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Gesundheitsressourcen und Arbeitsbelastungen der mittleren Führungsebene des Pflegemanagements

Entwicklung gesundheitsförderlicher Interventionsstrategien

Title: Gesundheitsressourcen und Arbeitsbelastungen der mittleren Führungsebene des Pflegemanagements

Diploma Thesis , 2006 , 154 Pages , Grade: 2,2

Autor:in: Dipl.-Pflegewirtin (FH) Yasmin Choudhary (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema „Gesundheitsressourcen und Arbeitsbelastungen der mittleren Führungsebene des Pflegemanagements. Entwicklung gesundheitsförderlicher Interventionsstrategien“.
Dazu werden folgende Fragen beantwortet:
„Was kennzeichnet die Arbeitsbelastungen und Gesundheitsressourcen der mittleren Führungsebene der Pflege im institutionellen Kontext?“
„Wie dimensioniert die gesundheits- und arbeitspsychologische Stressforschung die Begriffe Arbeitsbelastungen und Gesundheitsressourcen?“
„Welche Möglichkeiten eröffnet das Interventionsspektrum der betrieblichen Gesundheitsförderung für Mitarbeiter - mit dem vorrangigen Ziel, Arbeitsbelastungen zu senken und Gesundheitsressourcen zu stärken?“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 VERÄNDERUNGSPROZESSE IM SETTING KRANKENHAUS – EINE HERAUSFORDERUNG FÜR MITARBEITER

1.1 Arbeit im Wandel - Exploration relevanter Studien zur Arbeitsbelastungsforschung in der Pflege

1.1.1 Gesundheitsbericht für Deutschland

1.1.2 Next- Studie – nurses` early exit study 2005

1.1.3 Die Zukunft braucht Pflege – eine qualitative Studie über die Belastungswahrnehmung beim Pflegepersonal

1.1.4 Stress im Schweizer Spital – eine Studie aus der Praxis

1.1.5 Arbeitszufriedenheit bei Schwestern vom Deutschen Roten Kreuz

1.1.6 Psychische Belastungen von Ärzten und Krankenpflegekräften

1.1.7 Psychische und physische Arbeitsbelastung und –Beanspruchung von Krankenpflegepersonal – eine Untersuchung an einem Österreichischen Krankenhaus

1.2 Zielgruppe - mittleres Pflegemanagement

2 KONZEPTE UND THEORIEN ZUM THEMA STRESS UND BEWÄLTIGUNG UND DESSEN ARBEITSPSYCHOLOGISCHE ERWEITERUNG

2.1 Bedingungs- und personenbezogene Belastungen am Arbeitsplatz

2.1.1 Psychosoziale Belastungen der Arbeitswelt

2.1.2 Emotionale Belastungen - ein Phänomen der Dienstleistungsarbeit

2.2 Ressourcen auf bedingungs- und personenbezogener Ebene

2.3 Das transaktionale Stressmodell und dessen arbeitspsychologische Erweiterung

2.3.1 Die Kernelemente der Theorie

2.3.2 Psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz im Kontext des transaktionalen Stressmodells

2.4 Das Modell der Salutogenese

2.4.1 Die Kernelemente der Theorie

2.4.2 Stressoren und Gesundheitsressourcen im Fokus der salutogenen Denkrichtung

3 ANFORDERUNGEN UND ERWARTUNGEN DIE AN FÜHRUNGSKRÄFTE GERICHTET WERDEN

3.1 Die Attribute einer Führungskraft

3.2 Moderne Führung und Angst

3.3 Die Rolle der Führungskraft des mittleren Pflegemanagements

3.4 Spezifische Ressourcen- und Belastungsschwerpunkte von Führungskräften der Pflege

4 EINE EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG ÜBER ARBEITSBELASTUNGEN- UND GESUNDHEITSRESSOURCEN DES MITTLEREN PFLEGEMANAGEMENTS

