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Virtuelle Patienten Communities

Título: Virtuelle Patienten Communities

Tesis (Bachelor) , 2009 , 58 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Zvezdana Kalinovic (Autor), Andrea Sunjic-Alic (Autor)

Ciencias de la computación - Otras
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Resumen Extracto de texto Detalles

Hurrelmann und Leppin (2001) beschreiben in dem Buch „Moderne
Gesundheitskommunikation“ wie sich die Gesundheitskommunikation von siebziger
Jahren bis heute entwickeln hat. Im siebziger Jahren: die Gesundheitskommunikation
wurde erst ein selbständiger Bestandteil von Public Health und erste Forschungen auf
das Thema: Arzt-Patienten Beziehung, Beeinflussung des Gesundheitsverhaltens durch
Medien aufgenommen wurden.
Im achtziger und neunziger Jahre: das Forschungsgebiet wurde erweitert, um
Untersuchungen zu den Fragen: welche Funktion die Nutzung der Massenmedien auf
das Gesundheitsverhalten der Bevölkerung hat und wie die Massenmedien in Strategie
der Gesundheitsförderung einbezogen werden können. Bis Heute entwickelte sich die
Gesundheitskommunikation immer weiter und wurde zu dem wichtigen und
unverzichtbaren Bestandteil einer moderne Gesundheitspolitik.
Damit man besser verstehen kann, was genau die Gesundheitskommunikation ist,
erläutern wir zuerst die einzelnen Begriffe.
Gesundheit + Kommunikation = Gesundheitskommunikation
• Gesundheit: Ist ein Zustand der vollständigen körperlichen, geistigen und des
sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen,
laut Weltgesundheitsorganisation. "Health is a state of complete physical, mental
and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity (Wikpedia
contributors 2008d)."
• Kommunikation: Kommunikation (von lateinisch communicare = teilen, mitteilen,
gemeinsam machen) hat mehrere verschiedene Sichtweisen, und jede führt zu
unterschiedlichen Definitionen. Unter Kommunikation als Sozialhandlung versteht
man Austausch von Wissen, Meinungen und Gedanken zwischen Menschen
(Hurrelmann & Leppin 2001), und unter Kommunikation als technischer Prozess
wird Austausch von Informationen, Übertragung oder Verbindung verstanden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführung

2.1 Gesundheitskommunikation

2.1.1 Direkte, personale Kommunikation

2.1.2 Kommunikation durch Massenmedien

2.1.3 Kommunikation über das Internet

2.2 Virtuelle Gemeinschaften

2.3 Systematisierung virtuellen Gemeinschaften

2.4 Aspekte einer Gemeinschaft

2.4.1 Technologische Aspekten

2.4.2 Strategische Aspekten

2.4.3 Sozio-Ökonomische Aspekten

3. Virtuelle Patienten Communities

3.1 Teilnahmen Bedingungen

3.1.1 Anonymität

3.1.2 Authentizität

3.1.3 Datenschutz und Datensicherheit

3.1.4 Zugangsverfügbarkeit

3.2 Wie ruft man medizinische Information ab?

3.3 E-Patienten

3.3.1 e-Patienten in der Onkologie

3.4 Die Kategorien von e-Patienten

3.4.1 Die Gesunden

3.4.2 Die Akuten

3.4.3 Die Chronischen

3.5 Einige Statistische Daten

3.6 Virtuelle Patienten Communities als Marketing Instrument

3.7 Arzt - Patienten Beziehung und Kommunikation über Net

3.8 Psychologischer Aspekt

4. Erfolgsfaktoren

4.1 Besucher Frequenz und Auswertung von Web - Seiten

4.1.1 Web Analytics

4.1.2 Server-basierte Daten: Logdateianalyse

4.1.3 Client-basierte Daten

4.1.4 Methoden

4.1.5 Nutzung

4.1.6 Software

5. Vor- und Nachteile für e-Patienten

5.1 Vorteile:

5.2 Nachteile:

6. Rechtslage

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle virtueller Patienten-Communities im modernen Gesundheitswesen. Ziel ist es, den Mehrwert dieser Gemeinschaften für Patienten und Ärzte aufzuzeigen, die Erfolgsfaktoren für solche Online-Plattformen zu identifizieren und die psychologischen sowie rechtlichen Aspekte dieses wachsenden digitalen Phänomens kritisch zu beleuchten.

  • Strukturelle Analyse und Systematisierung virtueller Gemeinschaften
  • Einfluss des E-Patienten-Phänomens auf die Arzt-Patienten-Beziehung
  • Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren für Patienten-Communities
  • Datenschutz und ethische Herausforderungen im Bereich der Online-Gesundheitskommunikation

Auszug aus dem Buch

3.3.1 e-Patienten in der Onkologie

Jährlich erkranken mehr als 11 Millionen Menschen weltweit neu an Krebs, in Österreich etwa 36.000. Obwohl in letzten 2 Jahrzenten die Mortalitätsrate gesunken ist und die Krankheit seltener ein unausweichlicher Todesurteil ist, auslöst diese Diagnose bei Betroffenen einen lähmenden Schock. Für Betroffenen bedeutet das ständig einer Lebensgefahr ausgesetzt zu sein.

