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Erfahrungen von Lehrkräften mit dem Einsatz der Methode Lernen durch Lehren. Strategie zum Umgang mit einer heterogenen SchülerInnengruppe an einer inklusiven Gesamtschule

Titre: Erfahrungen von Lehrkräften mit dem Einsatz der Methode Lernen durch Lehren. Strategie zum Umgang mit einer heterogenen SchülerInnengruppe  an einer inklusiven Gesamtschule

Dossier / Travail de Séminaire , 2019 , 37 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Die vorliegende Arbeit entsteht im Rahmen eines Praxissemesters an einer inklusiven Gesamtschule. Erforscht werden sollen die Erfahrungen von Kolleg*innen, die diese mit der Methode „Lernen durch Lehren“ in ihrem persönlichen Unterrichtsalltag gemacht haben. Die Idee zu dieser Arbeit entstand im Laufe meiner Unterrichtszeit im Rahmen des Praxissemesters, in der ich einen vertieften Einblick in den Alltag an einer inklusiven Gesamtschule gewonnen habe: An verschiedenen Stellen, sowohl im Fachunterricht als auch in den Freiarbeitsphasen, haben Kolleg*innen Phasen angeleitet, in denen Schüler*innen sich gegenseitig Wissen vermitteln. Welche Methoden und Konzepte stehen dahinter und wie erleben die Kolleg*innen den Einsatz der Methode in heterogenen Gruppen? Um diese und weitere Fragen beantworten zu können sollen eingangs zentrale Begriffe und Konzepte erläutert werden, zudem soll der Stand der Forschung kurz umrissen werden. Anschließend werden meine Stichprobe – also die zu ihren Erfahrungen befragten Kolleg*innen - und die verwendeten Methoden dargestellt, um im Weiteren zu den Ergebnissen und abschließend zur Diskussion eben dieser überzuleiten. Ziel der Arbeit ist es, einerseits einen Einblick in den aktuellen Wissenstand zu geben und andererseits die Kolleg*innen zu Wort kommen zu lassen: Welche Erfahrungen haben sie damit gemacht, dass Schüler*innen sich gegenseitig Wissen vermitteln? Wie bilden sie die Teams? In welchen Situationen setzen sie die Methode ein und in welchen nicht?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Umgang mit Heterogenität

2.2 Kooperative Lernformen

2.2.1 Lernen durch Lehren

2.2.2 Peer Tutoring

2.2.3 Kooperatives Lernen

2.3 Zwischenfazit und Fragestellung

3. Stichprobenbeschreibung

4. Methodische Herangehensweise

5. Ergebnisse

6. Diskussion

7. Literatur und Quellen

8. Anhang

8.1 Abbildung 1: Umrechnungstabelle

8.2 Abbildung 2: Karten

8.3 Interviewleitfaden

8.4 Transkripte der Interviews

8.5 Tabelle Auswertungskategorien

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Erfahrungen von Lehrkräften mit der Methode „Lernen durch Lehren“ (LdL) als Strategie zur Bewältigung heterogener Lerngruppen an einer inklusiven Gesamtschule. Ziel ist es, durch Experteninterviews Einblicke in die praktische Anwendung, die Rollenveränderungen von Lehrenden und Lernenden sowie die Vor- und Nachbereitung dieser kooperativen Lernphasen zu gewinnen.

  • Erfahrungen von Lehrkräften mit der Methode „Lernen durch Lehren“
  • Umgang mit Heterogenität an einer inklusiven Gesamtschule
  • Veränderung der Rollen von Lehrkräften und Schüler*innen in kooperativen Lernphasen
  • Voraussetzungen und Gelingensbedingungen für kooperative Lernformen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Lernen durch Lehren

Im deutschsprachigen Raum sind kooperative Lernmethoden insbesondere als „Lernen durch Lehren“ (LdL) bekannt. Diese Methode geht auf Martin zurück, der sie in den 1980er Jahren erarbeitete und in seinem eigenen Unterricht erprobte und weiterentwickelte. Er strebt einen Paradigmenwechsel von der Instruktion zu Konstruktion an, wobei die Lerner selbst zu Konstrukteuren von Wissen werden sollen. Durch Veränderung der Rollen von Lehrkräften und Schüler*innen soll Unterricht so gestaltet werden, dass Schüler*innen abwechselnd die Lehrerrolle einnehmen, während die Lehrkraft selbst zum Anleiter und Unterstützer dieses Ablaufs wird: Zu Beginn eines neuen Themas bereiten die Schüler*innen in Kleingruppen jeweils Teile des Themas vor, um dies in den kommenden Stunden ihren Mitschüler*innen zu vermitteln. Martin betont, dass für diese lernerzentrierte Methode die Schüler*innen schrittweise ihre „alten rezeptiven Reflexe […] durch aktiv-kommunikative“ ersetzen müssen, während die Lehrkraft ihre „überaktiven Reflexe […] gegen abwartend-fordernde“ austauscht. Der Autor betont, dass seine Methode nicht lediglich eine Technik sei, die zur Abwechslung im Unterricht eingesetzt werden könne, sondern ein „kohärentes Ganzes von Theorie und praktischer Anleitung“. Mittels seiner Methode werden laut Martin „neben der Fachkompetenz ausgeprägte Sozial- und Methodenkompetenzen erworben, auch stärkere Selbstständigkeit und Leistungsorientierung“. Auch der Redeanteil der Schüler*innen steigt deutlich an, zudem erlernen sie ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, da sie selbst für das Lernen ihrer Mitschüler*innen verantwortlich sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Entstehung der Arbeit im Kontext eines Praxissemesters und definiert das Forschungsinteresse an den Erfahrungen von Lehrkräften mit der Methode „Lernen durch Lehren“.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel liefert die wissenschaftliche Basis zu Heterogenität sowie verschiedenen kooperativen Lernformen wie LdL, Peer Tutoring und allgemeinem kooperativen Lernen.

