Management der digitalen Unternehmenstransformation und Growth Hacking


Hausarbeit, 2022

15 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

Definition Digitalisierung

Digitale Unternehmenstransformation

Mögliche Werkzeuge für digitale Transformation (Adoption von Technologie und Anpassen an Technologie)

Mögliche Bereiche für digitale Transformation

Chancen und Risiken / Vor- und Nachteile / Problemstellung

Fazit / Schlussfolgerung

Literaturverzeichnis

Anhang

Einleitung

Die Digitalisierung findet nicht nur in Deutschland, sondern weltweit statt. Somit beeinflusst sie unterschiedliche Lebens- und oder Arbeitsbereiche wie beispielsweise die Geschäftsmodelle von Organisationen und Unternehmen. Infolgedessen hat die Digitalisierung einen erheblichen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sowie dessen Umgang mit dieser neuen Situation. Diese These wirft nunmehr die Frage auf, ob Organisationen oder Unternehmen, die sich der digitalen Unternehmenstransformation nicht stellen, eine höhere Wahrscheinlichkeit haben als solche zu scheitern. Diese Fragestellung und ihr Hintergrund sind häufig Teil von wirtschaftlichen Diskussionen, weshalb mich das Thema dieser Hausarbeit interessiert. Um einen Überblick zu gewinnen, beschäftigt sich zu Beginn der Arbeit der Student Noah Klövekorn mit der allgemeinen Bedeutung der Digitalisierung und der digitalen Unternehmenstransformation. Anschließend werden die typischen Werkzeuge, die zur Unternehmenstransformation beitragen, vorgestellt. Diese wurden wiederrum in „Adaption von Technologie“ und in „Anpassen an Technologie“ unterteilt. Außerdem wird aufgezeigt, in welchen Bereichen eines Unternehmens diese Werkzeuge zum Einsatz kommen könnten. Ferner können Produkte mithilfe personenbezogener Daten in Zukunft besser verkauft werden. Als vorletzten Punkt werden die Chancen und Risiken, die die digitale Unternehmenstransformation mit sich bringt, als Vor- und Nachteile aufgezählt. Diese Erläuterungen sind erforderlich zum Verständnis der Ergebnisse. Das Fazit bringt die Ergebnisse der oben aufgeführten Punkte zusammen und bewertet diese.

Definition Digitalisierung

Im folgenden Abschnitt wird die Digitalisierung im Allgemeinen definiert und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft, Unternehmen und den Arbeitsmarkt aufgezeigt.

Die Digitalisierung spielt praktisch in allen Lebens- und Arbeitsbereichen eine große Rolle. Sie macht weder vor Organisationen noch vor ganzen Branchen halt. Durch die damit einhergehenden digitalen Alternativen entwickeln sich große Veränderungen in der Wirtschaft, Politik, Kultur, Gesellschaft und Bildung. Da Digitalisierung von jedem anders wahrgenommen wird und eine andere Bedeutung hat, kann der Begriff der Digitalisierung nicht einheitlich definiert werden. Aus diesem Grund versteht man einerseits unter Digitalisierung die digitale Umwandlung und Darstellung von analogen Prozessen, Informationen und Arbeitsweisen. Andererseits wird von einer Vernetzung verschiedener Geräte gesprochen, welche vor allem bei neuen Technologien wie beispielsweise den Smart Homes (Sprachsteuerungssystem Alexa) eine bedeutende Rolle spielen (vgl. Zeiss 2019, S.1 ff.). Zusätzlich fallen unter diesen Begriff Blockchain-Anwendungen, künstliche Intelligenz oder Cloud-Lösungen. Deswegen ist die Digitalisierung ein hilfreicher Prozess für Unternehmen, um Leistung und Reichweite der Prozesse, Geschäftsmodelle und Produkte zu erhöhen (vgl. Mühl 2021, S. 15 ff.). Umgangssprachlich spricht man auch vom „Informationszeitalter“, da heutzutage alle erdenklichen Informationen auf elektronischen Geräten abgerufen werden können. Sei es die Kommunikation via E-Mail, der Vertrieb von Waren und Dienstleistungen im Internet oder der Onlinezahlungsverkehr über PayPal, Apple Pay oder im Allgemeinen über das Onlinebanking (vgl. Zeiss 2019 1 ff.). Somit kristallisiert sich heraus, dass die Gesellschaft durch den digitalen Wandel eine grundlegende Veränderung in Bezug auf Kommunikation, Konsumverhalten und das wesentliche Verhalten durchläuft. Soziale Medien spielen bei dieser Veränderung einen wichtigen Faktor. Kunden können dauerhaft beeinflusst werden und sich über Produkte ihrer Wahl informieren, wodurch Kaufentscheidungen und die Markenloyalität beeinflusst werden. Die Produktivität und das Tempo werden durch die immer enger werdende Vernetzung von Systemen und Prozessen gesteigert. Zusätzlich erleichtert diese Vernetzung die Kommunikation mit den Kunden und steigert die Reichweite der Organisationen und Unternehmen. Damit diese positiven Aspekte der Digitalisierung ausgenutzt werden können, wird im Gegenzug ein hohes Maß an Anpassung gefordert. Schließlich ist es nicht ausreichend, nur Systeme und Prozesse an die Digitalisierung anzupassen, sondern ein besonders bedeutendes Element ist die menschliche Anpassung an den digitalen Wandel, welcher stark begrenzt ist. (vgl. Mühl 2021, S. 17 ff.)

