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Einsatz von Lernjournalen im Fremdsprachenunterricht - Ergebnisse einer Erprobung an einer bulgarischen Schule

Titre: Einsatz von Lernjournalen im Fremdsprachenunterricht - Ergebnisse einer Erprobung an einer bulgarischen Schule

Epreuve d'examen , 2008 , 130 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Janine Bormann (Auteur)

Didactique de l'Allemand - L'allemand en tant que langue étrangère
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Im Mittelpunkt dieser schriftlichen Hausarbeit steht die Beschäftigung mit dem Einsatz von Lernjournalen im Fremdsprachenunterricht. Da gegenwärtig die Lernjournale im gesamten Bildungsbereich eine besondere Stellung als pädagogisches Reflexionsinstrument genießen, nutzte ich die Möglichkeit während meines halbjährigen Schulpraktikums in Bulgarien, das Lernjournal hinsichtlich seiner pädagogischen Funktion und Nutzen sowohl für Schüler als auch Lehrer in einem Fremdsprachengymnasium in Plovdiv zu erproben. Die Lernjournalarbeit wurde in einer 11. Klasse im Fremdsprachenunterricht Deutsch über sechs Wochen durchgeführt. Es wurde im Wesentlichen der Frage nachgegangen, inwiefern bulgarische Schüler mit Hilfe eines Lernjournals ihren Lernprozess dokumentieren und vor allem reflektieren können, um eigenständiger zu lernen. Damit wird die Lernjournalmethode mit dem Themenfeld des selbstregulierten Lernens zusammenhängend betrachtet.
Im ersten, theoretischen Teil der Arbeit wird daher aufgezeigt, was unter den Begriff des „selbstregulierten Lernens“ verstanden wird. Anschließend werden die einzelnen Komponenten erklärt sowie das Modell der Selbstregulation unter besonderer Prämisse der metakognitiven Komponente vorgestellt. Darauf aufbauend wird im nächsten Abschnitt das Lernjournal als neue Lehr- und Lernmethode thematisiert. Hierbei werden die begriffliche Vielfalt des „Lernjournals“, seine Abgrenzung zum Portfolio und seine didaktischen Funktionen im Einzelnen aufgezeigt. Vor allem soll die (Selbst-) Reflexion, die als zentrale Funktion im Mittelpunkt dieser Arbeit steht, herausgestellt werden. Der dritte Abschnitt beschäftigt sich mit Lernjournalformen und Einsatzmöglichkeiten im schulischen Kontext. Ferner werden Gelingungsbedingungen und die Problematik der Bewertung mit diesem noch neuen pädagogischen Instrument diskutiert. Abschließend folgt ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand des Lernjournals, dem dann der empirische Teil der Arbeit folgt.
In diesem zweiten Teil werden neben Frage- und Zielstellungen, methodische Überlegungen zu der Herangehensweise, eingesetzter Erhebungsinstrumente und verwendeter Auswertungsverfahren bezüglich der Erprobung dargestellt. Daran anschließend wird die Darstellung der Ergebnisse der Lernjournalerprobung erfolgen.Die Lernjournalarbeit wurde mit Hilfe eines Fragebogens abgesichert, um Auskünfteüber die Akzeptanz der Lernjournalarbeit seitens der Schüler zu erhalten, aber ....

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Das Lernjournal im Kontext des selbstregulierten Lernens

