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Die Beteiligung von MitarbeiterInnen am Unternehmen

Sonstige Mitarbeiterbeteiligungen

Title: Die Beteiligung von MitarbeiterInnen am Unternehmen

Bachelor Thesis , 2008 , 46 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Markus Schulz (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Früher belächelt, heute gefordert –
so könnte man überspitzt und stark verkürzt die Entwicklung der Mitarbeiterbeteiligungen am Unternehmen in den letzten Jahrzehnten beschreiben.
Im Jahre 1847 wurde von dem deutschen Nationalökonom Johann Heinrich von
Thünen die Möglichkeit erkannt, durch eine monetäre Beteiligung seiner Mitarbeiter am Unternehmenserfolg die Motivation und Arbeitseffizienz zu steigern. Bereits nach einer nur kurzen Trendwelle der Mitarbeiterbeteiligung stagnierte jedoch die Verbreitung, gestaltete sich zeitweise sogar rückläufig. Während selbst noch vor knapp 40 Jahren die Mitarbeiterbeteiligung vornehmlich eine Frage der sozialen Verteilungsgerechtigkeit war, entdecken heute neben dynamischen Jungunternehmen auch viele mittelständische Betriebe die Mitarbeiterbeteiligung als Instrument, um im Wettbewerb um Kunden, Talente und Kapital konkurrenzfähig zu sein.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ZIELE EINER MITARBEITERBETEILIGUNG

2.1. Unternehmenspolitische Ziele

2.2. Volkswirtschaftliche Ziele

2.3. Ziele aus Arbeitsnehmersicht

3. IMMATERIELLE MITARBEITERBETEILIGUNG

4. MATERIELLE MITARBEITERBETEILIGUNG

4.1. Erfolgsbeteiligung

4.1.1. Ertragsbezogene Erfolgsbeteiligung

4.1.2. Leistungsbezogene Erfolgsbeteiligung

4.1.3. Gewinnbezogene Erfolgsbeteiligung

4.2. Kapitalbeteiligung

4.2.1. Fremdkapitalbeteiligung

4.2.1.1. Mitarbeiterdarlehen

4.2.1.2. Mitarbeiterschuldverschreibungen

4.2.2. Eigenkapitalbeteiligung

4.2.2.1. Belegschaftsaktien

4.2.2.2. KG/GmbH -Anteile

4.2.3. Mischformen

4.2.3.1. Stille Gesellschaft

4.2.3.2. Genussscheine/Genussrechte

4.2.4. Staatliche Förderung der Mitarbeiterbeteiligung

4.3. Sonstige Beteiligungen

4.3.1. Stock Options

4.3.2. Zeitwertpapiere

5. PRAXISBEISPIEL

6. FAZIT

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Bachelorarbeit analysiert die verschiedenen Formen der Mitarbeiterbeteiligung und bewertet deren Eignung als Instrument zur Steigerung von Motivation, Arbeitseffizienz und Unternehmensbindung. Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über materielle und immaterielle Modelle zu geben, ihre Vor- und Nachteile gegenüberzustellen sowie anhand eines Praxisbeispiels die konkrete Umsetzung im betrieblichen Alltag aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Ziele der Mitarbeiterbeteiligung
  • Differenzierung zwischen materieller und immaterieller Beteiligung
  • Detaillierte Analyse der Erfolgs- und Kapitalbeteiligungsmodelle
  • Steuerrechtliche Rahmenbedingungen und staatliche Förderung
  • Praktische Umsetzung anhand der Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG

Auszug aus dem Buch

4.2.1. Fremdkapitalbeteiligung

Grundlage für diese Beteiligungsform ist ein schuldrechtliches Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und arbeitgebendem Unternehmen. Mitarbeiter treten hierbei entweder als Gläubiger oder Obligationäre an den Tag. In der Gläubigerfunktion stellen Mitarbeiter dem Unternehmen für einen festgelegten Zeitraum Kapital gegen einen in der Regel festen Zinssatz zur Verfügung. Als Obligationäre werden sie hingegen Inhaber von so genannten Mitarbeiterschuldverschreibungen.

