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Karteninterpretation - Blatt L8112 Freiburg im Breisgau-Süd

Titre: Karteninterpretation - Blatt L8112 Freiburg im Breisgau-Süd

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 16 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Marie Burger (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Cartographie, Géodésie, Sciences de l'information géographique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Folgenden wird als Grundlage für weitere physisch-geographische Analysen der Karte zuerst eine naturräumliche Gliederung des Kartenblattes vorgenommen. Daraufhin sollen die verschiedenen Naturräume einzeln schematisch untersucht werden. Das zu Grunde liegende Schema ist wie folgt aufgebaut: 1. Topographie, 2. Hydrographie, 3. Geologie (tiefer Untergrund), 4. Vegetation/Boden. Daran anschließend wird eine Analyse anthropogeographischer Sachverhalte der Gesamtkarte vorgenommen, die sich an den vorhandenen Siedlungsformen, dem Verkehrsnetz und landwirtschaftlichen, industriellen und touristischen Aspekten orientiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die Karte

2. Großräumliche Einordnung des Kartenblattes

3. Vorgehensweise

4. Physisch-Geographische Behandlung des Kartenblattes

4.1 Naturräumliche Gliederung des Kartenblattes

4.2 Naturraum I: Freiburger Bucht

4.2.1 Naturraum Ia: Schönberg-Hohfirst-Rücken und Batzenberg

4.2.2 Naturraum Ib: Tuniberg

4.2.3 Naturraum Ic: Mooswald

4.3 Naturraum II: Zartener-Becken

4.4 Naturraum III: Kammschwarzwald

4.4.1 Naturraum IIIa: Kibfelsen-Schauinsland- Kämme

4.4.2 Naturraum IIIb: Horbenrücken und Maistollenkämme

4.4.3 Naturraum IIIc: südlicher Kammschwarzwald um Blechengipfel und Toter Mann

5. Anthropogeographische Behandlung des Kartenblattes

5.1 Siedlungsformen

5.2 Verkehrswegenetz

5.3 Landwirtschaft, Industrie und Tourismus

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit dient der systematischen geographischen Interpretation des topographischen Kartenblattes L8112 "Freiburg im Breisgau-Süd" aus dem Jahr 1992. Ziel ist es, durch eine strukturierte Analyse die physisch-geographischen Grundlagen und anthropogeographischen Ausprägungen der Region herauszuarbeiten und dabei Zusammenhänge zwischen Naturraum und menschlicher Nutzung aufzuzeigen.

  • Methodische Vorgehensweise zur Karteninterpretation
  • Physisch-geographische Gliederung des Untersuchungsgebiets (Rheingraben und Schwarzwald)
  • Siedlungsgeographische Analyse und historische Genese der Ortsformen
  • Verkehrserschließung und infrastrukturelle Knotenpunkte
  • Wirtschaftliche Nutzungsformen im Kontext der naturräumlichen Ausstattung

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Naturraum Ia: Schönberg-Hohfirst-Rücken und Batzenberg

