Die Idee des situierter Wissens hat ihre Wurzeln in der Kritik an der traditionellen Vorstellung von objektiver Wahrheit. Sie betont, dass Wissen nicht unabhängig von seinen sozialen und kulturellen Kontexten existiert, sondern vielmehr durch diese geformt wird. Zentrale Theorien und Modelle, die sich mit situierter Wissen auseinandersetzen, umfassen den Konstruktivismus und die Akteur-Netzwerk-Theorie. Die Diskussion um situierter Wissen berührt auch Fragen der Anwendung und des Transfers von Wissen in verschiedenen Disziplinen. Angrenzende Begriffe und Anwendungsfelder umfassen Wissenschafts- und Technikforschung, Wissenssoziologie und Bildungsforschung. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.