1.1 Begriffsklärung „selbstreguliertes Lernen“

1.2 Die drei Komponenten des selbstregulierten Lernens

1.2.1 Kognition

1.2.2 Metakognition

1.2.3 Motivation

1.2.4 Ressourcen-Management

1.3 Das Modell der Selbstregulation

1.4 Die Bedeutung der metakognitiven Strategien

2. Das Lernjournal: eine neue Lehr- und Lernmethode

2.1 Begriffsvielfalt und -klärung

2.2 Das Portfolio – ein Sonderfall des Lernjournals?

2.3 Funktionen von Lernjournalen

2.3.1 Dokumentation

2.3.2 Diagnose und Evaluation

2.3.3 Kommunikation

2.3.4 Motivation

2.3.5 Reflexion

2.3.5.1 Begriff „(Selbst-) Reflexion“ im Kontext des Lernens

2.3.5.2 Die Notwendigkeit der Reflexion beim Lernen

2.3.5.3 Die (Selbst-) Reflexion im Lernjournal

2.4 Die Wirkungsweise von Lernjournalen

3. Die Arbeit mit Lernjournalen im Unterricht

3.1 Formen des Lernjournals

3.2 Einsatzmöglichkeiten im Unterricht

3.3 Gelingungsbedingungen

3.4 Problematik der Bewertung

4. Aktueller Forschungsstand zum Lernjournal

5. Zusammenfassung

6. Fragestellungen und Ziele der Untersuchung

7. Methode

7.1 Das Untersuchungsdesign

7.2 Die Stichprobe

7.3 Die Untersuchungsdurchführung

7.4 Die Beschreibung und Begründung des methodischen Vorgehens

7.5 Die eingesetzten Erhebungsinstrumente

7.5.1 Das Lernjournal

7.5.2 Der Akzeptanzfragebogen

7.6 Die Auswertungsverfahren

7.6.1 Quantitatives Auswertungsverfahren

7.6.2 Qualitatives Auswertungsverfahren

8. Ergebnisse des Akzeptanzfragebogens

8.1 Ergebnisse der geschlossenen Fragen

8.2.1 Akzeptanz am Anfang/ am Ende

8.2.2 Lernschwierigkeiten

8.2.3 Hausaufgabenerledigung

8.2.4 Schwierigkeiten beim Führen des Lernjournals

8.2.5 Zusammenfassung der Ergebnisse

9. Auswertung der Lernjournale

9.1 Vorüberlegungen

9.2 Lernjournal 1 (J. leistungsstärkste Schülerin)

9.3 Lernjournal 2 (S. leistungsschwächster Schüler)

9.4 Lernjournal 3 (B. leistungsstarke Schülerin)

9.5 Lernjournal 4 (R. leistungsschwache Schülerin)

9.6 Auswertung: Unterschiede/ Gemeinsamkeiten bezüglich der Selbstreflexionen der Schüler

9.6.1 Die leistungsstarken Schülerinnen

9.6.2 Die leistungsschwachen Schüler

9.6.3 Schlussfolgerungen

10. Zusammenfassung und abschließende Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Lernjournalen als pädagogisches Reflexionsinstrument im Fremdsprachenunterricht an einem bulgarischen Gymnasium, um zu analysieren, wie Schüler ihren Lernprozess dokumentieren und reflektieren, um eigenständiger zu lernen.

  • Selbstreguliertes Lernen als theoretischer Rahmen und dessen Komponenten (Kognition, Metakognition, Motivation).
  • Methodik und Didaktik des Lernjournals und dessen Funktionen (Dokumentation, Diagnose, Kommunikation, Reflexion).
  • Empirische Erprobung der Lernjournalmethode mit bulgarischen Schülern (Untersuchungsdesign, Erhebungsinstrumente).
  • Qualitative Analyse und Gegenüberstellung von Lernjournalen leistungsstarker und leistungsschwacher Schüler.
  • Diskussion über Akzeptanz, Nutzen und Potentiale des Lernjournals als Methode zur Stärkung der Selbstreflexion.

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffsklärung „selbstreguliertes Lernen“

Beschäftigt man sich mit dem Gegenstand des „selbstregulierten Lernens“ im Unterricht, stößt man schnell auf eine Vielzahl anderer Begriffe wie „selbstgesteuertes“, „selbstständiges“, „eigenständiges“ oder „autodidaktisches Lernen“. Alle diese Termini werden nicht einheitlich definiert, so dass keine klare Abgrenzung möglich ist. Die unterschiedlich benutzten Begriffe basieren dennoch auf der gemeinsamen Grundlage einer Lernform, bei der der Lernende, wie Weinert meint, „die wesentlichen Entscheidungen darüber trifft, ob, was, wann, wie und woraufhin er lernt, gravierend und folgenreich beeinflussen kann.“

Eine Vielzahl der Konzepte des selbstregulierten Lernens stammt aus der pädagogischen Psychologie. Mit der „kognitiven Wende“ um 1970 kam es zu einem Wandel des Menschenbildes. Der Mensch wurde nicht mehr als passiv, extern gesteuert betrachtet, sondern als aktiv-reflexiv, intern gesteuert. Den Lernenden wurden nun Befähigungen zugesprochen, dass sie vernunftbegabt, selbstverantwortlich sowie selbstgesteuert handeln. Kennzeichnend war nun das „Selbst“, die Eigenaktivität und -verantwortung. Von verschiedenen Autoren ist dagegen betont worden, dass Lernen immer sowohl fremd- als auch selbstgesteuert ist. Eine „Reinkultur“ von Fremd- bzw. Selbststeuerung kommt als solche nicht vor.

Eine reine Fremdsteuerung ist dahingehend nicht möglich, als dass der Lernende letztlich immer selbst entscheidet, wann er was, wie aufnimmt. Seine Lernaktivitäten lassen sich nicht bestimmen. Umgekehrt gilt dies auch für die Selbststeuerung, die nicht ohne Fremdsteuerung möglich ist. Die Lernsituation muss immer ganzheitlich betrachtet werden. Folglich können alle Anleitungen und Unterstützungen von der Lehrkraft oder Mitschülern sowie Lernmaterialien (z.B. Bücher) als Fremdindikatoren betrachtet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Lernjournal im Kontext des selbstregulierten Lernens: Vermittelt die theoretischen Grundlagen des selbstregulierten Lernens, inklusive kognitiver, metakognitiver und motivationaler Komponenten sowie des Modells der Selbstregulation.

