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Wissenschaftliche Texte zu  Replikant

Der Begriff Replikant verweist im Kontext der Geistes- und Kulturwissenschaften primär auf künstliche, biologisch geschaffene Wesen innerhalb dystopischer Science-Fiction-Narrative. In der filmischen und literarischen Analyse dient er als zentrales Motiv, um die Grenzen zwischen Mensch und Maschine sowie die Konstruktion von Identität zu untersuchen. Disziplinen wie die Filmwissenschaft, die Philosophie und die Medienwissenschaft nutzen das Konzept, um Fragen nach Bewusstsein und Autonomie zu explorieren.

3  Veröffentlichungen
  • Analyse und Interpretation des Novums 'Joi' in "BLADE RUNNER 2049" als Teil der Identitätsformung
    Joi, die Frau der Zukunft?
    Titel: Analyse und Interpretation des Novums 'Joi' in
    Autor:in: Anonym (Autor:in)
    Fach: Filmwissenschaft
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 23 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 1025980
    Preis: US$ 18,99
  • Der Film „Blade Runner“ aus der Sicht der Technikphilosophie
    Titel: Der Film „Blade Runner“ aus der Sicht der Technikphilosophie
    Autor:in: Karl-Heinz Mayer (Autor:in)
    Fach: Philosophie - Sonstiges
    Kategorie: Seminararbeit , 2012 15 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 199497
    Preis: US$ 16,99
  • Die Protagonisten des Films "Blade Runner" und der Lacan‘sche Blick in den Spiegel
    "Each half lacks what the other has"
    Titel: Die Protagonisten des Films
    Autor:in: Ilka Eliana Knigge (Autor:in)
    Fach: Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
    Kategorie: Hausarbeit , 2013 11 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 231301
    Preis: US$ 16,99

Die theoretische Debatte um Replikanten verknüpft oft technologische Fragen mit tiefgreifenden ontologischen Problemstellungen. In der Philosophie wird häufig untersucht, inwieweit künstliche Entitäten durch Simulation von Emotionen und Erinnerungen einen moralischen Status beanspruchen können. Hierbei spielen Konzepte der Subjektivität und der Fremdbestimmung eine entscheidende Rolle, da die Replikanten oft als Werkzeuge mit einer programmierten, aber dennoch empfundenen Existenz dargestellt werden, was die klassische Trennung von belebtem und unbelebtem Sein infrage stellt. Über die rein technische Ebene hinaus fungiert das Motiv in der kulturwissenschaftlichen Forschung als Spiegel gesellschaftlicher Ängste und Utopien. Die Untersuchung von Blickachsen, Identitätsverlust und der Dekonstruktion des Menschlichen ermöglicht Rückschlüsse auf die Entwicklung von Mensch-Maschine-Interaktionen in der Realität. Dabei stehen oft die psychologischen Auswirkungen der Künstlichkeit sowie die ethische Verantwortung gegenüber künstlich erschaffenen Lebensformen im Fokus der wissenschaftlichen Diskussion. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, sofort als PDF und eBook, viele als Print-on-Demand.

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