The entrance of biotechnology into medicine, especially driven by new genetic techniques, has led to promising new markets. Biotech companies are spending extraordinary sums in R&D before new technologies generate a return on the investment. In Germany alone biotech companies have spent more than half of their total revenues on R&D in 2008 which accounts for more than a billion Euros. Therefore it stands to reason for biotech companies to exploit as many markets – and thus as many countries – as possible to maximize the return on the investment.
In this academic paper Oxford Fertility Unit will serve as a representative example for red biotech companies. It is a Great Britain based fertility treatment and reproductive medicine company offering Assisted Reproductive Technology (ART) services. Entering the German market would call for a elaborate market entrance strategy as Oxford Fertility Unit would face challenging market uniquenesses derived from culture and politics for intstance. Hence, it serves as a great case study to exemplify such factors that arise when entering new markets outside the home country and how to deal with them. This paper will focus on the analysis of these factors as a requisite to draft a market entrance strategy.
Inhaltsverzeichnis
1. Introduction
2. Oxford Fertility Unit – Company Profile
3. The German Assisted Reproductive Treatment market
3.1 Market facts
3.2 Economical environment
3.3 Socio-cultural environment
3.4 Political/Legal environment
3.5 Technical environment
4. Market entry modes
5. Conclusions
Affix
Hofstede Cultural Dimensions
Sources
Monographs
Internet
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für den Markteintritt eines britischen Biotechnologie-Unternehmens, repräsentiert durch die "Oxford Fertility Unit", in den deutschen Markt für assistierte Reproduktionsmedizin unter Berücksichtigung kultureller, politischer und ökonomischer Faktoren.
- Analyse des deutschen Marktes für reproduktive Medizin
- Untersuchung des ökonomischen Umfelds mittels Porter's Five Forces
- Evaluation des soziokulturellen Umfelds durch Geert Hofstedes Kulturdimensionen
- Bewertung politischer und rechtlicher Markteintrittsbarrieren
- Vergleich möglicher Markteintrittsstrategien für Dienstleistungsunternehmen
Auszug aus dem Buch
3.2 Economical environment
An analysis of the economical environment is substantial for the definition of a market entrance strategy. Here, Porter’s five forces can be taken as a useful analysis model. It describes five interdependent forces (figure 3) that determine the economical environment.
Threat of new entrants: In the case of new entrants into a market the prices of that market good or service may fall and costs for input may go up as new entrants focus on winning over customers and therefore will invest more in customer acquisition. Established competitors see themselves being forced into following by lowering their prices and investing more in advertising for instance.
As having seen in figure 1 and 2 the number of ART centers has been stable for about ten years. Hence, the threat of new entrants is to be considered rather low at the moment. This can change quickly though with a change in regulations allowing so far prohibited or restricted techniques.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Introduction: Diese Einleitung erläutert die Bedeutung der Biotechnologie für neue Märkte und führt die Oxford Fertility Unit als Fallbeispiel für eine Markteintrittsstrategie in Deutschland ein.
2. Oxford Fertility Unit – Company Profile: Das Kapitel beschreibt das Leistungsspektrum und die klinische Exzellenz der Oxford Fertility Unit sowie deren aktuelle Situation als privat geführtes Unternehmen ohne Auslandsniederlassungen.
3. The German Assisted Reproductive Treatment market: Dieses Kapitel analysiert die Marktentwicklung in Deutschland unter Berücksichtigung von Patientenzahlen und Kliniken sowie verschiedenen Einflussfaktoren.
3.1 Market facts: Hier werden statistische Daten zur Entwicklung der Behandlungszahlen und der Anzahl der Reproduktionszentren in Deutschland detailliert dargestellt.
3.2 Economical environment: Dieses Unterkapitel wendet das Modell der fünf Wettbewerbskräfte nach Porter an, um die ökonomische Attraktivität und die Risiken des deutschen Marktes zu bewerten.
3.3 Socio-cultural environment: Die Analyse konzentriert sich auf gesellschaftliche Einstellungen gegenüber Fertilitätstechnologien, gestützt durch die kulturellen Dimensionen nach Geert Hofstede.
3.4 Political/Legal environment: Das Kapitel befasst sich mit den restriktiven gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, wie dem Embryonenschutzgesetz, und deren Auswirkungen auf Patienten.
3.5 Technical environment: Hier wird das Potenzial zukünftiger Technologien wie der PID und die Wettbewerbsfähigkeit der Oxford Fertility Unit hinsichtlich der Erfolgsraten diskutiert.
4. Market entry modes: Dieses Kapitel bewertet verschiedene Strategien wie die Gründung einer Tochtergesellschaft oder die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern für einen Dienstleister.
5. Conclusions: Die Schlussbetrachtung fasst die drei wesentlichen Marktwachstumstreiber zusammen und gibt eine Empfehlung für die zukünftige Strategie des Unternehmens.
Schlüsselwörter
Biotechnologie, Reproduktionsmedizin, Oxford Fertility Unit, Markteintrittsstrategie, Deutschland, Porter's Five Forces, Geert Hofstede, Kulturdimensionen, Embryonenschutzgesetz, ART, In-vitro-Fertilisation, PID, Marktattraktivität, Kooperation, Gesundheitsökonomie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit analysiert die Strategie und die Herausforderungen für die Oxford Fertility Unit, ein britisches Biotechnologie-Unternehmen, bei einem potenziellen Eintritt in den deutschen Markt für assistierte Reproduktionsmedizin.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Themen umfassen die Marktanalyse, die ökonomischen Wettbewerbsbedingungen, das soziokulturelle Umfeld sowie die politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis der deutschen Marktbesonderheiten zu erlangen, um daraus eine geeignete Markteintrittsstrategie für das Unternehmen abzuleiten.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Die Analyse nutzt klassische Management-Modelle wie die "Porter's Five Forces" zur Marktbewertung und die kulturwissenschaftlichen Analyserahmen von Geert Hofstede.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Untersuchung der fünf Umfeldfaktoren (ökonomisch, soziokulturell, politisch/rechtlich, technisch) und erörtert darauf aufbauend mögliche Markteintrittsmodi.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren den Text?
Wichtige Begriffe sind insbesondere ART (Assisted Reproductive Technology), Markteintrittsbarrieren, genetische Selektion (PID) und die Auswirkungen von gesundheitspolitischen Entscheidungen auf das Patientenverhalten.
Welche Rolle spielt das Embryonenschutzgesetz für den Markteintritt?
Es fungiert als signifikante rechtliche Hürde, da es bestimmte Techniken, die die Oxford Fertility Unit anbietet, wie die PID oder Eizellspende, in Deutschland einschränkt oder verbietet.
Warum wird eine Kooperation mit einem lokalen Partner empfohlen?
Eine Kooperation wird als vorteilhaft angesehen, um Markteintrittsbarrieren schneller zu überwinden, von lokalen Marktkenntnissen zu profitieren und hohe Investitionsrisiken beim Aufbau einer eigenen Infrastruktur zu minimieren.
- Citation du texte
- Michael Mallek (Auteur), 2010, Red biotechnology in Germany, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150715