Die vorliegende Arbeit thematisiert den Unterschied zwischen Hersteller- und Handelsmarken. Die Analyse von Strategien und Kommunikationsmaßnahmen von Herstellern soll Aufschluss darüber bringen, wie es möglich ist, Konsumenten für Herstellermarken zu begeistern. Obwohl Handelsmarken zunehmend höhere Qualität vorweisen und teilweise sogar ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, entscheidet sich der Konsument dennoch oft für Herstellermarken. Dieses Phänomen soll erklärt werden.
Aber auch Wachstumspotential und eine positive Entwicklung der Handelsmarken werden beschrieben. Die zurückhaltende Kommunikation von Handelsmarken soll kritisch beleuchtet werden. Ebenso soll das Urteilsvermögen des Konsumenten bei der Wahl zwischen Hersteller- oder Handelsmarken geschärft werden.
Ziel der Arbeit ist es, ein theoretisches Konstrukt zu liefern, das zu einem allgemeinen Verständnis von Markenführung verhilft. An einigen Stellen dienen Beispiele zur Veranschaulichung. Sie beschränken sich auf den Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland.
Bei meiner Forschung möchte ich auf Literatur zu diesem Thema zurückgreifen und mittels relevanter Informationen eine eigene Position entwickeln.
Inhaltsverzeichnis
- Herstellermarken und Handelsmarken - Einleitung
- Aktualität der Thematik – Notwendigkeit der Kommunikation
- Definition Herstellermarke
- Definition Handelsmarke
- Markenstrategien von Herstellern und Händlern
- Produktpolitik
- Preispositionierung
- Distribution
- Erfolgsfaktoren in der Kommunikation
- Markenidentität
- Kommunikation von Markenwerten
- Die Wahl des Konsumenten beim Kaufentscheidungsprozess
- Qualität und Preis
- Qualitätsbeurteilung
- Gestiegene Preissensibilität
- Psychologische Wirkung
- Marke als Symbol
- Sinkende Markentreue
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht den Unterschied zwischen Hersteller- und Handelsmarken, um zu verstehen, wie Hersteller Konsumenten für ihre Marken begeistern können. Trotz steigender Qualität und günstigerer Preise von Handelsmarken entscheiden sich viele Konsumenten weiterhin für Herstellermarken. Diese Arbeit analysiert dieses Phänomen und beleuchtet dabei auch das Wachstumspotenzial und die positive Entwicklung von Handelsmarken. Die zurückhaltende Kommunikation von Handelsmarken wird kritisch betrachtet. Ziel ist es, ein theoretisches Konstrukt zu liefern, das ein allgemeines Verständnis von Markenführung vermittelt. Beispiele aus dem Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland dienen zur Veranschaulichung.
- Vergleichende Analyse von Markenstrategien und Kommunikationsmaßnahmen von Herstellern und Händlern.
- Untersuchung der Faktoren, die den Konsumenten bei der Kaufentscheidung zwischen Hersteller- und Handelsmarken beeinflussen.
- Analyse der psychologischen Wirkung von Marken auf den Konsumenten.
- Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses von Hersteller- und Handelsmarken.
- Bewertung der Kommunikation von Handelsmarken und ihrer Auswirkungen auf den Konsumenten.
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Herstellermarken und Handelsmarken - Einleitung
Dieses Kapitel führt in die Thematik der Hersteller- und Handelsmarken ein und beleuchtet die Aktualität der Thematik und die Notwendigkeit der Kommunikation. Es werden Definitionen von Herstellermarken und Handelsmarken gegeben.
- Kapitel 2: Markenstrategien von Herstellern und Händlern
Kapitel 2 beschreibt die verschiedenen Markenstrategien von Herstellern und Händlern, die auf Produktpolitik, Preispositionierung und Distribution ausgerichtet sind.
- Kapitel 3: Erfolgsfaktoren in der Kommunikation
In diesem Kapitel werden die Erfolgsfaktoren in der Kommunikation von Marken untersucht, darunter die Markenidentität und die Kommunikation von Markenwerten.
- Kapitel 4: Die Wahl des Konsumenten beim Kaufentscheidungsprozess
Das Kapitel analysiert die Faktoren, die den Konsumenten bei der Kaufentscheidung beeinflussen. Hierzu gehören Qualität und Preis, sowie die psychologische Wirkung von Marken auf den Konsumenten.
Schlüsselwörter
Herstellermarken, Handelsmarken, Markenstrategie, Markenkommunikation, Konsumentenverhalten, Kaufentscheidung, Preis-Leistungs-Verhältnis, Markenidentität, Markenwerte, Lebensmittelhandel.
Häufig gestellte Fragen
Warum wählen Konsumenten oft Herstellermarken trotz höherer Preise?
Dies liegt oft an der starken Markenidentität, emotionalen Markenwerten und dem Vertrauen, das durch langfristige Kommunikation aufgebaut wurde.
Was ist der Unterschied zwischen einer Herstellermarke und einer Handelsmarke?
Herstellermarken (z.B. Coca-Cola) werden vom Produzenten beworben, während Handelsmarken (Eigenmarken des Handels, z.B. Ja!) vom Einzelhändler kontrolliert werden.
Haben Handelsmarken eine schlechtere Qualität?
Nein, Handelsmarken weisen zunehmend eine hohe Qualität auf und bieten oft ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als Markenprodukte.
Welche Rolle spielt die Psychologie beim Markenkauf?
Marken fungieren als Symbole für Status oder Zugehörigkeit. Die psychologische Wirkung kann die rationale Entscheidung über den Preis oft überwiegen.
Warum kommunizieren Handelsmarken oft so zurückhaltend?
Handelsmarken setzen primär auf den Preis und die Platzierung im Regal. Die Arbeit beleuchtet diese Strategie kritisch im Vergleich zur emotionalen Werbung der Hersteller.
- Citar trabajo
- Tomasz Pierog (Autor), 2010, Herstellermarken und Handelsmarken. Vergleichende Analyse von Erfolgsfaktoren in der Kommunikation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163164