Die Protestpartei ist oft das Ergebnis von sozialen und politischen Bewegungen, die sich gegen die bestehenden politischen und gesellschaftlichen Strukturen richten. Im Laufe der Zeit können solche Parteien jedoch ihre ursprüngliche Protesthaltung verlieren und sich zu etablierten politischen Kräften entwickeln. Ein Beispiel dafür ist die Partei Bündnis 90/Die Grünen, die ursprünglich als eine Protestpartei gegen die atomare Aufrüstung und die Umweltverschmutzung entstand, aber später zu einer Volkspartei wurde. Die Entwicklung und der Wandel von Protestparteien sind Gegenstand der politischen Wissenschaft und Soziologie. Forscher untersuchen die Faktoren, die zum Erfolg oder Scheitern von Protestparteien beitragen, und analysieren die Auswirkungen, die sie auf das politische System haben. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.