Die Digitalisierung hat zudem Veränderungen von Unternehmensprozessen zur Folge. Klassische Arbeitsplätze werden neu eingerichtet, verändert oder fallen in bestimmten Bereichen sogar komplett weg und werden durch neue Technologien ersetzt (vgl. Digitalmagazin 2021). Der Gebrauch von Warenwirtschaftssystemen und elektronischen Buchhaltungssoftwares kommt bei Unternehmen immer häufiger zum Einsatz. Themen wie Autonomisierung, innovative Geschäftsmodelle und Flexibilisierung gewinnen immer mehr an Bedeutung. Kleine und mittelständische Unternehmen sind eher langsam im Prozess der Digitalisierung ihrer Unternehmensstruktur. Die meisten Unternehmen verfügen derzeit über kein digitales Gesamtkonzept, sondern bestreiten den Prozess Stück für Stück. Jedoch ist ihnen bewusst, dass die schnelle und direkte digitale Kommunikation immer mehr an Bedeutung gewinnt (vgl. Zeiss 2019).

Digitale Unternehmenstransformation

Für den Begriff der digitalen Transformation lässt sich ebenfalls keine einheitliche Begriffserklärung feststellen (vgl. Schallmo 2016, S. 3.). Der Begriff wird von PwC als ein Umbruch der Unternehmensweilt durch das Einrichten neuer Technologien mit Folgen für die gesamte Gesellschaft beschrieben. Das Internet bildet für diesen Einsatz von Technologien das Fundament (vgl. Schallmo 2016, S. 5.).

Auf der anderen Seite wird von Boueé und Schaiíble die Digitale Transformation als die Kombination aller Wirtschaftsbereiche und als Angleichung der Beteiligten an die neuen Umstände der digitalen Wirtschaft gedeutet. Hierfür ist Voraussetzung, dass Beschlüsse in kombinierten Systemen, Datenaustausch und Datenanalyse, Kalkulation und Begutachtung von Optionen sowie eine Handlungsinitiierung und die Einführung von Konsequenzen beinhalten (vgl. Boueé und Schaible 2015, S.6.).

Die digitale Transformation beinhaltet den Einsatz digitaler Technologien, um Prozesse zu vereinfachen und effizienter oder effektiver zu gestalten. Die Installation von Technologie sollte einen Vorgang nicht nur imitieren, sondern ihn auch effektiver machen. Durch die Neuerung von Taktiken können Unternehmen ihr Marketing, ihren Kundenservice, ihre Lagerbestände und diverse weitere Managementstrategien verbessern. Am ehesten durchqueren Unternehmen die digitale Transformationen, indem sie die aktuellen Business Intelligence-Technologien wie beispielsweise Cloud Computing Softwares, automatisches Lernen und künstliche Intelligenz einsetzen. Dadurch ist es Unternehmen möglich, mithilfe von detaillierten Berichten, ein besseres Verständnis ihrer internen Prozesse, den Kunden und der Gesamtleistung zu erlangen. Inzwischen ist die digitale Transformation in der IT-Branche weit verbreitet, wobei es nicht nur um die neueste Technologie geht. Damit eine Organisation die absolute digitale Transformation durchleben kann, muss sie erhebliche Änderungen an ihrer Arbeitsumgebung und -kultur vornehmen. Unternehmen, die altmodische Taktiken durch sinnvollere Prozesse austauschen, müssen ihre Mitarbeiter und Einrichtungen auf eine höhere Produktivität vorbereiten. Das Personal muss darin geschult werden, wie das neue System zu koordinieren ist, und die Gebäude müssen für mehr Aktivität bereit sein.

Wenn beispielsweise ein Distributionszentrum eine neue Bestands- und Auftragsverwaltungssoftware installiert, muss den Mitarbeitern beigebracht werden, wie sie das System steuern, um Bestellungen anzuzeigen. Weiterhin müssen Lager neu eingerichtet werden, um zu gewährleisten, dass die Angestellten auf alle Bestände und Verpackungsmaterialien Zugriff haben. Auf diesem Wege würden die Auftragsabwicklungsprozesse verbessert werden können (vgl. anyconnector 2020).

