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Wissenschaftliche Texte zu  Schülerselbsttätigkeit

Die Schülerselbsttätigkeit beschreibt den Grad der aktiven, eigenständigen Beteiligung von Lernenden an ihren eigenen Lernprozessen innerhalb der Pädagogik. Sie bildet ein zentrales Element der Unterrichtsgestaltung und untersucht das Spannungsfeld zwischen instruktionaler Führung durch die Lehrkraft und der autonomen Handlungsfähigkeit der Schüler. Dabei steht die Frage im Fokus, wie Lernumgebungen gestaltet sein müssen, um kognitive und motivationale Selbstregulation zu fördern.

3  Veröffentlichungen
  • Fächerübergreifender Unterricht zwischen Mathematik und technischem Werken zur Verbesserung von Einsichten durch Schülerselbsttätigkeit
    Titel: Fächerübergreifender Unterricht zwischen Mathematik und technischem Werken zur Verbesserung von Einsichten durch Schülerselbsttätigkeit
    Autor:in: Georg Grassberger (Autor:in)
    Fach: Didaktik - Mathematik
    Kategorie: Seminararbeit , 2000 72 Seiten , Note: Sehr Gut
    Katalognummer: 96944
    Preis: US$ 0,99
  • Fragend-entwickelnder Frontalunterricht vs. Selbstständiges Lernen. Eine Unterrichtsanalyse
    Titel: Fragend-entwickelnder Frontalunterricht vs. Selbstständiges Lernen. Eine Unterrichtsanalyse
    Autor:in: Johannes Kreuzer (Autor:in)
    Fach: Pädagogik - Schulpädagogik
    Kategorie: Examensarbeit , 2012 75 Seiten , Note: 1,7
    Katalognummer: 1491798
    Preis: US$ 33,99
  • Kreisbetrieb zur Optimierung ausgewählter koordinativer Fähigkeiten im Fußball unter dem besonderen Aspekt der Schülerselbsttätigkeit
    Titel: Kreisbetrieb zur Optimierung ausgewählter koordinativer Fähigkeiten im Fußball unter dem besonderen Aspekt der Schülerselbsttätigkeit
    Autor:in: Annabelle Senff (Autor:in)
    Fach: Didaktik - Sport, Sportpädagogik
    Kategorie: Unterrichtsentwurf , 2011 36 Seiten , Note: 13 Punkte
    Katalognummer: 179276
    Preis: US$ 18,99

In der pädagogischen Forschung wird die Schülerselbsttätigkeit oft im Kontext konstruktivistischer Lerntheorien betrachtet, die davon ausgehen, dass Wissen nicht passiv aufgenommen, sondern durch aktive Auseinandersetzung konstruiert wird. Ein wesentlicher Diskurs dreht sich um die Balance zwischen notwendiger Anleitung und der Freiräume für exploratives Lernen. Hierbei spielen Konzepte wie die Zone der nächsten Entwicklung oder die Scaffolding-Methode eine Rolle, um zu bestimmen, wie viel Unterstützung ein Individuum benötigt, um eigenständig komplexe Problemlösungen zu entwickeln. Die Forschung untersucht zudem, wie verschiedene Unterrichtsformen, etwa der frontale Unterricht im Vergleich zu selbstgesteuerten Lernformen, die Qualität dieser Tätigkeiten beeinflussen. Darüber hinaus lassen sich die Auswirkungen der Schülerselbsttätigkeit auf die langfristige Behaltensleistung und die Entwicklung von Metakognitionen analysieren. Es wird debattiert, inwieweit die Förderung der Autonomie die Lernmotivation steigert oder ob eine zu geringe Strukturierung zu Überforderung führen kann. Auch die Rolle der Lehrkraft wandelt sich dabei von der reinen Wissensvermittlung hin zur Moderation und Begleitung von Lernprozessen. In diesem Zusammenhang werden auch digitale Lernumgebungen und deren Potenzial zur Steigerung der Selbstregulation untersucht. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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