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Gewaltdarstellungen im Fernsehen und in Computerspielen

Titre: Gewaltdarstellungen im Fernsehen und in Computerspielen

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 20 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie des médias
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Résumé Extrait Résumé des informations

In der vorliegenden Hausarbeit geht es um eine differenzierte Ausarbeitung des Themengebietes „Gewaltdarstellungen in den Medien“.
Im Mittelpunkt steht die Darstellung des Gewaltgehalts einerseits im Fernsehen, andererseits in den Computerspielen.
Um einen genauen Einblick in diese vielschichtige Thematik zu bekommen, ist es unerlässlich, die Begriffe Gewalt, Aggression, sowie den Terminus Medien zu definieren.
Der erste Teil dieser Arbeit beschäftigt sich folglich mit Begriffsdefinitionen der eben genannten Termini. Anschließend werden Erklärungsmodelle skizziert, die aufzeigen sollen, wie es zu Aggressionen kommt und auf welche Weise sich Aggressionen in Gewalt transformieren. Zunächst soll sich im ersten Teil mit dem Gewaltbegriff auseinandergesetzt und gezeigt werden, weshalb eine präzise Definition bei der Untersuchung möglicher Zusammenhänge zwischen medialer und realer Gewalt unerlässlich ist. Zudem wird versucht, ein umfassendes Gewaltverständnis zu entwickeln, das reale und mediale Gewaltphänomene einschließt und ihr Verhältnis zueinander beleuchtet.
Der Hauptteil befasst sich mit der Darstellung von Gewalt im Fernsehen und in Computerspielen. Grundlage des ersten Teils wird die groß angelegte Studie aus den USA sein, die folgenden Titel trägt: „National Television Violence Study“ (NTVS).
[...] Es werden keine Interpretationen über Motive der Spieler angestellt oder deren Nutzungsverhalten. Eingehende Analysen in diesem Bereich würden ebenfalls ins Uferlose führen und den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen.
So beschränkt sich diese Arbeit auf die Vorstellung von Studien und deren Forschungsergebnisse.
Im Fazit wird resümierend Bilanz gezogen und das Thema retrospektiv eingeordnet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorbemerkungen

3. Begriffsdefinitionen

3.1 Definition Gewalt (Bandura / Galtung)

3.2 Definition Aggression ( Nolting)

4. Erklärungsmodelle / Thesen für aggressives Verhalten

4.1 Triebtheorien ( Freud / Lorenz)

4.2 Frustrations – Aggressionstheorie ( Dollard)

4.3 Katharsisthese

4.4 Habitualisierungsthese

4.5 Stimulationstheorie

5. Überblick Gewaltdarstellungen in Medien

5.1 Gewaltdarstellungen im Fernsehen

5.2 Gewaltdarstellungen in Computerspielen

6. Fazit/ Schlussbemerkung

7. Bibliographie

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit einer differenzierten Analyse der Gewaltdarstellungen in modernen Medien, wobei der Schwerpunkt auf den Inhalten des Fernsehens und von Computerspielen liegt. Ziel ist es, ein Verständnis für das Zusammenwirken von Medieneinflüssen und aggressivem Verhalten zu entwickeln, indem theoretische Grundlagen mit aktuellen Forschungsdaten verknüpft werden.

  • Definition zentraler Fachbegriffe (Gewalt, Aggression, Medien)
  • Darstellung psychologischer Erklärungsmodelle für aggressives Verhalten
  • Analyse des Gewaltgehalts im US-amerikanischen Fernsehen (NTVS)
  • Untersuchung von Gewaltdarstellungen in Computerspielen
  • Vergleichende Betrachtung der Ausprägungen und Wirkmechanismen

Auszug aus dem Buch

4.3 Katharsisthese

Die Katharsishypothese besagt, dass sich das Bedürfnis, aggressiv zu handeln, über längere Zeit hinweg wie ein Spannungszustand aufbaut. Ab einem bestimmten Punkt der Spannungskonzentration drängt dieser zur Entladung. Die Ausführung aggressiver Handlungen hat dabei eine reinigende kathartische Wirkung, da diese den Anreiz zu weiteren aggressiven Handlungen aufheben.

