Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - Inclusión

Schulische Inklusion. Wie kann sie gelingen?

Voraussetzungen und Bedingungen unter Berücksichtigung intraprofessioneller Kooperation im Kontext schulischer Inklusion

Título: Schulische Inklusion. Wie kann sie gelingen?

Trabajo Escrito , 2021 , 17 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Inclusión
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Im Zentrum der vorliegenden Arbeit steht die intraprofessionelle Kooperation an Schulen der Sekundarstufe zwischen Lehrkräften der Regelschulen mit jenen Lehrerinnen und Lehrern, die sonderpädagogisch ausgebildet sind. Zentral ist dabei die Fragestellung, welche Theorien und Modelle der intraprofessionellen Kooperation es gibt und welche Bedingungen die Kooperation der Lehrkräfte möglich machen und sie sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Zum besseren Verständnis der Arbeit wird nachfolgend der Begriff der intraprofessionellen Kooperation definiert. Daran anschließend werden ausgewählte Modelle und Theorien der intraprofessionellen Kooperationen vorgestellt und auf Grundlage dessen zentrale Bedingungen für gelingende Kooperation herausgearbeitet.

Die Kultusminister der Länder reagierten auf das Konzept der inklusiven Schulbildung mit dem Vorschlag, Lehrpersonen mit Ausbildungen in verschiedenen Lehrämtern die gemeinsame Verantwortung zum Unterrichten dieser Schülerinnen und Schüler an Regelschulen zu geben. Die Möglichkeit für Lehrende in professionellen Teams zu arbeiten bietet allen Lernenden die Chance auf Unterricht, der auf individuelle Lernvoraussetzungen eingehen kann und diese bestmöglich fördern kann. Diese sogenannte intraprofessionelle Kooperation der Lehrkräfte, speziell von Regelschullehrkräften und jener, die eine sonderpädagogische Ausbildung durchlaufen haben, wird in der Theorie als zentrale Bedingung für gelingende Inklusion gesehen, jedoch in der Praxis selten umgesetzt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. (Intraprofessionelle) Kooperation

3. Kooperationsmodelle, Theorien und Formen

3.1. Reisers Theorie integrativer Prozesse

3.2. Niveaustufenmodell nach Marvin

3.3. Kooperationsstrategien nach Friend und Cook

4. Bedingungen für gelingende intraprofessionelle Kooperation

4.1. Wechselseitiges Vertrauen als Grundlage für gemeinsame Zielfindung

4.2. Autonomie (abgeben)

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der intraprofessionellen Kooperation zwischen Regelschullehrkräften und sonderpädagogisch ausgebildetem Personal als wesentliche Voraussetzung für gelingende schulische Inklusion, um dabei theoretische Modelle zu analysieren und förderliche Gelingensbedingungen herauszuarbeiten.

  • Grundlagen und Definitionen der intraprofessionellen Kooperation
  • Theoretische Modelle (Reiser, Marvin, Friend und Cook)
  • Wechselseitiges Vertrauen als Basis gemeinsamer Zielfindung
  • Der Einfluss individueller Autonomie auf Kooperationsprozesse

Auszug aus dem Buch

3.1.Reisers Theorie integrativer Prozesse

Reiser entwickelte die Theorie integrativer Prozesse im Jahr 1990 und betont damit die Wichtigkeit von Kooperation als einer der zentralen Faktoren für gelingende Inklusion. Seine Theorie ist „eine der leitenden Theorien der Integrations- und Inklusionsbewegung2 in Deutschland“ (Lütje-Klose & Urban 2014, S. 14) und wird daher oft als Grundlage für weitere Modelle genutzt (vgl. ebd.). Diese Theorie beschränkt sich jedoch nicht ausschließlich auf die Förderung von Lernenden mit zuvor festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf3, sondern setzt den Fokus auf eine heterogene Klasse als solches, in der jede Schülerin und jeder Schüler ganz individuell gefördert und gefordert werden soll (vgl. Lütje-Klose & Urban 2014).

Die Theorie, die professionellen Kooperation in inklusiven Schulen untersucht, setzt sich zusammen aus fünf Ebenen. Diese stehen je für sich, als auch in Wechselwirkungen miteinander. Die erste Ebene ist die Individuelle Ebene, darauf folgen die Interaktionelle Ebene und die Sachebene. Die vierte Ebene trägt den Namen Institutionelle Ebene und die fünfte Kulturell-gesellschaftliche Ebene.

