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Wissenschaftliche Texte zu  Pussy Riot

Das Schlagwort Pussy Riot umfasst die wissenschaftliche Untersuchung eines feministischen Punk-Kollektivs, das durch politische Aktionen im russischen Kontext Aufmerksamkeit erregte. In den Disziplinen der Politikwissenschaft, der Soziologie sowie der Medienwissenschaft wird die Gruppe als Akteurin im Spannungsfeld zwischen Zivilgesellschaft, staatlicher Repression und digitaler Gegenöffentlichkeit betrachtet. Die Forschung setzt sich dabei mit den Mechanismen von Protestformen und deren gesellschaftlicher Wirkung auseinander.

2  Veröffentlichungen
  • Das russische Internet während der Demonstrationen „Für ehrliche Wahlen“ im Winter 2011/2012
    Russlands Onlinejournalismus als potenzielle Gegenöffentlichkeit und Zivilgesellschaft
    Titel: Das russische Internet während der Demonstrationen „Für ehrliche Wahlen“ im Winter 2011/2012
    Autor:in: Markus Müller (Autor:in)
    Fach: Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
    Kategorie: Magisterarbeit , 2012 225 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 294519
    Preis: US$ 46,99
  • Reenactment als neue Wiederholungsstrategie am Beispiel der "Moskauer Prozesse" von Milo Rau. Ereignis, Dokumentation und Neuverhandlung
    Titel: Reenactment als neue Wiederholungsstrategie am Beispiel der
    Autor:in: Felix Straub (Autor:in)
    Fach: Theaterwissenschaft, Tanz
    Kategorie: Hausarbeit , 2022 18 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 1236495
    Preis: US$ 15,99

Die wissenschaftliche Debatte um Pussy Riot verknüpft verschiedene theoretische Ansätze der politischen Partizipation und der Geschlechterforschung. Ein zentraler Fokus liegt auf der Untersuchung von performativem Protest, bei dem künstlerische Ausdrucksformen als Werkzeuge des politischen Widerstands eingesetzt werden. Hierbei wird analysiert, wie durch symbolische Akte öffentliche Diskurse provoziert und bestehende Machtstrukturen sowie rechtliche Rahmenbedingungen in autoritären Systemen hinterfragt werden können. Zudem spielt die Rolle digitaler Medien eine entscheidende Rolle, da die globale Sichtbarkeit der Aktionen maßgeblich durch die Dynamiken des Online-Journalismus und sozialer Netzwerke gesteuert wurde. Neben der rein politischen Ebene rücken auch rechtsstaatliche und soziokulturelle Fragestellungen in den Vordergrund der Forschung. Es wird untersucht, wie staatliche Institutionen auf nonkonformistische Bewegungen reagieren und inwiefern rechtliche Prozesse zur Instrumentalisierung politischer Diskurse genutzt werden. Die Untersuchung von Reenactment-Strategien und der Dokumentation solcher Ereignisse eröffnet zudem Perspektiven auf die historische Aufarbeitung und die mediale Konstruktion von politischem Widerstand. So bietet das Thema Anknüpfungspunkte für die Analyse der Transformation von Protestbewegungen im digitalen Zeitalter. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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