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Wissenschaftliche Texte zu  sprachbiographisches interview

Das sprachbiographische Interview stellt eine qualitative Forschungsmethode dar, die vor allem in der Linguistik und der Mehrsprachigkeitsforschung Anwendung findet. Dabei steht die Erfassung der individuellen Sprachgeschichte einer Person im Zentrum, um subjektive Sprachbiographien und die Entwicklung sprachlicher Kompetenzen zu rekonstruieren. Die Methode ermöglicht es, den Zusammenhang zwischen persönlicher Biografie und dem Erwerb sowie dem Gebrauch verschiedener Sprachen zu untersuchen.

2  Veröffentlichungen
  • Das unbeliebte Sächsisch. Methodische Mängel von Umfragen und Auswirkungen der negativen Fremdbewertungen auf einen norddeutschen Dialektsprecher
    Ein sprachbiographisches Interview
    Titel: Das unbeliebte Sächsisch. Methodische Mängel von Umfragen und Auswirkungen der negativen Fremdbewertungen auf einen norddeutschen Dialektsprecher
    Autor:in: Lisa Graap (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Linguistik
    Kategorie: Hausarbeit , 2019 35 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 538558
    Preis: US$ 18,99
  • Stereotyp "Sächsisch". Untersuchung anhand sprachbiografischer Interviews mit Sprechern aus dem sächsischen und norddeutschen Sprachraum
    Titel: Stereotyp "Sächsisch". Untersuchung anhand sprachbiografischer Interviews mit Sprechern aus dem sächsischen und norddeutschen Sprachraum
    Autor:in: Lisa Graap (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Linguistik
    Kategorie: Bachelorarbeit , 2020 105 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 957026
    Preis: US$ 19,99

In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem sprachbiographischen Interview geht es primär um die Rekonstruktion der sprachlichen Identität durch subjektive Erzählungen. Forscher nutzen diesen Ansatz, um zu verstehen, wie soziale Umfelder, Migrationsprozesse oder Bildungsweg die sprachliche Entwicklung beeinflussen. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Spannung zwischen objektiven Sprachdaten und der subjektiven Wahrnehmung der Sprecher, etwa in Bezug auf die eigene Sprachdominanz oder die emotionale Bindung an bestimmte Sprachen. Methodisch erfordert das Verfahren eine feinfühlige Gesprächsführung, die den Raum für ungefilterte biografische Erzählungen öffnet. Über die reine Datenerhebung hinaus berührt die Methode auch diskursive Felder der Soziolinguistik und der Psycholinguistik. Es werden Fragen nach der Stabilität von Sprachleistungen über die Lebensspanne und den Einfluss von Kontextwechseln auf das sprachliche Handeln diskutiert. Dabei spielen auch theoretische Modelle der Mehrsprachigkeit eine Rolle, die erklären, wie sprachliche Systeme nebeneinander existieren oder sich gegenseitig beeinflussen. Die Analyse solcher Interviews erfordert daher oft komplexe qualitative Auswertungsmethoden, um die tieferliegenden Strukturen der sprachlichen Selbstbeschreibung freizulegen. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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