Gerade noch den Sommer genossen und auf einmal ist schon wieder Oktober: Das neue Semester steht vor der Tür. Wie immer viel zu früh und viel zu überraschend. Um den Semesteranfang etwas leichter zu gestalten, haben wir hier nochmal ein paar nützliche Hinweise – nicht nur für Erstis – gesammelt.

Von der digitalen wieder zur Präsenzlehre

Über Veranstaltungsformen informieren

Nach drei Semestern der Online-Lehre sollen nun auch wieder Präsenzveranstaltungen stattfinden. Also vielleicht. Zumindest teilweise. Um nicht mit den verschiedenen Veranstaltungsarten Online, Präsenz und Hybrid durcheinander zu geraten und nötigenfalls genügend Zeit zwischen den einzelnen Vorlesungen zu haben, ist es sinnvoll, bereits bei der Erstellung des Stundenplans darauf zu achten. Am besten machen Sie sich auch gleich eine Übersicht der Lehrveranstaltungen, für die Sie zur Universität fahren müssen, dann haben Sie alle Präsenzveranstaltungen auf einen Blick und wissen immer genau, für welche Veranstaltungen Sie nicht zu Hause bleiben können.

Den Studentenausweis validieren

Validieren, was war das nochmal? An einigen Hochschulen muss für jedes neue Semester auch der Studentenausweis neu validiert werden, das heißt, das neue Semester als Gültigkeitsdatum aufgedruckt werden, damit er seine Gültigkeit behält. Aufgrund der rein digitalen Lehre in den letzten Semestern war das nicht immer unbedingt nötig.

Doch mit den weitreichenden Lockerungen ist es wichtig, den Studentenausweis neu zu validieren, da sonst beispielsweise das Semesterticket für die öffentlichen Verkehrsmittel nicht gültig ist. Auch für die Ausleihe bei den Universitätsbibliotheken oder andere Studentenrabatte außerhalb der Universität ist ein aktueller Studentenausweis unerlässlich.

Lerngruppen bilden

„Dieses Mal lerne ich das ganze Semester von Anfang an mit.“ Wer kennt ihn nicht, diesen hochmotivierten Studierendenvorsatz am Anfang eines jeden Semesters? Nur setzt man ihn am Ende doch nicht so um, wie man das alles geplant hatte. Eine Möglichkeit, die Motivation dauerhaft aufrecht zu erhalten, sind Lerngruppen. Also nutzen Sie die Gunst der Stunde (auch bekannt als Präsenzlehre), sprechen Sie Kommilitonen an, die Ihnen sympathisch vorkommen, und bilden Sie Lerngruppen.

So haben Sie zum einen wichtige Kontakte geknüpft und zum anderen einen Motivator gefunden, der Ihnen dabei hilft, das Lernen nicht wieder schleifen zu lassen. Schließlich muss es auch in Lerngruppen nicht immer total ernst sein, sondern Sie können sich auch einfach mal zum Kaffee in einem gemütlichen Bistro treffen und sich über Ihre Vorlesungen, Dozenten und sonstige Themen austauschen.

Apropos Lernen – Das Lehrmaterial

Für jeden Studiengang gibt es verschiedene Grundlagenwerke, die ein Muss für jeden Studierenden dieses Faches sind. Zwar gibt es diese Lehrbücher auch in mehrfacher Ausführung an der Universitätsbibliothek, allerdings sind sie trotzdem ziemlich schnell vergriffen – besonders in der Prüfungsphase. Sich diese Lehrmaterialien dann neu in einer Buchhandlung zu kaufen, kann zwar auch eine Lösung sein, doch Fachbücher sind meist teuer und wenn man sie nur für ein einziges Semester braucht und danach nie wieder ansieht, zudem meist unrentabel.

Eine günstigere Alternative sind gebrauchte Bücher und Materialien von fortgeschritteneren Studierenden, die diese Bücher nicht mehr benötigen. Oft gibt es zu Beginn eines Semesters eigens verschiedene Fakultäts-, Fach-, oder Gesamtuniversitätsflohmärkte. Hier können die Einen ihre nicht mehr benötigten Sachen loswerden, während die Anderen günstig an Material kommen.

Noch mehr Organisatorisches: Fristen und Prüfungstermine eintragen

Der typische Verlauf eines Semesters sieht meist so aus: Man lebt gemütlich von Tag zu Tag, nimmt die ein oder andere Vorlesung auf die leichte Schulter und verschiebt das Lernen auf später, nur um am Ende des Semesters von einer Flut an Fristen, Lernstoff und Prüfungen überrollt zu werden. Um das zu verhindern, kann es helfen, zu Beginn eines Semesters die Fristen zur Prüfungsanmeldung und zur Anmeldung zum Weiterstudium sowie Prüfungstermine und Abgabetermine für Hausarbeiten oder ähnliches unübersehbar in einen Kalender einzutragen. Wenn Sie keinen Taschen- oder Wandkalender verwenden, tut es auch eine regelmäßige Erinnerung des Handy-Kalenders. So haben Sie die anstehenden Termine immer vor Augen und das Semesterende kommt nicht ganz so unerwartet.

 

Das GRIN-Team wünscht Ihnen einen guten Start ins neue Semester!

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