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Ökonomik der Medienfinanzierung am Beispiel der privaten Rundfunksender

Título: Ökonomik der Medienfinanzierung am Beispiel der privaten Rundfunksender

Trabajo Escrito , 2003 , 18 Páginas , Calificación: 1.3

Autor:in: Anne-Christina Herbst (Autor)

Medios / Comunicación - Medios masivos
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„L’Oreal – weil ich es mir wert bin“, „Otto – find ich gut“ oder „Markenschuhe so
günstig - Deichmann“. Ist es wirklich das, was wir hören wollen? Und auch noch jede
halbe Stunde knapp sieben Minuten lang?
Werbung ist aus unserem heutigen Leben kaum noch wegzudenken. Man sieht sie
auf Plakaten, in Zeitschriften oder bekommt sie direkt in den Briefkasten. Doch bei all
diesen Formen kann man wegblättern, wegschauen oder sie einfach in den
Müllereimer befördern. Beim Fernsehen ist dies etwas anders. Hier hat man zwar die
Möglichkeit einfach weg zu zappen, aber Filme, Sendungen und Serien, werden im
privatrechtlichen Rundfunk schlagartig unterbrochen – andauernd und immer wieder.
Die Akzeptanz dieser Unterbrechungen im Programm ist bei den Rezipienten nicht
sehr hoch und wird eher als störend empfunden.
Fernsehen gilt jedoch als Basismedium, für Bewerbung von Markenartikeln, da es
durch seine multisensorische Wirkungsweise (Bild, Ton und Farbe) sehr prägnant ist
und von den Rezipienten so besonders gut aufgenommen wird.1
Im folgenden soll ein Überblick über die die geschichtlichen und rechtlichen
Hintergründe, die wichtigsten ökonomischen Faktoren der Fernsehwerbung, sowie
neue und innovative Finanzierungsformen gegeben werden, nämlich Sponsoring,
Bartering, Teleshopping, Product Placement und Licensing.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entstehung des dualen Rundfunksystems

3. Werbepreisfinanzierung – Besonderheiten

3.1 Quersubventionierung

3.2 Redaktionelle Unabhängigkeit

3.3 Effizienz

3.3.1 Allokative Effizienz

3.3.2 Produktive Effizienz

3.4 Strukturbedinungen des Wettbewerbs

3.5 Vielfalt, Qualität, Grundversorgung und Staatsfreiheit

4. Rechtliche Grundlagen

5. Neue Formen der Finanzierung für private Rundfunkveranstalter

5.1 Sponsoring

5.2 Bartering

5.3 Teleshopping (Direct Response Television)

5.3.1 Informercials

5.4 Product Placement

5.5 Licensing

6. Fazit / Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die ökonomischen Rahmenbedingungen der Medienfinanzierung, wobei der Fokus auf privaten Rundfunkveranstaltern liegt. Ziel ist es, die Funktionsweise der Werbepreisfinanzierung sowie alternative, innovative Finanzierungsmodelle im Kontext regulatorischer Vorgaben und marktwirtschaftlicher Mechanismen zu beleuchten.

  • Ökonomische Analyse des dualen Rundfunksystems
  • Finanzierungsmechanismen und Werbepreismodelle
  • Effizienzkriterien und Wettbewerbsbedingungen
  • Rechtlicher Rahmen durch den Rundfunkstaatsvertrag
  • Innovative Finanzierungsformen wie Sponsoring und Bartering

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Quersubventionierung

Bei der Quersubventionierung werden die Kosten für die Werbung, mit deren Hilfe die Programme der einzelnen Veranstalter finanziert werden, auf das beworbene Produkt umgelegt. Bewirbt also ein Zahnpastahersteller sein Produkt im privaten Fernsehen, so wird er, den an den Programmveranstalter zu entrichtenden Preis, auf seine Produkte aufschlagen. Kauft also der Rezipient bzw. der Konsument eine Tube Zahnpasta, so bezahlt er die Werbung gleich mit. Unabhängig davon, ob er das Fernsehprogramm verfolgt hat oder nicht, ist er gezwungen die Kosten des Werbespots mit zu tragen.