Die Individuelle Ebene bezieht sich auf die Lehrkräfte – sowohl die der Regelschule als auch die sonderpädagogisch ausgebildeten Lehrkräfte – und ihre Haltungen. Von zentraler Bedeutung sind hier die Wahrnehmung und die Wertschätzung des Gegenübers, sowie das Vertrauen in die Kompetenzen und Fähigkeiten (vgl. Lütje-Klose & Urban 2014). Kritisch kann auf dieser Ebene sein, dass Lehrerinnen und Lehrer ihre Autonomie in Gefahr sehen, wenn sie ihren Unterricht ‚teilen‘ müssen und in Folge dessen nicht dazu bereit sind, kooperativ zu arbeiten. Auf diesen Aspekt wird im weiteren Verlauf der Arbeit noch näher eingegangen und mögliche Lösungen werden im Zusammenhang mit den Kooperationsstrategien nach Friend und Cook aufgezeigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung bettet das Thema in den Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention ein und definiert Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die an Schulen durch multiprofessionelle Teams umgesetzt werden muss.

2. (Intraprofessionelle) Kooperation: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der intraprofessionellen Kooperation und hebt die Bedeutung von gegenseitigem Vertrauen, Kommunikation und Autonomie als zentrale Qualitätsmerkmale hervor.

3. Kooperationsmodelle, Theorien und Formen: Hier werden zentrale wissenschaftliche Ansätze wie das Ebenenmodell von Reiser, das Niveaustufenmodell von Marvin sowie die Strategien von Friend und Cook zur Strukturierung inklusiven Unterrichts vorgestellt.

4. Bedingungen für gelingende intraprofessionelle Kooperation: Das Kapitel synthetisiert die wesentlichen Erfolgsfaktoren, insbesondere die gemeinsame Zielfindung auf Basis von Vertrauen und den Umgang mit dem Spannungsfeld individueller Autonomie.

5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass erfolgreiche Kooperation ein dynamischer Prozess ist, der Respekt und Flexibilität erfordert, jedoch maßgeblich von institutionellen Rahmenbedingungen unterstützt werden muss.

Schlüsselwörter

Schulische Inklusion, intraprofessionelle Kooperation, UN-Behindertenrechtskonvention, Reisers Theorie integrativer Prozesse, Niveaustufenmodell, Kooperationsstrategien, Friend und Cook, Vertrauen, Autonomie, Lehrkräfte, multiprofessionelle Teams, Schulentwicklung, Heterogenität, Sonderpädagogik, Regelschule.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den notwendigen Voraussetzungen und Bedingungen für eine gelingende schulische Inklusion, wobei der Schwerpunkt explizit auf der intraprofessionellen Kooperation zwischen Regelschullehrkräften und sonderpädagogischem Personal liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung kooperativer Modelle, die Bedeutung von Vertrauensverhältnissen im Kollegium sowie der produktive Umgang mit der individuellen Autonomie der Lehrkräfte.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, bestehende Theorien und Modelle der Kooperation darzustellen und daraus zentrale Gelingensbedingungen für die Praxis in inklusiven Schulen der Sekundarstufe abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und etablierte Modelle von Autoren wie Reiser, Marvin sowie Friend und Cook strukturiert zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsklärung der Kooperation, die Vorstellung verschiedener theoretischer Kooperationsmodelle sowie eine abschließende Untersuchung der Bedingungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Schule.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Inklusion, intraprofessionelle Kooperation, multiprofessionelle Teams, Vertrauen und Autonomie definieren.

Warum ist das Niveaustufenmodell nach Marvin für die Inklusion relevant?

Das Modell verdeutlicht, dass die Qualität der Zusammenarbeit maßgeblich vom Grad des gegenseitigen Vertrauens und der Wertschätzung abhängt, was eine essenzielle Basis für die Entwicklung von Kooperation in heterogenen Klassen darstellt.

Welches Problem identifiziert die Arbeit hinsichtlich der Arbeitsbedingungen von Lehrkräften?

Die Arbeit weist auf den Lehrkräftemangel und die oft fehlende gemeinsame Zeit für Planung und Austausch hin, was als signifikantes Hemmnis für eine gelingende Kooperation im Schulalltag identifiziert wird.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Schulische Inklusion. Wie kann sie gelingen?
Subtítulo
Voraussetzungen und Bedingungen unter Berücksichtigung intraprofessioneller Kooperation im Kontext schulischer Inklusion
Universidad
University of Dortmund
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
17
No. de catálogo
V1176201
ISBN (PDF)
9783346595751
ISBN (Libro)
9783346595768
Idioma
Alemán
Etiqueta
schulische inklusion inklusion intraprofessionelle koopeation lehrer lehrerin inklusive schule integration kooperationsmodelle reiser reisers theorie integrativer prozesse niveaustufenmodell marvin kooperationsstrategien kooperationsstrategie friend cook vertrauen autonomie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Schulische Inklusion. Wie kann sie gelingen?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176201
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  17  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint