Die vorliegende Arbeit befasst sich mit ausgewählten Themengebieten des Selbstmanagements. Im ersten Teil werden die sozialen und psychologischen Funktionen von Arbeit erörtert. Denn Arbeit dient zwar in erster Linie der Finanzierung des Lebensunterhalts, erfüllt aber darüber hinaus weitere sogenannte latente Funktionen für den Menschen. Diese werden dargelegt und Zusammenhänge zum Selbstmanagement aufgezeigt. Im zweiten Teil geht es um den Einsatz von Storytelling und Argumentationstechniken in Präsentationen. Beides sind vielversprechende Techniken, um Zuhörer leichter von den Präsentationsinhalten zu überzeugen. Im dritten Teil wird das Phänomen der Prokrastination, umgangssprachlich auch als Aufschieberitis bekannt, behandelt. Dabei werden zunächst die theoretischen Grundlagen dargestellt, bevor darauf aufbauend Lösungsansätze zu Prokrastination für Studierende im Fernstudium erarbeitet werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Funktionen von Arbeit und Selbstmanagement
2 Storytelling und Argumentation in Präsentationen
3 Prokrastination
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit zentralen Herausforderungen der persönlichen und beruflichen Selbstführung im Kontext der modernen Arbeitswelt. Dabei wird untersucht, wie soziale und psychologische Funktionen der Arbeit das Wohlbefinden beeinflussen, welche Techniken eine effektive Kommunikation in Präsentationen unterstützen und wie das Phänomen der Prokrastination insbesondere bei Studierenden bewältigt werden kann.
- Bedeutung manifesten und latenten Funktionen der Erwerbsarbeit
- Einsatz von Storytelling und pyramidalen Argumentationsstrukturen
- Die psychologische Dimension der Prokrastination und deren Folgen
- Strategien zur Selbststeuerung und Arbeitsorganisation
- Anforderungen an Selbstmanagement in Fernstudium und Beruf
Auszug aus dem Buch
Storytelling
Storytelling bedeutet wörtlich übersetzt nichts anderes als Geschichten erzählen. Und „Geschichten sind der Schlüssel zu einer gelungen[en] Kommunikation, denn sie transportieren mehr als nur Fakten.“ (Adamczyk, 2019, S. 6). Informationen, die in einer Geschichte verpackt sind, bleiben trotz des Informationsüberflusses, dem Menschen tagtäglich ausgesetzt sind, im Gedächtnis (Sammer, 2017, S. 11).
Storytelling im wörtlichen Sinn ist dabei nichts Neues. Denn seit jeher werden Informationen durch das Erzählen von Geschichten weitergegeben, sei es durch Zeichnungen, mündliche Überlieferungen oder schriftliche Aufzeichnungen (Fordon, 2018, S. 19).
Geschichten ermöglichen es, komplexe Sachverhalte anschaulich und für den Zuhörer nachvollziehbar zu vermitteln. Einen wesentlichen Anteil daran haben Emotionen (Thier, 2017, S. 3). Denn beim Storytelling geht es nicht nur darum, sachliche Informationen zu vermitteln, sondern eine emotionale Reaktion beim Rezipienten auszulösen, die durch dessen Identifikation mit den Protagonisten oder der Handlung selbst entsteht (Adamczyk, 2019, S. 21). Die zentrale Aufgabe von Storytelling ist demnach, „Geschichten so zu konstruieren, dass sie Emotionen erzeugen und damit den Nährboden für gute Informationsaufnahme und -speicherung bilden.“ (Schulenburg, 2018, S. 271).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Funktionen von Arbeit und Selbstmanagement: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Erwerbsarbeit jenseits der bloßen Existenzsicherung und beschreibt deren stabilisierende psychologische sowie soziale Funktionen, während gleichzeitig die Relevanz moderner Selbstmanagement-Methoden für ein gesundes Arbeitsleben aufgezeigt wird.
2 Storytelling und Argumentation in Präsentationen: Hier werden gezielte Techniken vorgestellt, um das Gehirn des Zuhörers durch narratives Erzählen und eine pyramidale Struktur der Argumentation nachhaltig auf die Kernbotschaft auszurichten und die Überzeugungskraft der Präsentation zu stärken.
3 Prokrastination: Das letzte Kapitel analysiert die Ursachen und Konsequenzen der chronischen Aufschieberitis und bietet konkrete Lösungsansätze sowie Strategien zur Selbststeuerung, um insbesondere in anspruchsvollen Lernphasen im Studium erfolgreich handlungsfähig zu bleiben.
Schlüsselwörter
Selbstmanagement, Arbeit, Lebensunterhalt, Präsentation, Storytelling, Argumentation, Pyramidales Prinzip, Prokrastination, Selbstregulation, Arbeitszeit, Work-Life-Balance, Psychologie, Motivation, Fernstudium, Sinnerfüllung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beleuchtet verschiedene Facetten des Selbstmanagements sowie der effektiven Kommunikation und analysiert, wie diese Bereiche maßgeblich zur persönlichen Zielerreichung und zum psychischen Wohlbefinden beitragen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Bedeutung der Arbeit für das Individuum, der methodischen Gestaltung von überzeugenden Präsentationen sowie einem tiefgehenden Verständnis für die Entstehung und Überwindung von Prokrastination.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, theoretische Hintergründe mit praktischen Anleitungen zu verknüpfen, um dem Einzelnen Werkzeuge für eine bessere Selbstorganisation, eine erfolgreichere Kommunikation und ein gesünderes Arbeitsverhalten an die Hand zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Aufarbeitung psychologischer Theorien und empirischer Befunde aus dem Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Funktionen der Arbeit, Techniken zur überzeugenden Gestaltung von Präsentationen unter Nutzung narrativer Strukturen sowie eine Untersuchung psychologischer Ursachen für das Aufschieben von Aufgaben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die inhaltliche Ausrichtung?
Begriffe wie Selbstmanagement, Prokrastination, Storytelling, pyramidales Prinzip, Erwerbsarbeit und Selbstregulation bilden den Kern der inhaltlichen Auseinandersetzung.
Warum ist das pyramidale Prinzip für Präsentationen so effektiv?
Durch die Voranstellung der Kernbotschaft und eine logische Untergliederung in Teilaussagen wird die begrenzte Informationsaufnahmefähigkeit des menschlichen Gedächtnisses optimal genutzt, was zu einer einfacheren Nachvollziehbarkeit führt.
Ist Prokrastination nur ein Zeichen von Faulheit?
Nein, der Text verdeutlicht, dass es sich um ein komplexes Phänomen der Selbststeuerungsstörung handelt, das oft durch Ängste, Perfektionismus oder eine mangelnde Passung zwischen Aufgabe und Motivation entsteht, statt durch bloße Trägheit.
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- Anonym (Autor), 2021, Funktionen von Arbeit, Storytelling und Argumentation in Präsentationen, Prokrastination, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1243938