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Der Einsatz von Juniorenfirmen im Hinblick auf die Förderung der Sozial- und der Selbstkompetenz

Titre: Der Einsatz von Juniorenfirmen im Hinblick auf die Förderung der Sozial- und der Selbstkompetenz

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 12 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Marietta Sophia Dieckmann (Auteur)

Pédagogie - Education de la profession, Formation professionnelle
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Résumé Extrait Résumé des informations

Eine effektive berufliche Ausbildung junger Menschen stellt heutzutage für viele
Unternehmen ein wachsendes Problem dar. Auf der einen Seite werden die Unternehmen und ihre Strukturen durch Fusionen und Betriebsübernahmen immer
komplexer und für die Auszubildenden immer undurchschaubarer. Auf der anderen
Seite sollen die Auszubildenden nicht nur in einem Spezialgebiet einsetzbar
sein, sondern sich aufgrund des fortschreitenden technologischen und arbeitsökonomischen Wandels schnell in neue Arbeitsbereiche und -situationen einfinden können (vgl. Fix, 1989, S. 13f.).
Um diesem Dilemma vorzubeugen, wurden in den letzten Jahrzehnten verstärkt
so genannte Juniorenfirmen eingeführt. Den Auszubildenden sollen die unübersichtlichen Wertschöpfungsprozesse eines Großunternehmens an einer kleinen
Firma veranschaulicht werden und gleichzeitig sollen ihnen Qualifikationen und
Kompetenzen vermittelt werden, die sie auf die erhöhten Anforderungen eines von
Flexibilität geprägten Arbeitslebens vorbereiten (vgl. Bauer & Stexkes, 1986,
S.373).
In der vorliegenden Arbeit werden zunächst die Strukturmerkmale einer Juniorenfirma erläutert und eine Abgrenzung zu anderen Modellfirmen, die in der Erstausbildung eingesetzt werden, vorgenommen. Daran anschließend wird das Konzept der beruflichen Handlungskompetenz vorgestellt. Es wird erläutert, inwieweit die Sozial- und Selbstkompetenz der Auszubildenden durch den Einsatz von Juniorenfirmen gefördert werden kann und es werden die problematischen Aspekte einer Juniorenfirma näher betrachtet. Im letzten Kapitel erfolgen eine Zusammenfassung und ein Ausblick auf zukünftige Anwendungsmöglichkeiten der Juniorenfirma.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 JUNIORENFIRMA ALS ERGÄNZENDE AUSBILDUNGSMETHODE

2.1 Begriff und Zielsetzung

2.2 Entwicklung und bisherige Realisationsansätze

3 ENTWICKLUNG DER SOZIAL- UND SELBSTKOMPETENZ VON AUSZUBILDENDEN IN JUNIORENFIRMEN

3.1 Erwerb von beruflicher Handlungskompetenz als Ziel moderner beruflicher Bildung

3.2 Der Beitrag der Juniorenfirmen zur Förderung der Selbstkompetenz von Auszubildenden

3.3 Nachhaltige Steigerung der Sozialkompetenz durch Einsatz von Juniorenfirmen

3.4 Problematische Aspekte beim kompetenzfördernden Einsatz von Juniorenfirmen

4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Juniorenfirmen als ergänzende Ausbildungsmethode im dualen System, mit einem spezifischen Fokus auf die Förderung der Sozial- und Selbstkompetenz von Auszubildenden.

  • Strukturmerkmale und Abgrenzung der Juniorenfirma gegenüber anderen Modellfirmen.
  • Konzept der beruflichen Handlungskompetenz.
  • Förderpotenziale für Selbstkompetenz durch eigenverantwortliches Handeln.
  • Steigerung der Sozialkompetenz durch Teamarbeit und externe Kommunikation.
  • Kritische Reflexion ökonomischer Interessen und organisatorischer Herausforderungen.

Auszug aus dem Buch

Der Beitrag der Juniorenfirmen zur Förderung der Selbstkompetenz von Auszubildenden

Durch die Tätigkeit in Juniorenfirmen können die Lern- und Leistungsmotivation der Auszubildenden gesteigert werden. In einer Umfrage unter Auszubildenden in Juniorenfirmen gaben ca. 80 % an, dass ihnen die Arbeit dort Freude mache. Durch die Arbeitszufriedenheit wird eine hohe Selbstmotivation geschaffen, die auch über die Gründungsphase der Juniorenfirmen hinaus anhält (vgl. Braun, 1987, S. 149). In der Juniorenfirma nehmen die Auszubildenden das Wissen nicht mehr nur rezeptiv auf, sondern sind aktiv in den Lernprozess eingebunden. Das eigenverantwortliche Handeln lässt das Interesse an der Arbeit und die intrinsische Motivation steigen (vgl. Gräsel & Mandl, 1999, S. 55).