Führt die Erhöhung des Werbeaufwandes zu einer Erhöhung des Absatzes und somit auch der produzierten Menge, führt dieses aufgrund von Massenproduktionsvorteilen das kostengünstiger produziert werden kann. So stellt die Werbung einen Gewinn für alle Konsumenten dar. Kritiker behaupten, dass auf diese Art kein transparenter Wettbewerb entsteht, da die Rezipienten nicht wissen, welchen Preis sie für den Rundfunkkonsum bezahlen. Hans J. Kleinsteuber, ein Hamburger Medienpolitiker, errechnete anhand der Ausgaben für Fernsehwerbung, dass jeder Haushalt im Monat durchschnittlich für das Fernsehen sieben Euro bezahlt. Die Werbezeiten-Verkäufer argumentieren jedoch dagegen, indem sie sagen, dass erst durch die Ausstrahlung von Werbung große Konsumentenkreise angesprochen werden. So kann in höheren und preiswerteren Stückzahlen produziert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Allgegenwärtigkeit der Fernsehwerbung sowie Zielsetzung der Arbeit zur Untersuchung ökonomischer und rechtlicher Hintergründe von Finanzierungsformen.

2. Entstehung des dualen Rundfunksystems: Beschreibung der historischen Entwicklung durch technische Fortschritte in den 70er Jahren und die Rolle des Bundesverfassungsgerichts bei der Etablierung privater Veranstalter.

3. Werbepreisfinanzierung – Besonderheiten: Analyse des Verbundprodukts aus Programm und Werbung, inklusive der ökonomischen Effekte und der Auswirkungen auf die redaktionelle Unabhängigkeit.

4. Rechtliche Grundlagen: Erläuterung der Rolle des Rundfunkstaatsvertrags als primäres Regelwerk für die Finanzierung und zulässige Werbeformen im dualen System.

5. Neue Formen der Finanzierung für private Rundfunkveranstalter: Vorstellung innovativer Ansätze zur Einnahmenerzielung jenseits klassischer Spotwerbung, wie Sponsoring, Bartering und Licensing.

6. Fazit / Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Mischfinanzierung und Einschätzung der Zukunftsaussichten für innovative Werbeformen angesichts technologischer Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Medienökonomie, Privater Rundfunk, Werbefinanzierung, Duales Rundfunksystem, Quersubventionierung, Sponsoring, Bartering, Product Placement, Rundfunkstaatsvertrag, Tausend-Kontakte-Preis, Markteintrittsbarrieren, Allokative Effizienz, Produktive Effizienz, Zuschauerbindung, Medienregulierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Ökonomik der Medienfinanzierung, insbesondere mit der Frage, wie private Rundfunkveranstalter ihre Programme wirtschaftlich tragen und welchen Bedingungen diese Finanzierung unterliegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Werbepreisfinanzierung, die regulatorischen Vorgaben durch den Rundfunkstaatsvertrag, ökonomische Effizienzbetrachtungen sowie neuartige Instrumente zur Einnahmengenerierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie die Finanzierung privater Rundfunkveranstalter funktioniert und welche Vor- und Nachteile sich daraus für den Wettbewerb und die Programmgestaltung ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf medienökonomischer Literatur und geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen basiert, um ökonomische Zusammenhänge der Medienlandschaft zu erklären.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Analyse des dualen Systems, die Untersuchung der Werbefinanzierung, die Darstellung rechtlicher Grundlagen sowie eine detaillierte Betrachtung neuer Finanzierungsformen wie Bartering oder Sponsoring.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die zentralen Begriffe sind Medienökonomie, Werbefinanzierung, Duales System, Rundfunkstaatsvertrag, Quersubventionierung und innovative Werbeformen.

Warum ist die Quersubventionierung bei Fernsehwerbung ökonomisch relevant?

Da Rezipienten meist keine direkten Gebühren an private Sender zahlen, tragen sie die Kosten der Werbung indirekt über den Kauf beworbener Produkte, was ökonomische Auswirkungen auf Preis und Konsumverhalten hat.

Welche Herausforderungen bestehen bei Product Placement?

Product Placement ist durch strikte Regulierungen eingeschränkt, bietet jedoch als Finanzierungsform Synergieeffekte, wenngleich seine Bedeutung für die Gesamtfinanzierung von Sendern derzeit noch als eher gering eingestuft wird.

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Detalles

Título
Ökonomik der Medienfinanzierung am Beispiel der privaten Rundfunksender
Universidad
Business and Information Technology School - The Entrepreneurial University Iserlohn
Curso
Ökonomik der Medienfinanzierung
Calificación
1.3
Autor
Anne-Christina Herbst (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
18
No. de catálogo
V13249
ISBN (Ebook)
9783638189453
Idioma
Alemán
Etiqueta
Medienfinanzierung Beispiel Rundfunksender Medienfinanzierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anne-Christina Herbst (Autor), 2003, Ökonomik der Medienfinanzierung am Beispiel der privaten Rundfunksender, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13249
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