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Wissenschaftliche Texte zu  Soziokulturelles Existenzminimum

Das soziokulturelle Existenzminimum bezeichnet die materiellen Voraussetzungen, die für eine Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben notwendig sind. In den Sozialwissenschaften und der Sozialpolitik dient dieser Begriff zur Abgrenzung einer Armut, die über die rein physische Sicherung des Überlebens hinausgeht. Er thematisiert die soziale Integration und die Vermeidung von Isolation durch den Zugang zu Bildung, Kommunikation und Freizeitgestaltung.

3  Veröffentlichungen
  • Armut und Ernährung
    Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt
    Titel: Armut und Ernährung
    Autor:in: Manuel Lehmann (Autor:in)
    Fach: Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur
    Kategorie: Hausarbeit , 2008 17 Seiten , Note: 2,3
    Katalognummer: 144974
    Preis: US$ 15,99
  • Das bedingungslose Grundeinkommen. Die Alternative zum aktuellen System der sozialen Sicherung
    Titel: Das bedingungslose Grundeinkommen. Die Alternative zum aktuellen System der sozialen Sicherung
    Autor:in: Anonym (Autor:in)
    Fach: Politik - Bedingungsloses Grundeinkommen
    Kategorie: Hausarbeit , 2022 19 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 1357866
    Preis: US$ 18,99
  • Thesenpapier: Das Haustier als Bestandteil eines menschenwürdigen Existenzminimums?
    Titel: Thesenpapier: Das Haustier als Bestandteil eines menschenwürdigen Existenzminimums?
    Autor:in: Simone Rost (Autor:in)
    Fach: Soziale Arbeit / Sozialarbeit
    Kategorie: Hausarbeit , 2020 16 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 1154759
    Preis: US$ 15,99

Die wissenschaftliche Debatte um das soziokulturelle Existenzminimum unterscheidet sich grundlegend von der rein materiellen Betrachtung des physischen Überlebens. Während die rein biologische Sicherung den Fokus auf Kalorien und Grundbedürfnisse legt, rückt der soziokulturelle Ansatz die Bedeutung von Normen und gesellschaftlichen Standards in den Mittelpunkt. Es stellt sich die Frage, welche Ressourcen für eine würdevolle Lebensführung in einer modernen Gesellschaft unabdingbar sind, um soziale Exklusion zu verhindern. Dabei spielen Diskurse über die soziale Ungleichheit und die Definition von Teilhabechancen eine zentrale Rolle. In der Forschung werden verschiedene Modelle zur Ermittlung dieses Minimums diskutiert, wobei oft die Spannung zwischen staatlicher Leistungsfähigkeit und dem Anspruch auf soziale Gerechtigkeit analysiert wird. Methodisch stehen hierbei häufig empirische Untersuchungen zur Lebenswelt von einkommensschwachen Gruppen im Fokus, um den tatsächlichen Bedarf an gesellschaftlicher Teilhabe zu quantifizieren. Angrenzende Disziplinen wie die Soziologie, die Rechtswissenschaft und die Wirtschaftswissenschaften beleuchten dabei jeweils unterschiedliche Facetten, von der rechtlichen Begründung von Sozialansprüchen bis hin zur soziologischen Analyse von Scham und Stigmatisierung. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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