Zur Selbstkompetenz bzw. zur Personal- oder Humankompetenz - diese Begriffe werden synonym verwandt - zählt auch die Bereitschaft und Fähigkeit eigene Begabungen zu erkennen, weiterzuentwickeln und individuelle Lebenspläne zu bilden (vgl. Kultusministerkonferenz, 2000, S.9). Während ihres Einsatzes in der Juniorenfirma entdecken viele Auszubildende erst ihre persönlichen Entwicklungschancen. Sie stellen fest, dass sie sich selbst unterschätzt haben und nicht nur eine Sachbearbeiterposition für sie infrage kommt. Durch die Übernahme von Geschäftsführungspositionen in der Juniorenfirma werden ihnen völlig neue Beschäftigungsmöglichkeiten aufgezeigt. Vielfach erleben sie diese Aufgaben als leichter lösbar als sie zunächst angenommen haben und können sich auch nach der Ausbildung in derartigen Positionen sehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung der Problematik in der beruflichen Ausbildung und Vorstellung der Juniorenfirma als Methode zur Kompetenzförderung.

2 JUNIORENFIRMA ALS ERGÄNZENDE AUSBILDUNGSMETHODE: Definition, Zielsetzung sowie Entwicklung und Realisationsansätze der Juniorenfirma.

3 ENTWICKLUNG DER SOZIAL- UND SELBSTKOMPETENZ VON AUSZUBILDENDEN IN JUNIORENFIRMEN: Theoretische Herleitung der Handlungskompetenz und Analyse der spezifischen Förderpotenziale sowie problematischer Aspekte der Juniorenfirma.

4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Resümee über die Etablierung der Methode und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der virtuellen Vernetzung.

Schlüsselwörter

Juniorenfirma, Berufsausbildung, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Handlungskompetenz, duales System, Eigenverantwortung, Arbeitsmotivation, Teamfähigkeit, Kommunikation, betriebliche Ausbildung, Modellversuch, Kompetenzförderung, Simulation, Berufspädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einsatz von Juniorenfirmen im Rahmen der dualen Berufsausbildung in Deutschland und deren Wirkung auf die Auszubildenden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die strukturelle Einordnung von Juniorenfirmen, das Konzept der Handlungskompetenz sowie die Entwicklung von Sozial- und Selbstkompetenzen im beruflichen Kontext.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist aufzuzeigen, wie durch Juniorenfirmen gezielt Sozial- und Selbstkompetenzen bei Auszubildenden gefördert werden können, während gleichzeitig die Grenzen und Probleme dieser Methode beleuchtet werden.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse berufs- und wirtschaftspädagogischer Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Begriffsbestimmung von Juniorenfirmen sowie die detaillierte Analyse der Kompetenzentwicklung der Auszubildenden in den Bereichen Selbst- und Sozialkompetenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Juniorenfirma, Berufsausbildung, Handlungskompetenz, Sozialkompetenz und Eigenverantwortung charakterisieren.

Inwieweit unterscheiden sich Juniorenfirmen von anderen Simulationsformen wie dem Lernbüro?

Im Gegensatz zum Lernbüro oder der Übungsfirma findet in der Juniorenfirma ein realer Austausch mit Kunden und Lieferanten statt, wodurch ein echtes ökonomisches Risiko entsteht.

Warum ist die Rolle des Ausbilders in einer Juniorenfirma auf die eines Moderators beschränkt?

Der Ausbilder soll sich zurückhalten, damit die Auszubildenden eigenverantwortlich handeln können und ihre Selbstkompetenz – insbesondere im Umgang mit Problemen und Fehlern – ungehindert entwickeln können.

Welches Problem beschreibt die Autorin bei der Wiedereingliederung der Auszubildenden?

Nach der Arbeit in der Juniorenfirma kann der Entzug von Verantwortung und Entscheidungsbefugnissen bei Rückkehr in den normalen Abteilungsbetrieb zu Frustration und Unterforderung der Auszubildenden führen.

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Résumé des informations

Titre
Der Einsatz von Juniorenfirmen im Hinblick auf die Förderung der Sozial- und der Selbstkompetenz
Université
University of Göttingen  (Seminar für Wirtschaftspädagogik)
Cours
Hypermediales Lernen und Lehren
Note
1,7
Auteur
Marietta Sophia Dieckmann (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
12
N° de catalogue
V112449
ISBN (ebook)
9783640121045
ISBN (Livre)
9783640330898
Langue
allemand
mots-clé
Einsatz Juniorenfirmen Hinblick Förderung Sozial- Selbstkompetenz Hypermediales Lernen Lehren
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marietta Sophia Dieckmann (Auteur), 2008, Der Einsatz von Juniorenfirmen im Hinblick auf die Förderung der Sozial- und der Selbstkompetenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/112449
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Extrait de  12  pages
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