Die Forschung zu diesem Thema konzentriert sich primär auf die Identifikation von Verhaltensmustern und die psychologischen Dispositionen der Akteure. Dabei spielen Konzepte wie die Serialität, die räumliche und zeitliche Verteilung der Taten sowie die psychische Dynamik zwischen den Delikten eine zentrale Rolle. Wissenschaftliche Diskurse untersuchen zudem die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Tätern sowie die soziologischen Determinanten, die zur Entstehung solcher Tötungsmuster führen können. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf der Abgrenzung zu anderen Gewaltverbrechen und der Erstellung von Täterprofilen durch forensische Methoden. Neben der rein kriminalistischen Perspektive ist auch die mediale und kulturelle Rezeption von großer Bedeutung. Die Analyse untersucht, wie Gewalt in Film und Literatur konstruiert wird und welche Auswirkungen die mediale Inszenierung von Tätern auf die öffentliche Wahrnehmung sowie die Identifikation des Publikums hat. Hierbei werden oft Vergleiche zwischen fiktionalen Charakteren und historischen Persönlichkeiten gezogen, um die Grenze zwischen Realität und medialer Mythologisierung zu erforschen. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, die als PDF und eBook, viele als Print-on-Demand, verfügbar sind.