4.1 Die Zielgruppe

4.2 Methodik und Design

4.2.1 Ist- Analyse – erste Befragung

4.2.2 Die Intervention – Fortbildungsworkshop für leitende Pflegekräfte

4.2.3 Evaluation – zweite Befragung

4.3 Ergebnisse und Interpretation der Ist- Analyse

4.4 Die Inhalte des Fortbildungsworkshops

4.5 Ergebnisse und Interpretation der Evaluation

5 GESUNDHEITSFÖRDERLICHE INTERVENTIONSSTRATEGIEN FÜR DIE MITARBEITER DES MITTLEREN PFLEGEMANAGEMENTS

5.1. Betriebliches Gesundheitsmanagement auf der Verhältnisebene

5.1.1 Das Konzept der Organisationsentwicklung

5.1.2 Gesundheitszirkel als bottom up Strategie

5.2 Gesundheitsmanagement auf der Verhaltensebene

5.2.1 Stressbezogenes Coaching für Führungskräfte

5.2.2 Selbstorganisation und -Reflexion

5.2.3 Rhythmisierung und Zeitmanagement

6 SCHLUSSFOLGERUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Arbeitsbelastungen und Gesundheitsressourcen der mittleren Führungsebene im Pflegemanagement und entwickelt auf dieser Basis gesundheitsförderliche Interventionsstrategien. Das primäre Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die spezifischen Anforderungen dieser Sandwichposition zu erlangen und konkrete Ansätze für betriebliches Gesundheitsmanagement auf Verhaltens- und Verhältnisebene zu identifizieren.

  • Analyse der Arbeitsbelastungsforschung in der Pflege
  • Theoretische Grundlagen zu Stress, Bewältigung und Salutogenese
  • Empirische Untersuchung der Arbeitsbelastungen und Ressourcen in einer klinischen Umgebung
  • Entwicklung und Evaluation von Interventionsstrategien wie Fortbildungsworkshops
  • Diskussion von Gesundheitszirkeln, Coaching und Zeitmanagement für Führungskräfte

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Emotionale Belastungen - ein Phänomen der Dienstleistungsarbeit

Die emotionale Dissonanz ist ein Phänomen der Dienstleistungsarbeit. Damit geht die Notwendigkeit einher, bei der Arbeit Emotionen zu zeigen, die man eigentlich gar nicht hat. Das Krankenhaus als Dienstleistungsbetrieb zeichnet sich im pflegerischen und ärztlichen Bereich vor allem durch Emotionsarbeit am Patienten aus. Die Konfrontation mit Leid, Tod und Sterben nimmt einen großen Teil der professionellen Dienstleistung in Anspruch. Die Zusammenarbeit mit Kollegen kann ebenfalls emotionale Belastungen hervorbringen. Auch im Privatleben ist die emotionale Dissonanz Bestandteil der Handlungsregulation einer Person (vgl. Schlüter 1992, S.30-34; Overlander 2001, S. 31; Bamberg/Busch/Ducki 2003, S. 53; Ducki 2003, S. 503).

„Emotionale Belastungen entstehen demnach dann, wenn durch Emotionen anderer Personen und durch eigene Emotionen übergeordnete Werte, Ziele oder Normen angegriffen oder in Frage gestellt werden. Emotionale Belastungen bestehen ferner dann, wenn durch Emotionen Zielbildungs- und Ausführungsprozesse in Frage gestellt werden“ (Bamberg/Busch/Ducki 2003 S.54).

Dazu ein fiktives Beispiel aus dem Arbeitsalltag einer „Stationsschwester“:

Stationsschwester G. leitet die Teambesprechung. Von ihren Mitarbeitern wird Sie darauf aufmerksam gemacht, dass die Arbeitsbedingungen sich in den letzten Wochen aufgrund der Personalknappheit verschlechtern und erste negative Rückmeldungen von Seiten der Patienten zu verzeichnen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 VERÄNDERUNGSPROZESSE IM SETTING KRANKENHAUS – EINE HERAUSFORDERUNG FÜR MITARBEITER: Dieses Kapitel beleuchtet die aktuelle Situation im Krankenhaussektor unter dem Druck von Kosten, Wettbewerb und demografischem Wandel und analysiert, wie diese Prozesse die mittlere Führungsebene belasten.

2 KONZEPTE UND THEORIEN ZUM THEMA STRESS UND BEWÄLTIGUNG UND DESSEN ARBEITSPSYCHOLOGISCHE ERWEITERUNG: Hier werden wissenschaftliche Modelle wie das transaktionale Stressmodell nach Lazarus und das Konzept der Salutogenese nach Antonovsky als theoretischer Rahmen für die Untersuchung erarbeitet.

