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Wissenschaftliche Texte zu  sprezzatura

Der Begriff der sprezzatura beschreibt eine Form der kalkulierten Lässigkeit und die Kunst, schwierige Handlungen oder Ästhetiken so darzustellen, als fielen sie ohne Mühe und bewusste Anstrengung. In der Geisteswissenschaft sowie in der kulturwissenschaftlichen Forschung wird dieses Phänomen oft im Kontext von Selbstdarstellung, Etikette und der Konstruktion von Souveränität untersucht. Er dient als zentraler Analysepunkt für die Untersuchung von Distinktionsmechanismen und sozialer Performance.

3  Veröffentlichungen
  • Coolness. Facts, Functions, Fictions
    Konzeption, mediale Manifestation und Wandel des kulturellen Phänomens der Coolness
    Titel: Coolness. Facts, Functions, Fictions
    Autor:in: Simone Dettelbacher (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
    Kategorie: Magisterarbeit , 2012 117 Seiten , Note: 1,50
    Katalognummer: 438188
    Preis: US$ 42,99
  • Die 'Klage' der Margarete von Österreich über Vater Maximilian I. und Neffen Karl (V.)
    (Cod. 2584, Wien, ÖNB) Erlebnislyrik - Literarisches Manifest - Politisches Signal
    Titel: Die 'Klage' der Margarete von Österreich über Vater Maximilian I. und Neffen Karl (V.)
    Autor:in: Staatsexamen Lehramt für Gymnasien Horst Haub (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
    Kategorie: Forschungsarbeit , 2012 123 Seiten
    Katalognummer: 205667
    Preis: US$ 17,99
  • Loose Notes on Stoicism, Interiority, and Epistemological Crisis in Elizabeth Cary's "Tragedy of Mariam"
    Titel: Loose Notes on Stoicism, Interiority, and Epistemological Crisis in Elizabeth Cary's
    Autor:in: Gundula E. Rommel (Autor:in)
    Fach: Anglistik - Literatur
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2001 17 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 184713
    Preis: US$ 16,99

In der theoretischen Auseinandersetzung mit sprezzatura steht häufig das Spannungsfeld zwischen Schein und Sein im Mittelpunkt. Es geht um die Frage, wie durch die Verleugnung von technischer Anstrengung eine Form von natürlicher Eleganz erzeugt wird, die gleichzeitig soziale Hierarchien festigt. Wissenschaftliche Diskurse untersuchen dabei, wie diese bewusste Unbeschwertheit als Instrument der Macht oder des sozialen Status fungiert und wie sie sich von bloßer Nachlässigkeit unterscheidet. Diese Debatten ziehen Bezüge zur Ästhetik der Kunst sowie zur soziologischen Untersuchung von Habitus und Distinktion. Über die rein historische Betrachtung hinaus lässt sich das Konzept auf moderne Phänomene wie die kulturelle Konstruktion von Coolness übertragen. Hierbei wird analysiert, wie mediale Repräsentationen und soziale Normen die Erwartungshaltung an eine mühelose Performanz prägen. Die Forschung setzt sich zudem mit der psychologischen Komponente der Selbstkontrolle auseinander, die notwendig ist, um das Ideal der Natürlichkeit aufrechtzuerhalten. Damit berührt das Thema Schnittstellen zur Philosophie, zur Medientheorie und zur Soziologie. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, sofort als PDF und eBook, viele als Print-on-Demand.

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