Die Schicksalstragödie ist geprägt von der Idee, dass das Schicksal der Hauptfiguren von Anfang an festgelegt ist und nicht geändert werden kann. Dies führt zu einer Konfrontation zwischen dem individuellen Willen und den äußeren Umständen, die den Verlauf des Geschehens bestimmen. In der Forschung wird diskutiert, ob die Schicksalstragödie als eine Form der griechischen Tragödie oder als ein eigenständiges Genre angesehen werden kann. Die Schicksalstragödie hat auch Auswirkungen auf die Entwicklung der Literatur in verschiedenen Epochen und Kulturen. So hat sie beispielsweise die Entwicklung der Tragödie in der Renaissance und im Barock beeinflusst. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zur Schicksalstragödie als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.