3 ANFORDERUNGEN UND ERWARTUNGEN DIE AN FÜHRUNGSKRÄFTE GERICHTET WERDEN: Das Kapitel diskutiert die spezifische Sandwichposition der mittleren Führungsebene zwischen Management und Mitarbeitern und die daraus resultierenden Rollenkonflikte.

4 EINE EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG ÜBER ARBEITSBELASTUNGEN- UND GESUNDHEITSRESSOURCEN DES MITTLEREN PFLEGEMANAGEMENTS: Es werden Ergebnisse einer eigenen empirischen Studie aus dem Universitätsklinikum Heidelberg präsentiert, die sowohl eine Ist-Analyse als auch eine Interventions-Evaluation umfasst.

5 GESUNDHEITSFÖRDERLICHE INTERVENTIONSSTRATEGIEN FÜR DIE MITARBEITER DES MITTLEREN PFLEGEMANAGEMENTS: Basierend auf den empirischen Daten werden konkrete Maßnahmen wie Organisationsentwicklung, Gesundheitszirkel, Coaching und Zeitmanagement vorgestellt.

6 SCHLUSSFOLGERUNG: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und zieht ein positives Fazit aus der durchgeführten Interventionsstudie für die weitere Gestaltung gesundheitsförderlicher Strategien.

Schlüsselwörter

Pflegemanagement, Gesundheitsressourcen, Arbeitsbelastungen, Stressforschung, Salutogenese, Betriebliche Gesundheitsförderung, Führungskräfte, Interventionsstrategien, Organisationsentwicklung, Sandwichposition, Arbeitspsychologie, Krankenhausmanagement, Coping, Mitarbeiterzufriedenheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht, wie Mitarbeiter der mittleren Führungsebene im Pflegemanagement trotz steigender Arbeitsbelastungen ihre Gesundheit erhalten können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsbelastungsforschung, psychologischen Stresskonzepten (insb. salutogenetischer Ansatz) und der Entwicklung praktischer Interventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die spezifischen Arbeitsbelastungen der mittleren Führungsebene der Pflege transparent zu machen und konkrete Strategien zur Stärkung der persönlichen Gesundheitsressourcen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine umfangreiche Literatur- und Studienrecherche mit einer empirischen Interventionsstudie (Ist-Analyse und Evaluation mittels standardisierter Fragebögen).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die Beschreibung der empirischen Untersuchung am Universitätsklinikum Heidelberg sowie die Vorstellung gesundheitsförderlicher Interventionsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Pflegemanagement, Gesundheitsressourcen, Stressmanagement, Organisationsentwicklung und Salutogenese.

Warum steht die mittlere Führungsebene im Fokus?

Diese Gruppe nimmt eine kritische Sandwichposition zwischen Pflegedirektion und Basismitarbeitern ein, die mit hohen, oft widersprüchlichen Anforderungen verbunden ist.

Welche Rolle spielt der Fortbildungsworkshop?

Der Workshop diente als Interventionsmaßnahme, um das Bewusstsein für Stress zu schärfen und Strategien zur Selbstfürsorge zu vermitteln, wobei er im Rahmen einer klinischen Studie evaluiert wurde.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin?

Die Autorin resümiert, dass zwar durch einen eintägigen Workshop keine dauerhafte Beseitigung aller Belastungen möglich ist, aber ein wichtiger Prozess des Nachdenkens und der Perspektiverweiterung bei den Führungskräften angestoßen wurde.

Excerpt out of 154 pages  - scroll top

Details

Title
Gesundheitsressourcen und Arbeitsbelastungen der mittleren Führungsebene des Pflegemanagements
Subtitle
Entwicklung gesundheitsförderlicher Interventionsstrategien
College
Protestant University of Applied Sciences Darmstadt  (Pflege und Gesundheitswissenschaften)
Course
Public Health
Grade
2,2
Author
Dipl.-Pflegewirtin (FH) Yasmin Choudhary (Author)
Publication Year
2006
Pages
154
Catalog Number
V114864
ISBN (eBook)
9783640153671
ISBN (Book)
9783640155347
Language
German
Tags
Gesundheitsressourcen Arbeitsbelastungen Führungsebene Pflegemanagements Public Health
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Pflegewirtin (FH) Yasmin Choudhary (Author), 2006, Gesundheitsressourcen und Arbeitsbelastungen der mittleren Führungsebene des Pflegemanagements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114864
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