Plusquamperfekts im Deutschen und Albanischen
    Autor:in: Edesa Paheshti (Autor:in)
    Fach: Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)
    Kategorie: Wissenschaftlicher Aufsatz , 2016 13 Seiten
    Katalognummer: 337395
    Preis: US$ 0,99

Die wissenschaftliche Betrachtung des Plusquamperfekts umfasst sowohl die diachrone Entwicklung der Tempussysteme als auch die synchrone Funktionsweise in modernen Sprachen. Ein zentraler Forschungsgegenstand ist dabei die historische Herausbildung komplexer Perfektformen und die Frage, nach welchen grammatikalischen Gesetzmäßigkeiten sich diese Strukturen über Jahrhunderte hinweg verändern. Dabei spielen Prozesse der morphologischen Vereinfachung oder der Neuschöpfung von Tempusformen eine entscheidende Rolle für das Verständnis der Sprachgeschichte. In der angewandten Linguistik steht zudem die pragmatische Verwendung im Fokus, insbesondere im Hinblick auf die zeitliche Kohärenz in Erzählungen. Die Forschung setzt sich mit der Unterscheidung zwischen rein grammatikalisch markierter Vorzeitigkeit und der durch Kontext induzierten zeitlichen Staffelung auseinander. In der kontrastiven Linguistik werden zudem die Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachfamilien untersucht, um die universellen Prinzipien der Tempusmarkierung zu bestimmen. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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