3. Stichprobenbeschreibung: Hier wird der Forschungsrahmen an der inklusiven Gesamtschule dargelegt und die Auswahl der zwei befragten Lehrkräfte beschrieben.

4. Methodische Herangehensweise: Dieses Kapitel erläutert die Wahl von leitfragengestützten Experteninterviews und deren Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring.

5. Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die Erfahrungen der befragten Lehrkräfte hinsichtlich der Anwendung, der Teambildung, der Rollenveränderungen und der Reflektion von LdL-Phasen.

6. Diskussion: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und reflektiert die Stärken und Herausforderungen beim Einsatz von LdL in inklusiven Lerngruppen.

Schlüsselwörter

Lernen durch Lehren, Inklusive Gesamtschule, Heterogenität, Kooperatives Lernen, Lehrkraft-Erfahrungen, Experteninterview, Schüleraktivität, Praxissemester, Unterrichtsgestaltung, Differenzierung, Rollenwechsel, Soziales Lernen, Qualitative Inhaltsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung der Erfahrungen von Lehrkräften beim Einsatz der Methode „Lernen durch Lehren“ (LdL) im Alltag einer inklusiven Gesamtschule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Umgang mit Heterogenität, kooperative Lernformen, die Rollenverteilung zwischen Lehrkraft und Schülern sowie die praktische Umsetzung von Gruppenarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Einblicke in die subjektiven Erfahrungen von Lehrkräften zu gewinnen und zu analysieren, wie LdL-Methoden eingesetzt werden, um heterogene Lerngruppen zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt leitfragengestützte Experteninterviews durch und wertet diese mit der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse aus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen kooperativer Lernformen vorgestellt, das Forschungssetting beschrieben, die methodische Vorgehensweise erläutert und die Ergebnisse aus den Lehrerinterviews dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lernen durch Lehren (LdL), Inklusion, Heterogenität, kooperatives Lernen, Schüleraktivität und Lehrerrolle.

Warum wird die Methode „Lernen durch Lehren“ nicht in jeder Situation eingesetzt?

Die befragten Lehrkräfte geben an, dass sie bewusst abwägen: Bei Wissensüberprüfungen oder ungünstigen äußeren Umständen (z. B. Montag morgens) verzichten sie teilweise auf Gruppenphasen, um gezielt Einzel- oder Frontalphasen zu nutzen.

Welche Rolle spielt die Zeit bei der Umsetzung von LdL?

Die Zeit ist laut den befragten Lehrkräften ein kritischer Faktor; sowohl die Vorbereitung der Materialien als auch die Durchführung und die notwendige Reflektion der Lernprozesse erfordern einen hohen Zeitaufwand, der im Schulalltag oft begrenzt ist.

Wie gehen die Lehrkräfte mit der Teambildung um?

Es existiert eine Mischform aus zufälliger Gruppierung und bewusster Steuerung durch die Lehrkraft, wobei Kriterien wie Leistungsstärke, Sozialverträglichkeit und Geschlechtermischung herangezogen werden.

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Résumé des informations

Titre
Erfahrungen von Lehrkräften mit dem Einsatz der Methode Lernen durch Lehren. Strategie zum Umgang mit einer heterogenen SchülerInnengruppe an einer inklusiven Gesamtschule
Université
University of Bonn
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
37
N° de catalogue
V1132394
ISBN (ebook)
9783346502001
ISBN (Livre)
9783346502018
Langue
allemand
mots-clé
erfahrungen lehrkräften einsatz methode lernen lehren strategie umgang schülerinnengruppe gesamtschule
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2019, Erfahrungen von Lehrkräften mit dem Einsatz der Methode Lernen durch Lehren. Strategie zum Umgang mit einer heterogenen SchülerInnengruppe an einer inklusiven Gesamtschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1132394
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Extrait de  37  pages
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