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Förderung der Textproduktions- und Sprechkompetenz im Rahmen der Vorbereitung auf den DELF-Test

Title: Förderung der Textproduktions- und Sprechkompetenz im Rahmen der Vorbereitung auf den DELF-Test

Examination Thesis , 2007 , 34 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Steffen Obeling (Author)

Didactics for the subject French - Pedagogy, Literature Studies
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Summary Excerpt Details

Das Thema der vorliegenden Hausarbeit ist die Förderung von mündlicher und schriftlicher Sprachkompetenz in Vorbereitung auf den DELF-Test. Die Arbeit soll einen Beitrag zur Entwicklung und Durchführung schulischer Sprachförderung in der Fremdsprache Französisch leisten und hebt dabei insbesondere auf die didaktisch-methodische Erarbeitung, Erprobung und Evaluation eines Trainingskonzeptes zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Diplôme d’Etudes en Langue Française ab. Das im Folgenden dargelegte DELF-Training ist Gegenstand meiner momentanen pädagogischen Praxis und wird von Februar 2007 bis zum DELF-Prüfungstermin Anfang Juni 2007 mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe des Gymnasiums Lechenich in Erftstadt im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft durchgeführt.
Vorrangiges Lernziel des Trainings ist die Befähigung der teilnehmenden Schüler, den DELF-Test auf dem Niveau B1 zu bestehen. Der spezielle Fokus des erarbeiteten Förderprogramms auf die mündlichen und schriftlichen Produktionskompetenzen – konkreter auf die Prüfungsteile production orale und production écrite – ergibt sich nun aus der Kombination des von mir diagnostizierten Förderbedarfs auf diesen Gebieten und der Abfrage der Bedürfnisse der teilnehmenden Schüler durch eine Selbstevaluation. Somit wird das Programm von seiner Ausrichtung her den Anfor-derungen an zeitgemäßen Unterricht im Sinne einer verstärkten Kompetenzorientierung des fremdsprachlichen Unterrichts gerecht. Die didaktische Reduktion auf den produktiven Bereich soll zudem die Möglichkeit eröffnen, eingehender und systematischer auf die diagnostizierten Problemfelder eingehen zu können, als eine alle Gebiete umfassende Förderplanung es erlauben würde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Problemdiagnose und Fördervorhaben

2. DELF scolaire: zur Entwicklung des Förderprojektes

2.1. Grundlagen und schulische Relevanz des DELF

2.2. Vorbereitung und Organisation von DELF scolaire am Gymnasium Lechenich

3. Didaktische Konzeption eines Förderprogramms

3.1. Kompetenzorientierte Bedarfsanalyse

3.2. Konzeption sprachlicher Fördermaßnahmen

3.3. Abgeleitete Lernziele und deren Umsetzung in ein Trainingskonzept

4. Methodische Förderung mündlicher und schriftlicher Sprachkompetenzen

4.1. Lerngruppe und Lernvoraussetzungen

4.2. Inhalte und Durchführung der Trainingsmodule

4.2.1. Modul I/1: Production orale – exercices préparatoires

4.2.2. Modul II/2: Production écrite – simulation et réflexion de l’épreuve

4.2.3. Modul I/3: Production orale – participer à un débat

5. Evaluation, Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, durch die Entwicklung und Erprobung eines kompetenzorientierten Trainingskonzeptes die mündliche und schriftliche Sprachproduktion von Oberstufenschülern gezielt für das DELF-Niveau B1 zu fördern und als festen Baustein in das schulische Programm zu integrieren.

  • Entwicklung eines didaktisch-methodischen Förderprogramms für das DELF-Niveau B1.
  • Analyse und Verbesserung der produktiven Fertigkeiten (Sprechen und Schreiben).
  • Umsetzung von handlungsorientierten Lernmodulen im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft.
  • Evaluation des Lernerfolgs und der Wirksamkeit der eingesetzten Methoden.
  • Beitrag zur individuellen Förderung und zum Fachmarketing für Französisch.

Auszug aus dem Buch

4.2.1. Modul I/1: Production orale – exercices préparatoires

Die inhaltliche und sprachliche Vorbereitung auf den mündlichen Prüfungsteil nahm im Verlauf des DELF-Trainings einen großen Zeitraum und Stellenwert ein. Nachdem die Schüler in der Planungssitzung über den Aufbau der Prüfung detailliert informiert und die beiden Schwerpunkte auf die mündliche und schriftliche Produktion festgelegt worden waren, wurde in der ersten regulären Sitzung der Fokus auf die Aktivierung und Einübung mündlicher Fertigkeiten gelegt. Dabei wurden vorerst noch keine konkreten Prüfungsformate in den Blick genommen, sondern zunächst Übungen zur Wortschatzaktivierung und -erweiterung, zu Techniken mündlicher Gewandtheit und zu Präsentationsstrategien durchgeführt.

