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Inklusiver Unterricht. Eignung einer Förderschule oder eine inklusive Regelschule für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Title: Inklusiver Unterricht. Eignung einer Förderschule oder eine inklusive Regelschule für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Term Paper , 2021 , 13 Pages

Autor:in: Vian Muslem (Author)

Pedagogy - Inclusion
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob eine Förderschule oder eine inklusive Regelschule für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf geeigneter ist. Diese Frage soll auf der Grundlage von zwei Texten beantwortet werden. Zum einen wird für die Beantwortung der Frage, welche Schule für Kinder mit SPF geeigneter ist, der Text ,,Wo lernen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf besser? Ein Vergleich schulischer Kompetenzen zwischen Regel- und Förderschulen in der Primarstufen" von Aleksander Kocaj herangezogen, der zunächst mit Hilfe einer Studie herausfinden will, ob und inwieweit sich die Kompetenzen von Kindern mit SPF an Regelschulen und Förderschulen im Primarbereich unterscheiden.

Die Vergleiche ergeben sich aus den Kompetenzen von standardisierten Leistungstests von Kindern mit SPF an Regelschulen und an den Förderschulen. Kinder mit SPF an Regelschulen zeigten höhere Kompetenzwerte im Lesen, Zuhören und in Mathematik als Kinder mit SPF an Förderschulen, besonders Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Zum anderen dient der Beitrag ,,Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischer Förderung (im Bereich ,,Lernen") an Regelschulen" von Cornelia Gresch und Anne Piezunka als Grundlage zur Beantwortung der Frage, der zugrunde legen möchte, welche Voraussetzungen zum aktuellen Zeitpunkt für eine Untersuchung von Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischer Förderung (Förderschwerpunkt Lernen) an Regelschulen in Deutschland gegeben sind.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung.

2. Begriffserklärungen ,,Inklusion", ,,inklusiver Unterricht", ,,sonderpädagogischer Förderbedarf"

3. Inklusive Regelschule oder Förderschule?

4. Bedingungen für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an inklusiven Regelschulen.

5. Fazit.

6. Literaturverzeichnis.

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Grundlage zweier wissenschaftlicher Texte, ob für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) eine inklusive Regelschule oder eine Förderschule geeigneter ist, um bestmögliche Lernleistungen und Rahmenbedingungen zu gewährleisten.

  • Vergleichende Analyse der Kompetenzwerte von Kindern mit SPF an Regel- und Förderschulen
  • Diskussion der Auswirkungen von Inklusion auf die individuelle Schulleistung
  • Darstellung der Rahmenbedingungen für gemeinsamen Unterricht an Regelschulen
  • Abwägung der Vor- und Nachteile beider Beschulungsformen
  • Reflexion der strukturellen Voraussetzungen für Inklusion in Deutschland

Auszug aus dem Buch

3. Inklusive Regelschule oder Förderschule?

Im Folgenden referiere ich die Forschungsergebnisse von Aleksander Kojac, die sich gleichzeitig mit der Beantwortung meiner Fragestellung, welche Schule für Kinder mit SPF geeigneter ist (Inklusive Regelschule vs. Förderschule), beschäftigt.

Die Studie von Aleksander Kojac versucht zu erklären, ob sich die Leistungen der Kinder mit SPF aufgrund der Art der Schule unterscheiden und wie sie an der jeweiligen Schule lernen. Des weiteren werden in dem Text optimale Lernbedingungen für Kinder mit SPF kontrovers diskutiert. Die Studie vergleicht anhand von Daten des bundesweiten IQB Ländervergleichs 685 Kinder mit SPF an Regelschulen mit 413 Kindern mit SPF an Förderschulen miteinander. Dabei fokussiert sich die Untersuchung auf drei Förderschwerpunkte: Lernen, Sprache, emotionale/ soziale Entwicklung. In der Untersuchung werden Kompetenzen von Schülern in der Primarstufe (Ende vierte Klasse) in den Fächern Deutsch (Lesen, Zuhören) und Mathematik (Zahlen/ Operationen, Raum/ Form, Muster/ Strukturen, Größen/ Messen, Daten/ Häufigkeit/ Wahrscheinlichkeit) mit standardisierten Leistungstests erfasst. Am Rande sei auch erwähnt, dass außer den schulischen Kompetenzen auch die kognitiven Grundfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler erfasst werden.

