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Die theoretischen Grundlagen des Self-Monitoring-Tools

Theorien zum Selbstgesteuerten Lernen, Lernstrategien und Tagebuchverfahren

Title: Die theoretischen Grundlagen des Self-Monitoring-Tools

Term Paper , 2010 , 23 Pages

Autor:in: Lena Meyer (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Die heutige Zeit ist geprägt von immer höheren Anforderungen an die nächste Generation. Das Streben nach Bildung hat bisher ungekannte Dimensionen angenommen, „lebenslanges Lernen“ wird von jedem Arbeitgeber gefordert. Demnach scheint es angemessen, neue Konzepte zu entwickeln, die das Lernen unterstützen und effizienter gestalten können.
Die Universität Mannheim und die Fernuniversität Hagen haben sich hierbei auf ein internetgestütztes Lerntagebuch – das Self-Monitoring-Tool - spezialisiert, das besonders Studenten helfen soll, ihr Lernen zu planen, zu überwachen und entsprechend zu verbessern.
In der folgenden Hausarbeit sollen nun verschiedene Theorien, die dem Self-Monitoring-Tool (im Folgenden SMT genannt) zugrunde liegen, besprochen und bewertet werden.
Zu Beginn werden Lernstrategien, die Theorie des selbstregulierten Lernens und speziell die Besonderheiten der Selbstüberwachung erläutert. Anschließend gehe ich allgemein auf das Self-Monitoring-Tool ein und beschreibe den konkreten Aufbau des Lerntagebuchs.
Abschließend behandelt diese Hausarbeit eine Evaluation des SMT und bewertet die Umsetzung der dargestellten Theorien kritisch.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lernstrategien

2.1 Definition

2.2 Bedeutende Studien

3. Selbstreguliertes Lernen

3.1 Definition

3.2 Verhaltensmerkmale eines selbstregulierten Lerners

3.3 Funktionsbereiche des selbstregulierten Lernens

3.4 Die Selbstüberwachung

3.5 Das Tagebuchverfahren

4. Das Self-Monitoring-Tool

4.1. Allgemeines

4.2 Der Aufbau des Self-Monitoring-Tools

5. Evaluation des Self-Monitoring-Tools

5.1 Methode

5.2 Ergebnisse und Bewertung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das internetgestützte "Self-Monitoring-Tool" (SMT) als Instrument zur Unterstützung des selbstregulierten Lernens bei Studenten, um zu bewerten, wie effektiv das Programm Lernprozesse planen, überwachen und optimieren kann.

  • Theoretische Grundlagen von Lernstrategien und selbstreguliertem Lernen
  • Konzepte der Selbstüberwachung und Lerntagebuchverfahren
  • Aufbau und Funktionsweise des webbasierten Self-Monitoring-Tools
  • Empirische Evaluation der Auswirkungen des SMT auf Lernzeiten und Lernerfolg
  • Kritische Reflexion der Verknüpfung von Theorie und Anwendung

Auszug aus dem Buch

3.2 Verhaltensmerkmale eines selbstregulierten Lerners

Im folgenden Abschnitt möchte ich einige Verhaltensmerkmale umreißen, die für selbstgesteuerte Lerner, die auch außerhalb des formellen Bildungssystems hervorragende Leistungen zeigen möchten, typisch sind. Durch dieses „Lernen von Experten“ hat B. J. Zimmermann die folgenden charakteristischen Merkmale erarbeitet. (Brunstein & Spörer, 2006)

Die erste Besonderheit eines selbstgesteuerten Lerners ist die Zielsetzung. Um sich bewusst zu machen, weshalb man eigentlich lernt, setzt man sich bedeutsame und wichtige Ziele, die nicht über-, aber auch nicht unterfordern dürfen. Es ist wichtiger, dass der Lerner vollständig davon überzeugt ist, das gesetzte Ziel durch Lernen erreichen zu können.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Lernstrategien, die bereits im vorherigen Kapitel genauer betrachtet wurden. Nur durch genaue Kenntnisse über sinnvolle und angemessene Strategien kann der Lernfortschritt optimal gesteigert werden. Der Lerner weiß genau, welche Strategie sich für welche Aufgabe eignet und bleibt somit flexibel und zielorientiert. Weiterhin kennt der Lerner Strategien um sich selbst zu motivieren und die Lernaktivitäten auch in schwierigen Situationen nicht aufzugeben.

Als drittes Merkmal führt der Autor die Lernzielkontrolle an. Durch Beobachtung des eigenen Verhaltens gewinnen selbstgesteuerte Lerner wichtige Erkenntnisse über eventuelle Verbesserungsmöglichkeiten und lernen somit aus ihren eigenen Fehlern. Auf diesen Punkt der Metakognition wird im Abschnitt 3.4 Die Selbstüberwachung genauer eingegangen.