Die Annahme besteht nun darin, dass durch die Wahrnehmung aggressiven Handelns durch die Rezeption medialer Gewaltdarstellungen, ebenfalls eine reinigende Wirkung verursacht wird.

Der Drang, selbst gewalttätig zu handeln, nimmt also nach der Rezeption medialer Gewalt ab. Es lassen sich drei Varianten der These unterscheiden:

1. Jede Form der Phantasieaggression hat kathartische Effekte.

2. Die Rezeption von Mediengewalt ist nur dann aggressionsreduzierend, wenn der Rezipient emotional erregt oder zur Aggression geneigt ist.

3. Kathartische Effekte entstehen nur dann, wenn Schmerzen und Verletzungen eindringlich gezeigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der Arbeit und erläutert die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung medialer Gewaltdarstellungen.

2. Vorbemerkungen: Dieses Kapitel ordnet die historische und gesellschaftliche Relevanz der Mediendiskussion ein und definiert den Begriff der Medien.

3. Begriffsdefinitionen: Es werden grundlegende Definitionen von Gewalt und Aggression nach führenden Wissenschaftlern wie Bandura, Galtung und Nolting erläutert.

4. Erklärungsmodelle / Thesen für aggressives Verhalten: Das Kapitel bietet eine Übersicht theoretischer Ansätze, die die Entstehung und Transformation von aggressivem Verhalten zu Gewalt erklären.

5. Überblick Gewaltdarstellungen in Medien: Der Hauptteil analysiert auf Basis empirischer Studien die Verbreitung und Kontextualisierung von Gewalt in Fernsehprogrammen und Computerspielen.

6. Fazit/ Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer resümierenden Bilanz der vorgestellten Forschungsergebnisse und einer retrospektiven Einordnung der Thematik.

7. Bibliographie: Dieses Kapitel listet die für die Erstellung der Arbeit herangezogene Fachliteratur und Quellen auf.

Schlüsselwörter

Gewalt, Aggression, Mediengewalt, Fernsehen, Computerspiele, Sozial-kognitive Lerntheorie, Katharsisthese, Habitualisierungsthese, Stimulationstheorie, Inhaltsanalyse, National Television Violence Study, Jugendforschung, Gewaltpotenzial, Desensibilisierung, Medieneinfluss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Themengebiet der Gewaltdarstellungen in Medien und analysiert kritisch, wie Fernsehinhalte und Computerspiele mit Gewalt umgehen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die theoretische Definition von Gewalt und Aggression, psychologische Erklärungsmodelle für aggressives Verhalten sowie die empirische Auswertung medialer Gewaltdarstellungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, durch die Vorstellung relevanter Studien einen fundierten Überblick über die Thematik zu geben und das Verhältnis zwischen medialer Gewalt und der Realität zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt hauptsächlich eine deskriptive Auswertung von Forschungsergebnissen und Inhaltsanalysen, insbesondere basierend auf der „National Television Violence Study“.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die quantitative Analyse von Gewalt in TV-Sendungen, Kindersendungen sowie die Untersuchung von Gewalt in verschiedenen Computerspiel-Genres.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem die Habitualisierungsthese, der Lerneffekt bei Jugendlichen, Gewaltdefinitionen nach Bandura sowie die Stimulationstheorie.

Wie unterscheidet sich die Gewalt im Kinderprogramm vom restlichen Fernsehen?

Studien deuten darauf hin, dass Kindersendungen häufiger Gewalt enthalten, diese oft verharmlosen und Täter häufiger für ihre Taten belohnt werden als in anderen Programmteilen.

Welche Bedeutung haben Computerspiele laut der zitierten Forschung für Jugendliche?

Computerspiele dienen bei Jugendlichen oft als Medium für Herausforderungen und Aggressionsabbau, wobei insbesondere Ego-Shooter aufgrund ihrer Darstellung von Gewalt in der öffentlichen Diskussion stehen.

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Résumé des informations

Titre
Gewaltdarstellungen im Fernsehen und in Computerspielen
Université
Technical University of Berlin
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
20
N° de catalogue
V140710
ISBN (ebook)
9783640487110
ISBN (Livre)
9783640487219
Langue
allemand
mots-clé
Gewaltdarstellungen Fernsehen Computerspielen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2007, Gewaltdarstellungen im Fernsehen und in Computerspielen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140710
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Extrait de  20  pages
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