Beiden Ausprägungsformen der Fremdkapitalbeteiligung ist gemein, dass den Arbeitnehmern dadurch keine Gesellschafterstellung zukommt. In der Folge, bestehen weder Entscheidungs-, noch Kontrollrechte. Somit erfolgt praktisch keine Einbindung in das Unternehmen bzw. in das Unternehmensgeschehen. Eine Motivationswirkung auf die Mitarbeiter durch eine Fremdkapitalbeteiligung ist daher eher zu verneinen. Sollte die Intention der Einführung einer Mitarbeiterbeteiligung vornehmlich in der verstärkten Motivation der Mitarbeiter liegen, so ist von dieser Beteiligungsform abzuraten.

Eine Fremdkapitalbeteiligung kann durch ein Mitarbeiterdarlehen oder mittels Mitarbeiterschuldverschreibung erfolgen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der historischen Entwicklung und aktuellen Bedeutung der Mitarbeiterbeteiligung als Wettbewerbsinstrument.

2. ZIELE EINER MITARBEITERBETEILIGUNG: Analyse der Erwartungen von Unternehmen, Gesetzgebern und Arbeitnehmern an Beteiligungsmodelle.

3. IMMATERIELLE MITARBEITERBETEILIGUNG: Erläuterung der Einbeziehung von Mitarbeitern in Informations- und Entscheidungsprozesse ohne direkte monetäre Beteiligung.

4. MATERIELLE MITARBEITERBETEILIGUNG: Umfassende Kategorisierung und Beschreibung von Erfolgs- und Kapitalbeteiligungsformen sowie deren staatliche Förderung.

5. PRAXISBEISPIEL: Konkrete Anwendung eines Gewinnbeteiligungsmodells bei der Firma Brückner unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen und Auszahlungsmodalitäten.

6. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung, dass Beteiligungsmodelle kein universelles Wundermittel sind und individuell angepasst werden müssen.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterbeteiligung, Erfolgsbeteiligung, Kapitalbeteiligung, Eigenkapital, Fremdkapital, Motivation, Unternehmenskultur, Gewinnbeteiligung, Mitarbeiterdarlehen, Aktien, Genussrechte, Steuerliche Förderung, Beteiligungsmodell, Arbeitnehmer, Brückner.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die vielfältigen Möglichkeiten, Mitarbeiter finanziell und inhaltlich am Unternehmen zu beteiligen, um deren Motivation und Bindung zu erhöhen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Unterteilung in materielle und immaterielle Formen, die Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapitalmodellen sowie die steuerliche Komponente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über gängige Beteiligungsmodelle zu verschaffen und deren Vor- sowie Nachteile für Unternehmen und Mitarbeiter kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der detaillierten Fallstudie einer Betriebsvereinbarung eines Maschinenbauunternehmens.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Zielsetzungen, die Unterscheidung zwischen immateriellen und materiellen Beteiligungsformen (Erfolgs- und Kapitalbeteiligung) sowie die detaillierte Analyse der einzelnen Ausprägungsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Mitarbeiterbeteiligung, Motivationssteigerung, Kapitalbeteiligung und Unternehmenskultur charakterisiert.

Welches konkrete Praxisbeispiel wird analysiert?

Es wird das Gewinnbeteiligungsmodell der Firma Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG näher beleuchtet, welches Mitte 2007 eingeführt wurde.

Was unterscheidet eine materielle von einer immateriellen Beteiligung?

Während bei der materiellen Beteiligung monetäre Anreize durch Erfolgs- oder Kapitalanteile im Vordergrund stehen, zielt die immaterielle Beteiligung auf die Einbindung in Entscheidungs- und Geschäftsprozesse ab.

Warum spielt die Steuergesetzgebung bei der Wahl des Modells eine Rolle?

Die steuerliche Behandlung, insbesondere die staatliche Förderung gemäß § 3 Abs. 1 Z 15b EStG, beeinflusst maßgeblich die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit bestimmter Beteiligungsformen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

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Details

Title
Die Beteiligung von MitarbeiterInnen am Unternehmen
Subtitle
Sonstige Mitarbeiterbeteiligungen
College
University of Salzburg
Grade
1,6
Author
Markus Schulz (Author)
Publication Year
2008
Pages
46
Catalog Number
V118795
ISBN (eBook)
9783640221264
ISBN (Book)
9783640223244
Language
German
Tags
Beteiligung MitarbeiterInnen Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Schulz (Author), 2008, Die Beteiligung von MitarbeiterInnen am Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118795
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