Der Schönberg mit 645 m NN (RW 3411 / HW 5314) ist die höchste und großflächigste dem Schwarzwald vorgelagerte Erhebung dieses Kartenblattes. Er weist insbesondere an seiner Südostseite sehr steile Hänge auf. Sein Verlauf nach Nordwesten hingegen ist weniger steil. Hydrologisch ist auffällig, dass sich auf dem gesamten Schönberg bis auf eine sehr winzige Ausnahme kein Bach findet, obwohl vereinzelt kleine Quellen hervortreten. Vielleicht ist die Quellleistung zu gering oder das Wasser versickert sehr schnell wieder im Boden. Dies ist beim Hohfirst anders. Dort treten in der Höhe überhaupt keine Quellen zu Tage. Im Süden dieses Bergrückens bei RW 3408 / HW 5311 befinden sich zwei Steinbrüche. Der Karte ist nicht zu entnehmen welches Gestein hier abgebaut wird. Es könnte sich aber, weil die vorgelagerte Randschlolle wegen ihrer Lage weniger starken Abtragungsprozessen ausgesetzt war als der Schwarzwald, um zurückgebliebene präpleistozäne Sedimentschichten handeln. Südwestlich davon befindet sich der tropfenförmige Ölberg, dessen südöstliche Hangseite ein sehr starkes Gefälle aufweist, dass in dieser Steilheit den Eindruck eines Bruches vermittelt. An seinem viel flacher verlaufenden, nach Südwesten exponierten Hang wird Wein angebaut. Der Weinanbau im Naturraum Ia erstreckt sich über den Südhang und nahezu den gesamten Westhang des Bergrückens. Im Nordwesten des Hohfirst liegt der etwas weiter in die Rheinebene verlagerte Batzenberg, durch den die Badischen Weinstrasse verläuft. Er wird in seiner gesamten Fläche zum Weinanbau genutzt. Aufgrund seiner gleichmäßigen Steigungen, Form und geringen Höhe, wie auch der Tatsache, dass er insgesamt zum Weinbau genutzt wird, würde ich auch diesen Berg als „Lösshügel“ klassifizieren. Auch die Weinanbauflächen des Schönberg-Hohfirst-Rückens befinden sich auf ähnlichen Lössansammlungen. Die Gipfelregionen dieses Rückens sind bewaldet. Die Mischwaldvegetation und das gemäßigte Klima könnten im Zusammenhang mit Löss als Ausgangssubstrat die Entwicklung von Parabraunerde in diesem Bereich bedingt haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Karte: Einführung in das Kartenblatt L8112 Freiburg im Breisgau-Süd unter Angabe von Herausgeber, Auflage, Maßstab und Koordinatensystem.

2. Großräumliche Einordnung des Kartenblattes: Naturräumliche und administrative Einordnung des Gebiets in den Oberrheingraben, den Schwarzwald sowie das Bundesland Baden-Württemberg.

3. Vorgehensweise: Definition des Analyserahmens, basierend auf Topographie, Hydrographie, Geologie sowie Vegetation und Boden.

4. Physisch-Geographische Behandlung des Kartenblattes: Detaillierte Untersuchung des Naturraums unterteilt in Freiburger Bucht, Zartener-Becken und Kammschwarzwald mit Fokus auf Relief, Entstehung und Hydrologie.

4.1 Naturräumliche Gliederung des Kartenblattes: Systematische Unterteilung des Untersuchungsgebiets in die drei Hauptnaturräume I, II und III mit weiteren Untergliederungen.

4.2 Naturraum I: Freiburger Bucht: Analyse des Rheingrabenausschnitts hinsichtlich Topographie, Geologie und der prägenden hydrologischen Verhältnisse.

4.2.1 Naturraum Ia: Schönberg-Hohfirst-Rücken und Batzenberg: Untersuchung der bedeutendsten Schwarzwald-Vorgelagerten Erhebungen und deren Nutzung als Weinanbaugebiet.

4.2.2 Naturraum Ib: Tuniberg: Morphologische Analyse des Tunibergs mit Fokus auf die Bruchkante und die kleinteiligen, rebenbewachsenen Hänge.

4.2.3 Naturraum Ic: Mooswald: Betrachtung der ebenen Landschaftsform und der besonderen hydrologischen Bedingungen, die auf einen hohen Grundwasserspiegel schließen lassen.

4.3 Naturraum II: Zartener-Becken: Beschreibung des Beckenverlaufs zwischen Freiburg und Kirchzarten sowie Diskussion möglicher tektonischer Entstehungsursachen.

4.4 Naturraum III: Kammschwarzwald: Übersicht über den großflächigsten Teil der Karte, der durch stark gegliederte Bergkämme und Täler geprägt ist.

4.4.1 Naturraum IIIa: Kibfelsen-Schauinsland- Kämme: Analyse der topographischen Zergliederung um den Schauinsland und Entstehung von Hangquellmooren.

4.4.2 Naturraum IIIb: Horbenrücken und Maistollenkämme: Beschreibung des stark ansteigenden Reliefs und der wasserscheidenden Funktion der Rücken im Schwarzwald.

4.4.3 Naturraum IIIc: südlicher Kammschwarzwald um Blechengipfel und Toter Mann: Untersuchung des komplexen Reliefs aus Gipfeln und Rücken sowie historischer Bergbauaktivitäten.