Zum ‚Warmsprechen‘ wurde daher die Erprobung einer innovativen fachspezifischen Methode gewählt, die das nötige Sprachwissen zur Selbstauskunft auffrischen und die mündliche Produktion automatisieren sollte. Die Übung bestand aus einem questionnaire personnel in Verbindung mit einer conversation-promenade. Die Schüler erhielten ein Arbeitsblatt, welches auf der Vorderseite einfache Fragen zur Person enthielt, die die Schüler zunächst auf der Rückseite stichpunktartig beantworten sollten. Dann wurden die Schüler auf eine promenade durch den Gebäudetrakt geschickt, um sich in unterschiedlichen Paarungen zusammen zu finden und sich gegenseitig zu interviewen. Dabei sollten die Schüler zunächst mit Hilfe des Blattes und danach immer freier werdend die Fragen stellen und die passenden Antworten geben. Das zunächst von den Schülern etwas belächelte Vorgehen erwies sich als schwieriger als zunächst angenommen, da die Schüler im zusammenhängenden Sprechen über eine längere Zeit hinweg und im Dialog in der Fremdsprache nicht sehr geübt sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Problemdiagnose und Fördervorhaben: Die Einleitung begründet die Notwendigkeit einer zusätzlichen Sprachförderung und skizziert das Pilotprojekt zur DELF-Vorbereitung am Gymnasium Lechenich.

2. DELF scolaire: zur Entwicklung des Förderprojektes: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des DELF-Zertifikats sowie die organisatorische Planung und Einführung der Arbeitsgemeinschaft an der Schule.

3. Didaktische Konzeption eines Förderprogramms: Hier werden der kompetenzorientierte Ansatz begründet, der theoretische Rahmen für Fördermaßnahmen dargelegt und das daraus abgeleitete Trainingskonzept strukturiert.

4. Methodische Förderung mündlicher und schriftlicher Sprachkompetenzen: Das Kapitel beschreibt die heterogene Lerngruppe und stellt anhand dreier exemplarischer Trainingsmodule (Mündlichkeit und Schriftlichkeit) die methodische Durchführung und Reflexion dar.

5. Evaluation, Fazit und Ausblick: Der abschließende Teil bewertet das Förderprogramm basierend auf den Schülerergebnissen, diskutiert die Grenzen der Konzeption und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Etablierung des Projekts.

Schlüsselwörter

DELF scolaire, Französischunterricht, Sprachförderung, Kompetenzorientierung, mündliche Produktion, schriftliche Produktion, B1-Niveau, Sprachzertifikat, Fremdsprachenerwerb, individuelle Förderung, Lernmodule, Didaktik, Methodik, Sprachpraxis, gymnasiale Oberstufe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Sprachförderprogramms zur Vorbereitung von Oberstufenschülern auf das DELF-Sprachzertifikat (Niveau B1).

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die kompetenzorientierte Förderung der mündlichen und schriftlichen Sprachproduktion, die Anwendung theoretischer Lernkonzepte in der pädagogischen Praxis sowie die Organisation einer schulischen Arbeitsgemeinschaft.

Welches primäre Ziel wird mit dem Projekt verfolgt?

Das Hauptziel ist die Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten der Schüler, um ihnen die erfolgreiche Absolvierung der DELF-Prüfung zu ermöglichen und ihre allgemeine sprachliche Souveränität zu stärken.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Der Autor nutzt fachdidaktische Analysen, die Dokumentation der Unterrichtspraxis, eine Bedarfsanalyse sowie eine Evaluation durch Feedbackbögen und Beobachtung der Lernfortschritte der Teilnehmer.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die didaktische Konzeption, die konkrete Ausgestaltung von Trainingsmodulen für Sprechen und Schreiben sowie deren praktische Erprobung in der Arbeitsgemeinschaft detailliert dargestellt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Kompetenzorientierung, Sprachproduktion, DELF-Vorbereitung, schulisches Sprachangebot und die Verknüpfung von Lehrplanvorgaben mit authentischen Sprachpraxisanlässen.

Warum wurde für das Projekt speziell das Niveau B1 gewählt?

Das Niveau B1 wurde gewählt, da es laut Einschätzung des Autors und basierend auf den Empfehlungen des Institut Français das angemessene Leistungsniveau für Schüler der gymnasialen Oberstufe darstellt, die etwa fünf Jahre Französischunterricht erhalten haben.

Welche Herausforderung stellte sich bei der Durchführung der Diskussions-Simulation?

Es zeigte sich eine Diskrepanz zwischen dem schulisches Übungsrahmen und einer authentischen Sprechsituation, da die Schüler teils Schwierigkeiten hatten, trotz Vorbereitung inhaltlich flexibel auf Argumente zu reagieren, ohne den Fokus zu sehr auf vorgegebene Diskussionsformeln zu legen.

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Details

Title
Förderung der Textproduktions- und Sprechkompetenz im Rahmen der Vorbereitung auf den DELF-Test
College
Studienseminar für Lehrämter an Schulen - Vettweiß
Course
Fachseminar Französisch
Grade
1,3
Author
Steffen Obeling (Author)
Publication Year
2007
Pages
34
Catalog Number
V164391
ISBN (eBook)
9783640793525
ISBN (Book)
9783640793082
Language
German
Tags
DELF Sprechkompetenz Französischunterricht Textproduktion Kompetenzorientierung Förderprogramm Mündlichkeit Sprachförderung Training
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffen Obeling (Author), 2007, Förderung der Textproduktions- und Sprechkompetenz im Rahmen der Vorbereitung auf den DELF-Test, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164391
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