Die Theorie der Riten de passage wurde von dem französischen Soziologen Arnold van Gennep entwickelt, der sie als eine universelle Erscheinung in allen Kulturen beschrieb. Sie umfasst drei Phasen: die Trennung von der alten Rolle, die liminale Phase, in der die Person zwischen zwei Zuständen schwebt, und die Wiedereingliederung in die Gesellschaft. In der modernen Gesellschaft spielen Riten de passage weiterhin eine wichtige Rolle, auch wenn sie oft nicht mehr als solche erkannt werden. Sie können in Form von Ritualen, Zeremonien oder Feiern auftreten und dienen dazu, wichtige Ereignisse im Leben zu markieren und zu feiern. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, sowie viele auch als Print-on-Demand bei GRIN.