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Wissenschaftliche Texte zu  Sachwalterrechtsänderungsgesetz

Das Sachwalterrechtsänderungsgesetz stellt eine wesentliche Reform im deutschen Betreuungsrecht dar, die die rechtliche Stellung von Betreuten und deren Angehörigen maßgeblich beeinflusst hat. In der Rechtswissenschaft bildet es einen zentralen Untersuchungsgegenstand, um die Entwicklung von der rein staatlichen Fürsorge hin zu einer stärkeren Selbstbestimmung der Betroffenen zu verstehen. Die rechtliche Auseinandersetzung konzentriert sich dabei auf die prozeduralen und materiellen Neuerungen im Bereich der rechtlichen Betreuung.

2  Veröffentlichungen
  • Der Einfluss des Sachwalterrechts-Änderungsgesetzes 2006 auf Betroffene und deren Angehörige
    Titel: Der Einfluss des Sachwalterrechts-Änderungsgesetzes 2006 auf Betroffene und deren Angehörige
    Autor:in: BA Bernhard Schaupp (Autor:in)
    Fach: Gesundheit - Sonstiges
    Kategorie: Bachelorarbeit , 2011 45 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 190301
    Preis: US$ 21,99
  • Neuerungen im Sachwalterrecht durch das Sachwalterrechtsänderungsgesetz 2006
    Titel: Neuerungen im Sachwalterrecht durch das Sachwalterrechtsänderungsgesetz 2006
    Autor:in: Mag. Dr. iur. Harald Gunther Beber (Autor:in)
    Fach: Jura - Zivilrecht / Familienrecht / Erbrecht
    Kategorie: Doktorarbeit / Dissertation , 2008 215 Seiten
    Katalognummer: 92029
    Preis: US$ 45,99

Die wissenschaftliche Diskussion rund um das Sachwalterrechtsänderungsgesetz beleuchtet vor allem das Spannungsfeld zwischen dem Schutzbedürfnis einer Person und ihrem verfassungsrechtlich garantierten Selbstbestimmungsrecht. Ein wesentlicher Fokus liegt auf der Frage, wie durch die gesetzlichen Anpassungen die Partizipation der Betroffenen an den Entscheidungsprozessen gestärkt werden konnte. Dabei werden häufig die Auswirkungen auf die psychosoziale Dynamik innerhalb der Familie sowie die veränderte Rolle der rechtlichen Vertreter kritisch hinterfragt. Die Forschung untersucht zudem, inwieweit die Reform die Effizienz der rechtlichen Betreuung im Vergleich zu früheren Regulierungen gesteigert hat. Neben der rein juristischen Dogmatik werden auch die praktischen Implikationen der Gesetzesänderung in verschiedenen Fachdisziplinen thematisiert. So spielen sozialwissenschaftliche Perspektiven eine Rolle, wenn es um die langfristigen sozialen Folgen für die Betroffenen geht, während die Rechtsphilosophie die ethische Dimension der staatlichen Eingriffe reflektiert. Die Debatten um die Harmonisierung des Betreuungsrechts und die Abgrenzung zu anderen Formen der rechtlichen Unterstützung bilden den theoretischen Rahmen für diese Analysen. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, sofort als PDF und eBook, viele als Print-on-Demand.

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