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Wissenschaftliche Texte zu  Regia

Der Begriff Regia bezeichnet im historischen Kontext zentrale Macht- und Verwaltungszentren der Antike. In der Geschichtswissenschaft und Archäologie wird untersucht, ob diese Strukturen primär sakralen Charakter besaßen oder als administrative Sitze weltlicher Herrschaft fungierten. Die Analyse dieser Räumlichkeiten ermöglicht Rückschlüsse auf die politische Organisation und die soziokulturelle Bedeutung von Machtzentren in frühen Gesellschaften.

2  Veröffentlichungen
  • Die Regia auf dem Forum Romanum. Ein Wohn- oder Sakralbau?
    Titel: Die Regia auf dem Forum Romanum. Ein Wohn- oder Sakralbau?
    Autor:in: Daniel Richardt (Autor:in)
    Fach: Archäologie
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 26 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 536698
    Preis: US$ 18,99
  • Sarmizegetusa Regia
    Chancen und Grenzen zentraler Herrschaftsausübung im Kontext von stammesverbandlicher Ordnung
    Titel: Sarmizegetusa Regia
    Autor:in: Markus Ständner (Autor:in)
    Fach: Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 40 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 92437
    Preis: US$ 18,99

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Regia konzentriert sich häufig auf die funktionale Differenzierung zwischen religiöser und politischer Autorität. Ein zentraler Forschungsgegenstand ist dabei die Frage, inwieweit sakrale Architektur und administrative Machtstrukturen untrennbar miteinander verwoben waren. In der Forschung zu verschiedenen antiken Kulturen wird untersucht, wie räumliche Zentren zur Konsolidierung von Herrschaft dienten und welche Rolle sie innerhalb der sozialen Hierarchien spielten. Dabei spielen sowohl die architektonische Beschaffenheit als auch die strategische Lage dieser Orte eine entscheidende Rolle für das Verständnis der jeweiligen Gesellschaftsordnung. Neben der rein funktionalen Betrachtung rücken zunehmend die Dynamiken zwischen zentraler Kontrolle und dezentralen Stammesverbänden in den Fokus. Es wird debattiert, wie effektiv Macht über architektonisch manifestierte Zentren in komplexen gesellschaftlichen Gefügen ausgeübt werden konnte. Die Forschung betrachtet hierbei die Grenzen zentraler Herrschaftsausübung und die Wechselwirkungen mit regionalen Machtstrukturen. Durch die Verknüpfung von archäologischen Befunden mit historischen Modellen lassen sich so tiefere Einblicke in die Entwicklung politischer Organisation gewinnen. Entdecke dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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