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Wissenschaftliche Texte zu  Überbewertung

Der Begriff der Überbewertung beschreibt eine Diskrepanz zwischen dem beobachteten Marktwert eines Objekts und dessen tatsächlichem innerem Wert. In der Betriebswirtschaftslehre und der Finanzwirtschaft steht dieses Phänomen im Zentrum der Unternehmensbewertung sowie der Analyse von Vermögenswerten. Er tritt insbesondere dann auf, wenn Marktmechanismen, spekulative Erwartungen oder unzureichende Informationsgrundlagen dazu führen, dass Preise über dem fundamentalen Wert liegen.

3  Veröffentlichungen
  • Den inneren Aktienwert herleiten. Entwicklung eines praxisorientierten Bewertungsmodells
    Konzeption, Umsetzung und Anwendung
    Titel: Den inneren Aktienwert herleiten. Entwicklung eines praxisorientierten Bewertungsmodells
    Autor:in: Janis Börsch (Autor:in)
    Fach: BWL - Bank, Börse, Versicherung
    Kategorie: Masterarbeit , 2025 89 Seiten , Note: 1,4
    Katalognummer: 1584065
    Preis: US$ 42,99
  • Merger & Acquisitons. Inwieweit kann ein Unternehmenswert mit immateriellen Vermögenswerten ohne Über- bzw. Unterbewertung ermittelt werden?
    Titel: Merger & Acquisitons. Inwieweit kann ein Unternehmenswert mit immateriellen Vermögenswerten ohne Über- bzw. Unterbewertung ermittelt werden?
    Autor:in: Willi Kellich (Autor:in)
    Fach: BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
    Kategorie: Hausarbeit , 2015 17 Seiten , Note: 2,0
    Katalognummer: 294647
    Preis: US$ 18,99
  • Stille Reserven nach HGB- und IAS IFRS-Richtlinien
    Titel: Stille Reserven nach HGB- und IAS IFRS-Richtlinien
    Autor:in: Sandra Peters (Autor:in)
    Fach: BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
    Kategorie: Seminararbeit , 2010 18 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 153264
    Preis: US$ 18,99

In der ökonomischen Theorie wird die Überbewertung oft im Kontext der Markteffizienzhypothese diskutiert. Während effiziente Märkte davon ausgehen, dass alle verfügbaren Informationen bereits in den Preisen enthalten sind, untersuchen kritische Ansätze systematische Abweichungen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf der Identifikation von Faktoren, die eine Fehlbewertung begünstigen, wie etwa psychologische Effekte bei Investoren, Informationsasymmetrien oder die Schwierigkeit, immaterielle Vermögenswerte wie Markenrechte oder Patente präzise zu quantifizieren. Die Frage, wie stille Reserven oder Bewertungsmodelle auf unterschiedlichen Rechnungslegungsstandards die Wahrnehmung eines Wertes beeinflussen, spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Methodisch variiert die Untersuchung von Überbewertungen zwischen quantitativen Modellen der Fundamentalanalyse und qualitativen Ansätzen zur Verhaltensökonomie. Während die klassische Bewertung versucht, durch komplexe Diskontierungsverfahren den wahren Wert zu ermitteln, setzt die Behavioral Finance an der menschlichen Entscheidungsfindung an, um irrationales Marktverhalten zu erklären. Die Forschung befasst sich zudem mit den Konsequenzen solcher Bewertungsunterschiede bei komplexen Transaktionen wie Fusionen und Übernahmen. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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