Der letzte Punkt beinhaltet die Umgebungsbedingungen und ein effektives Zeitmanagement. Selbstgesteuerte Lerner wissen, wie sie ihren Arbeitsplatz gestalten müssen, um während einer Lernphase nicht abgelenkt zu werden und nutzen bei auftretenden Problemen gezielt soziale Ressourcen (Freunde, Kommilitonen, etc.). (Brunstein & Spörer, 2006)

Somit kennen selbstgesteuerte Lerner alle notwenigen Methoden, um ihr Lernen so effizient und zielorientiert wie möglich zu gestalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung des lebenslangen Lernens heraus und führt das SMT als Unterstützung für Studenten ein.

2. Lernstrategien: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen von Lernstrategien gegeben und Pasks sowie Martons Typologien des Lernens skizziert.

3. Selbstreguliertes Lernen: Es wird das Konzept des selbstregulierten Lernens und die zentrale Bedeutung der Selbstüberwachung sowie von Lerntagebuchverfahren erläutert.

4. Das Self-Monitoring-Tool: Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau, die Interventionsziele und die drei funktionalen Teile des internetbasierten SMT.

5. Evaluation des Self-Monitoring-Tools: Hier erfolgt eine kritische empirische Untersuchung der Auswirkungen des SMT auf die Lernleistung und das Zeitmanagement der Studierenden.

6. Fazit: Das Fazit resümiert, dass das SMT zwar Auswirkungen auf die Lernzeiten hat, jedoch die Lernstrategien nicht signifikant beeinflusst.

Schlüsselwörter

Self-Monitoring-Tool, selbstreguliertes Lernen, Selbstüberwachung, Lernstrategien, Lerntagebuch, Zeitmanagement, Motivation, Selbsteinschätzung, Evaluation, Lernprozess, Studienorganisation, Metakognition, Lernerfolg, Online-Tool, Hochschullehre

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Hintergründe des "Self-Monitoring-Tools" (SMT) und evaluiert dessen praktische Wirksamkeit bei der Unterstützung selbstregulierten Lernens im Hochschulkontext.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Arbeit behandelt Lernstrategien, das Modell des selbstregulierten Lernens, Konzepte der Selbstüberwachung, Methoden der Tagebuchführung und die konkrete Anwendung webbasierter Lerntagebücher.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu überprüfen, inwieweit das SMT Studenten dabei unterstützt, ihr Lernverhalten zielgerichtet zu planen, ihre Lernprozesse zu überwachen und durch Reflexion den Lernerfolg zu steigern.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und wertet im empirischen Teil Daten einer Evaluationsstudie aus, die das SMT mit einer Kontrollgruppe vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Lernstrategien und Selbstregulation sowie eine detaillierte Vorstellung und empirische Prüfung des SMT.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Self-Monitoring-Tool, selbstreguliertes Lernen, Selbstüberwachung, Lernstrategien und Evaluation charakterisiert.

Welche Hauptergebnisse liefert die Evaluation des SMT?

Das SMT führt insbesondere in der kritischen Phase vor Prüfungen zu einer gesteigerten Lernzeit, hat jedoch keinen statistisch signifikanten Einfluss auf die Anwendung verbesserter Lernstrategien.

Warum schneidet die Experimentalgruppe in Wissenstests besser ab?

Obwohl sich die Lernstrategien nicht signifikant unterschieden, zeigen die Nutzer des SMT bessere Ergebnisse, was vermutlich auf eine höhere Motivation und verstärkte Selbstaufmerksamkeit durch die regelmäßige Reflexion zurückzuführen ist.

Was empfiehlt die Autorin für zukünftige Entwicklungen des Tools?

Die Autorin schlägt eine engere Verzahnung des Lerntagebuchs mit dem direkten Lernkontext vor, da der Zeitaufwand für das Monitoring für manche Studenten abschreckend wirken könnte.

Welche Einschränkungen werden für die Ergebnisse genannt?

Die Autorin weist darauf hin, dass die Ergebnisse auf einer relativ kleinen Stichprobe basieren und daher einer weiteren Überprüfung in größeren Studien bedürfen.

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Details

Title
Die theoretischen Grundlagen des Self-Monitoring-Tools
Subtitle
Theorien zum Selbstgesteuerten Lernen, Lernstrategien und Tagebuchverfahren
College
University of Mannheim
Course
Evaluation im Bildungswesen
Author
Lena Meyer (Author)
Publication Year
2010
Pages
23
Catalog Number
V152309
ISBN (eBook)
9783640674008
ISBN (Book)
9783640674060
Language
German
Tags
Grundlagen Self-Monitoring-Tools Theorien Selbstgesteuerten Lernen Lernstrategien Tagebuchverfahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Meyer (Author), 2010, Die theoretischen Grundlagen des Self-Monitoring-Tools, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152309
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