5. Anthropogeographische Behandlung des Kartenblattes: Analyse menschlicher Einflussfaktoren auf das Raumgefüge unter Berücksichtigung von Siedlungsstruktur, Verkehr und Wirtschaft.

5.1 Siedlungsformen: Untersuchung der asymmetrischen Siedlungsverteilung, der historischen Genese Freiburgs und der Unterschiede zwischen Graben- und Schwarzwaldsiedlungen.

5.2 Verkehrswegenetz: Dokumentation der zentralen Knotenpunktfunktion Freiburgs und der Bedeutung von Fernstraßen, Eisenbahnen und Seilbahnen für die Region.

5.3 Landwirtschaft, Industrie und Tourismus: Zusammenfassende Betrachtung der wirtschaftlichen Potentiale von Ackerbau, Weinbau, Bergbau-Historie und touristischer Erschließung.

Schlüsselwörter

Karteninterpretation, Freiburg im Breisgau, Rheingraben, Schwarzwald, Naturraum, Geomorphologie, Siedlungsgeographie, Löss, Weinbau, Hydrologie, Siedlungsdichte, Siedlungsform, Verkehrsknotenpunkt, Anthropogeographie, Relief

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der geographischen Interpretation des topographischen Kartenblattes L8112 "Freiburg im Breisgau-Süd" von 1992, um die naturräumliche und anthropogene Struktur des Ausschnitts zu entschlüsseln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die physisch-geographischen Gegebenheiten wie Relief, Hydrographie und Geologie sowie die anthropogeographischen Aspekte, insbesondere Siedlungsformen, Verkehrserschließung und Landnutzung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte Analyse des Kartenblattes, um durch die Auswertung kartographischer Signaturen und Informationen Rückschlüsse auf die Entstehung der Landschaft und die Entwicklung der menschlichen Lebensräume zu ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptiv-analytische Methode der Karteninterpretation angewandt, bei der das Gebiet in naturräumliche Einheiten unterteilt und anhand physikalischer und menschlicher Merkmale systematisch beschrieben wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte physisch-geographische Behandlung der Naturräume (Freiburger Bucht, Zartener-Becken, Kammschwarzwald) und eine anschließende anthropogeographische Untersuchung von Siedlung, Verkehr und Wirtschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Karteninterpretation, Rheingraben, Schwarzwald, Geomorphologie, Siedlungsgeographie und verschiedene naturräumliche Gliederungen der Region.

Welche Rolle spielt der Lössboden für das Untersuchungsgebiet?

Der Lössboden wird als zentraler Standortfaktor identifiziert, insbesondere für die Weinanbauflächen am Schönberg und im Tuniberg, da er sehr fruchtbar und standfest ist.

Wie unterscheiden sich die Siedlungsformen zwischen Rheingraben und Schwarzwald?

Im Rheingraben dominieren größere Haufendörfer und geplante Siedlungen mit mittelalterlichen Ursprüngen, während im Schwarzwald aufgrund der topographischen Enge Streusiedlungen und Einzelgehöfte überwiegen.

Welche Bedeutung haben die Thermalquellen in der Region?

Die Thermalquellen dienen als Beleg für vulkanische Aktivitäten im tieferen Untergrund des Rheingrabens und stellen zudem einen wesentlichen touristischen Faktor dar.

Warum wird das Zartener-Becken gesondert betrachtet?

Das Zartener-Becken nimmt eine Sonderstellung ein, da es ein eigenständiger Naturraum ist, dessen Entstehung vermutlich auf tektonisches Absinken zurückzuführen ist und das eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Freiburger Bucht und Schwarzwald einnimmt.

Fin de l'extrait de 16 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Karteninterpretation - Blatt L8112 Freiburg im Breisgau-Süd
Université
University of Trier
Note
1,7
Auteur
Marie Burger (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
16
N° de catalogue
V121375
ISBN (ebook)
9783640258062
ISBN (Livre)
9783640257447
Langue
allemand
mots-clé
Karte Karteninterpretation Freiburg L8112
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marie Burger (Auteur), 2007, Karteninterpretation - Blatt L8112 Freiburg im Breisgau-Süd , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121375
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Extrait de  16  pages
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