Mögliche Werkzeuge für digitale Transformation (Adoption von Technologie und Anpassen an Technologie)

Die besten Unternehmen haben die Kompetenz, die Kraft der neuesten Technologie zu nutzen, um ihre Leistungsfähigkeit und Rentabilität zu steigern. Dazu müssen die Inhaber der Unternehmen und Organisationen wissen, welche Tools die erforderlichen Fähigkeiten besitzen, wodurch die betriebliche Produktivität gesteigert werden kann. Zu den vier meistverwendeten Unternehmenstechnologien gehören-

Analytische Werkzeuge (Adoption von Technologie)

Analysetools und -anwendungen extrahieren und analysieren Daten aus bereits vorhandenen Systemen, um detaillierte Berichte zu formulieren. Fortgeschrittenere Analysetools verfügen über die Fähigkeit, Big Data zu sammeln, was nichts anderes bedeutet, dass sie auch Daten und Informationen aus externen Quellen extrahieren können. Durch die Zugriffsmöglichkeit auf riesige Datenmengen aus internen und externen Prozessen ist es Unternehmen möglich einen klaren Überblick über ihre Leistung und den Markt zu gewinnen (vgl. ebd).

Mobile Anwendungen (Anpassung an Technologie)

Heutzutage greifen die meisten Menschen über mobile Geräte wie Smartphones und Tablets und nicht über Desktop-Computer auf das Internet zu. Dies hat viele Unternehmen dazu veranlasst, mobile Apps zu entwickeln, um Verbraucher anzuziehen, anstatt ihre herkömmlichen Tools zu ändern. Für Unternehmen, die bereits über einen Online-Shop verfügen, können Entwickler eine Applikation für Mobilgeräte erstellen, mit der es Kunden ermöglicht wird, ihre Website auf tragbaren Geräten anzuzeigen (vgl. ebd).

Digitale Plattformen (Adoption von Technologie)

Die meisten traditionellen Unternehmenssysteme sind proprietär. Proprietär bedeutet, dass die vorhandenen Informationen nur schwer gemeinsam genutzt werden können. Neuartige digitale Plattformen vereinfachen den Datenaustausch und ermöglichen es Unternehmen, Erkenntnisse und Metriken aus verschiedene Anwendungen innerhalb des Unternehmens auszutauschen.

Mit erweiterten Datenfreigabefunktionen können Unternehmen digitale Bibliotheken erstellen, um hochwertige Informationen und Ressourcen zu generieren und zu integrieren (vgl. ebd).

Social Media (Anpassung an Technologie)

Facebook, Twitter und LinkedIn sind die wichtigsten Social-Media-Plattformen, auf denen Unternehmen offene Gespräche mit ihren Stakeholdern führen können. Das Management ist nun in der Lage über die sozialen Medien direkt mit Kunden in Kontakt zu treten, damit sie Fragen jeglicher Art beantworten, Bedenken ausräumen und Bewertungen überwachen können. Dies sind großartige Tools zum Verfolgen von Markttrends, Kundenvertretern und der Leistung von Wettbewerbern (vgl. ebd).

Mögliche Bereiche für digitale Transformation

Es existieren etliche Areale binnen eines Unternehmens, die digital vom Management transformiert werden können, inbegriffen sind Geschäftsfunktionen, Geschäftsprozesse, Geschäftsmodelle, das Geschäftsökosystem, betriebliche Vermögensverwaltung, die Arbeitskultur, Partnerschaften und der Kunden-/Mitarbeiteransatz. Geschäftsfunktionen wie Marketing, Verwaltungsarbeit und Personalwesen können mit neuartiger Managementsoftware verbessert werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Management der digitalen Unternehmenstransformation und Growth Hacking
Hochschule
Hochschule Fulda
Veranstaltung
Digitale Wirtschaft
Note
1,3
Autor
Jahr
2022
Seiten
15
Katalognummer
V1224498
ISBN (Buch)
9783346653543
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Der Untertitel „Organisationen, die sich nicht digital transformieren, werden wahrscheinlicher scheitern als solche, die sich digital transformieren“ stellt die Fragestellung der Hausarbeit dar.
Schlagworte
Digitalisierung, Digitale Unternehmenstransformation, Transformation, Vor- und Nachteile, Digitalisierung 4.0, Industrie 4.0, Adoption von Technologie, Adaption von Technologie, Werkzeuge für die Digitale Unternehmenstransformation, Bereiche für die Digitale Unternehmenstransformation
Arbeit zitieren
Noah Klövekorn (Autor:in), 2022, Management der digitalen Unternehmenstransformation und Growth Hacking, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1224498

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