Die Anwendung des Zero-Base-Budgeting führt zu einer grundlegenden Neubewertung der finanziellen Prioritäten innerhalb einer Institution. Anstatt lediglich Anpassungen an die Vorjahreswerte vorzunehmen, erzwingt die Methode eine detaillierte Analyse der Notwendigkeit und Effektivität einzelner Posten. In der Forschung stehen dabei häufig die Kosten-Nutzen-Verhältnisse sowie die Auswirkungen auf die organisatorische Agilität im Fokus. Besonders im öffentlichen Sektor wird diskutiert, inwiefern dieser prozessintensive Ansatz zur Steigerung der Transparenz und zur Vermeidung von Budget-Ineffizienzen beitragen kann. Neben der rein fiskalischen Komponente berührt ZBB auch tiefgreifende Fragen des Controllings und des strategischen Kostenmanagements. Es entstehen Debatten über den hohen administrativen Aufwand, der der potenziellen Einsparung gegenübersteht, sowie über die psychologischen Effekte auf die Entscheidungsträger. Wissenschaftliche Untersuchungen befassen sich zudem mit der Integration dieses Modells in moderne Management-Systeme und der Abgrenzung zu anderen budgetären Steuerungsmechanismen. Entdecke dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, die als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, verfügbar sind.