Es ist körperliches als auch psychisches Gleichgewicht betroffen. Die medizinische Behandlung, also chirurgische, radiologische und zytostatische Therapie, sind oft mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden, was Lebensqualität und Leistungsfähigkeit einschränkt. Krebserkrankung stellt eine starke psychische Belastung für den Erkrankten dar. Die ständige Angst vor einem Wachstum des Tumors und Streuung von Metastasen belasten verstärkt den Patienten. Auch die soziale Beziehungen und berufliche Möglichkeiten leiden darunter. Der Patienten verliert die Kontrolle über vieles in seinem Leben, und hat das Gefühl nicht an den existenziellen Entscheidungen teilhaben zu können. Diese Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit verstärken die Angst und Depression des Patients. (Schreiber & Gründel n.d.)

Wir Menschen verfügen über verschiedenen Mechanismen für Bewältigung von Krisen und Problemen. Manche Menschen bewältigen ein Problem in dem sie es verleugnen, bagatellisieren oder selektiv wahrnehmen. Andere jedoch setzen bewusst gesteuerte Bewältigungsmechanismen ein, wie Ablenkung, Sinngebung oder Informationssuche (Schreiber & Gründel n.d.). Der beste Platz um neue Information zu gewinnen und auch von anderen verstanden zu werden ist eine virtuelle Community. In einer Gemeinschaft versteht man einander mit welchen Problemen man täglich zu kämpfen hat und wie viel man Kraft benötigt um ein neuen Tag zu beginnen. In solchen Situationen des Lebens ist die Informationsgewinn für viele von existentialer Bedeutung. Experten meinen, dass nicht so sehr der Inhalt der Information von Wert ist, sonder das Informieren an sich (Jähn & Nagel 2003). Eigene Erkrankung und angewendeten Therapien zu verstehen gibt ihnen das Gefühl selbst etwas zur seiner Genesung zu tun und die Situation der Hilflosigkeit zu entfliehen. Es hat sich gezeigt, dass gerade intensive und problembewußte Beschäftigung mit der Krankheit im Internet ihnen neue Hoffnung und Mut gibt und dass dadurch auch die Lebensqualität steigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Evolution von Gemeinschaften von ortsgebundenen Strukturen hin zu virtuellen Netzwerken im Cyberspace.

2. Einführung: Definiert die Grundlagen der Gesundheitskommunikation und klassifiziert virtuelle Gemeinschaften nach technologischen und sozioökonomischen Kriterien.

3. Virtuelle Patienten Communities: Analysiert die spezifischen Bedingungen, Motivationen und die Rolle von E-Patienten innerhalb digitaler Gemeinschaften, insbesondere bei chronischen Erkrankungen.

4. Erfolgsfaktoren: Untersucht mittels Web-Analytics und Umfragedaten die Determinanten, die den Erfolg und die Nutzerzufriedenheit von Patienten-Communities bestimmen.

5. Vor- und Nachteile für e-Patienten: Wägt den leichten Informationszugang und psychologische Unterstützung gegen Risiken wie Datenschutz und inhaltliche Widersprüche ab.

6. Rechtslage: Gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen der medizinischen Laieninformation und die Bemühungen zur Sicherung der Qualität in Österreich.

Schlüsselwörter

Virtuelle Gemeinschaften, E-Patienten, Gesundheitskommunikation, Arzt-Patienten-Beziehung, Online-Selbsthilfegruppen, Web Analytics, Datenschutz, Krankheitsbewältigung, Onkologie, Informationsaustausch, Cyber-Health, Community Building, E-Health, Soziale Netzwerke, Patienten-Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entstehung und Bedeutung von virtuellen Patienten-Communities als neue Form der sozialen Unterstützung und Informationsvermittlung im Gesundheitswesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Gesundheitskommunikation, die veränderte Rolle des Patienten (E-Patient) sowie die Analyse von Erfolgsfaktoren für Online-Plattformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu ergründen, wie virtuelle Gemeinschaften Patienten bei der Krankheitsbewältigung unterstützen und wie sie das traditionelle Gesundheitswesen ergänzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine Literaturanalyse durchgeführt, ergänzt durch die Auswertung von Web-Statistiken (Web Analytics) und den Vergleich mit bestehenden Umfrageergebnissen zum Nutzungsverhalten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Systematisierung virtueller Gemeinschaften, die Untersuchung von E-Patienten, deren Bedürfnisse, psychologische Aspekte sowie die technische Erfolgsmessung von Webseiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind E-Patienten, Gesundheitskommunikation, virtuelle Gemeinschaften, Datenschutz und Patienten-Empowerment.

Warum spielt Anonymität eine so große Rolle für Patienten?

Anonymität ermöglicht es Patienten, offen über tabuisierte oder schambehaftete Gesundheitsthemen zu sprechen, ohne soziale Stigmatisierung befürchten zu müssen.

Wie wirkt sich die Online-Information auf die Beziehung zwischen Arzt und Patient aus?

Die Arbeit zeigt, dass informierte Patienten zunehmend als Partner in die Behandlung einbezogen werden, was die traditionell autoritative Arzt-Patienten-Beziehung hin zu einer partizipativen Form wandelt.

Final del extracto de 58 páginas  - subir

Detalles

Título
Virtuelle Patienten Communities
Universidad
Vienna University of Technology  (Institut für Softwaretechnik und interaktive Systeme der Technischen Universität Wien)
Calificación
1
Autores
Zvezdana Kalinovic (Autor), Andrea Sunjic-Alic (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
58
No. de catálogo
V144978
ISBN (Ebook)
9783640549108
ISBN (Libro)
9783640552658
Idioma
Alemán
Etiqueta
Virtuelle Patienten Communities
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Zvezdana Kalinovic (Autor), Andrea Sunjic-Alic (Autor), 2009, Virtuelle Patienten Communities, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144978
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Extracto de  58  Páginas
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