2. Das Lernjournal: eine neue Lehr- und Lernmethode: Definiert das Lernjournal, grenzt es vom Portfolio ab und erläutert dessen didaktische Funktionen wie Dokumentation, Diagnose und Reflexion.

3. Die Arbeit mit Lernjournalen im Unterricht: Diskutiert verschiedene Formen von Lernjournalen, deren Einsatzmöglichkeiten, Gelingungsbedingungen sowie die Problematik der Bewertung.

4. Aktueller Forschungsstand zum Lernjournal: Bietet einen Überblick über den Stand der Forschung bezüglich der Wirksamkeit von Lernjournalen.

5. Zusammenfassung: Fasst die theoretischen Erkenntnisse zur Bedeutung des Lernjournals für die Förderung selbstregulierten Lernens zusammen.

6. Fragestellungen und Ziele der Untersuchung: Formuliert die zwei zentralen Forschungsfragen sowie die Ziele der empirischen Erprobung an einer bulgarischen Schule.

7. Methode: Beschreibt das Untersuchungsdesign, die Stichprobe, die Durchführung und die eingesetzten quantitativen sowie qualitativen Auswertungsverfahren.

8. Ergebnisse des Akzeptanzfragebogens: Präsentiert und analysiert die statistischen Ergebnisse der Akzeptanzfragebögen, getrennt nach Leistungsstärke der Schüler.

9. Auswertung der Lernjournale: Analysiert qualitativ ausgewählte Lernjournale zur Ermittlung von Reflexionsunterschieden zwischen leistungsstarken und -schwachen Schülern.

10. Zusammenfassung und abschließende Diskussion: Diskutiert die Hauptergebnisse der Studie und zieht Schlussfolgerungen für den zukünftigen Einsatz von Lernjournalen.

Schlüsselwörter

Selbstreguliertes Lernen, Lernjournal, Metakognition, Reflexion, Selbstregulation, Lernstrategien, Fremdsprachenunterricht, Dokumentation, Diagnose, Motivation, Lernfortschritt, Schulpraktikum, Selbstbeobachtung, Lernprozess, Evaluation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erprobung und Evaluation von Lernjournalen als Instrument zur Förderung selbstregulierten Lernens im Fremdsprachenunterricht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Theorie des selbstregulierten Lernens, die methodische Anwendung von Lernjournalen sowie deren Einfluss auf die Reflexionsfähigkeit und Arbeitsweise von Schülern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, inwiefern bulgarische Schüler durch den Einsatz eines Lernjournals ihren Lernprozess dokumentieren und reflektieren können, um selbstregulierter zu lernen, und ob es dabei Unterschiede zwischen leistungsstarken und -schwachen Schülern gibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein quasiexperimentelles Untersuchungsdesign angewandt, das quantitative Methoden (Fragebögen) mit einer qualitativen Inhaltsanalyse der Lernjournale kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Selbstregulation und Lernjournaldidaktik sowie einen empirischen Teil, der die Erprobung an einer bulgarischen Schule detailliert auswertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie selbstreguliertes Lernen, Lernjournal, Metakognition, Reflexion und Lernstrategien charakterisieren.

Welche Schwierigkeiten hatten Schüler beim Führen des Lernjournals?

Leistungsschwächere Schüler hatten insbesondere Probleme mit der Dokumentation des Lernprozesses und der Zielsetzung, während leistungsstarke Schüler kaum Schwierigkeiten äußerten.

Welche Rolle spielt die Reflexion im Lernjournal?

Die Reflexion stellt das Herzstück der Arbeit dar; sie dient als Bindeglied zwischen Denken und Handeln und ermöglicht Schülern, ihren eigenen Lernprozess aus einer Distanz zu betrachten und zu regulieren.

Sind bulgarische Schüler an einer langfristigen Weiterführung von Lernjournalen interessiert?

Nein, die Ergebnisse zeigen, dass die Schüler das Lernjournal aufgrund des hohen Zeit- und Arbeitsaufwands nicht langfristig weiterführen möchten, obwohl sie den Nutzen grundsätzlich anerkennen.

Fin de l'extrait de 130 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Einsatz von Lernjournalen im Fremdsprachenunterricht - Ergebnisse einer Erprobung an einer bulgarischen Schule
Université
University of Potsdam  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Note
1,0
Auteur
Janine Bormann (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
130
N° de catalogue
V144042
ISBN (ebook)
9783640539413
ISBN (Livre)
9783640540006
Langue
allemand
mots-clé
Einsatz Lernjournalen Fremdsprachenunterricht Ergebnisse Erprobung Schule
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Janine Bormann (Auteur), 2008, Einsatz von Lernjournalen im Fremdsprachenunterricht - Ergebnisse einer Erprobung an einer bulgarischen Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144042
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Extrait de  130  pages
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