Bei der Untersuchung wurde das Propensity Score Matching- Verfahren eingesetzt, welches Grundprinzip darin besteht, „für jeden Schüler der Stichprobe anhand der für die Zuweisung relevanten Merkmale den Wahrscheinlichkeitswert, den sogenannten Propensity Score, zu berechnen, in eine der beiden Schularten überzugehen". Letzten Endes werden nur die Leistungen derjenigen Schüler beider Gruppen verglichen mit ähnlichem PS. Das Verfahren der Untersuchung erfolgte in fünf Schritten, die ich kurz skizzieren werde, um anschließend auf die Ergebnisse einzugehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die UN-Behindertenrechtskonvention und leitet die Forschungsfrage ab, ob eine Förderschule oder eine inklusive Regelschule für Kinder mit Förderbedarf besser geeignet ist.

2. Begriffserklärungen ,,Inklusion", ,,inklusiver Unterricht", ,,sonderpädagogischer Förderbedarf": In diesem Kapitel werden die zentralen Begrifflichkeiten definiert, um das theoretische Fundament für die anschließende Analyse zu legen.

3. Inklusive Regelschule oder Förderschule?: Auf Basis der Studie von Aleksander Kojac werden die Schulleistungen von Schülern mit SPF an unterschiedlichen Schulformen empirisch verglichen.

4. Bedingungen für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an inklusiven Regelschulen.: Das Kapitel erläutert die verschiedenen Dimensionen, die für die Realisierung eines gemeinsamen Unterrichts unter Berücksichtigung von Ressourcen und Qualifikationen notwendig sind.

5. Fazit.: Zusammenfassende Abwägung der Argumente, wobei die Autorin kritisch reflektiert, dass eine eindeutige empirische Entscheidung zwischen beiden Schulformen aufgrund methodischer Einschränkungen der untersuchten Daten schwierig bleibt.

6. Literaturverzeichnis.: Auflistung aller verwendeten Quellen und Studien, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Inklusion, inklusiver Unterricht, sonderpädagogischer Förderbedarf, Förderschule, Regelschule, Primarstufe, Schulleistung, Kompetenzentwicklung, UN-Behindertenrechtskonvention, Inklusionsgeschehen, Propensity Score Matching, Förderbedarf Lernen, Bildungsbenachteiligung, empirische Schulforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Debatte um die optimale Beschulungsform für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, konkret mit dem Vergleich zwischen inklusiven Regelschulen und Förderschulen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Wirksamkeit von Inklusion auf Schulleistungen, die Definition von Förderbedarf und die notwendigen Rahmenbedingungen für die Umsetzung inklusiver Unterrichtskonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis existierender Studien zu prüfen, ob Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an Regelschulen signifikant besser lernen als an Förderschulen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Sekundäranalyse wissenschaftlicher Studien, insbesondere dem Vergleich von Leistungstests mittels Propensity Score Matching, basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird analysiert, wie sich der Schulbesuch auf die Kompetenzwerte auswirkt und welche strukturellen Bedingungen (wie Ressourcen und Personal) an inklusiven Schulen für den Erfolg maßgeblich sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Inklusion, sonderpädagogischer Förderbedarf, Schulleistung, Regelschule, Förderschule und Kompetenzentwicklung.

Welche Ergebnisse liefert die Studie von Aleksander Kojac laut der Arbeit?

Die Studie zeigt, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an Regelschulen tendenziell höhere Kompetenzwerte in Lesen, Zuhören und Mathematik aufweisen als ihre Mitschüler an Förderschulen.

Warum betont die Autorin die Problematik der "doppelten Benachteiligung"?

Die Autorin weist darauf hin, dass Kinder aus sozial schwachen Familien an Förderschulen institutionell benachteiligt werden könnten, was die herkunftsbedingten Bildungsnachteile weiter verstärken kann.

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Details

Title
Inklusiver Unterricht. Eignung einer Förderschule oder eine inklusive Regelschule für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
Author
Vian Muslem (Author)
Publication Year
2021
Pages
13
Catalog Number
V1130308
ISBN (eBook)
9783346491152
ISBN (Book)
9783346491169
Language
German
Tags
inklusiver unterricht eignung förderschule regelschule schülerinnen schüler förderbedarf
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vian Muslem (Author), 2021, Inklusiver Unterricht. Eignung einer Förderschule oder eine inklusive Regelschule für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1130308
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