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Theatrale Medienkunst - Eine Auseinandersetzung mit der Intermedialität in Bezug auf das Theater

Titre: Theatrale Medienkunst - Eine Auseinandersetzung mit der Intermedialität in Bezug auf das Theater

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2003 , 9 Pages , Note: 1

Autor:in: Mag. Sandra Jenko (Auteur)

Théâtrologie, Danse
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Résumé Extrait Résumé des informations

In den letzten Jahren, Jahrzehnten und inzwischen sogar Jahrhunderten gewannen elektronische Medien immer größere Bedeutung in der Kunst. Sie erschufen sich sogar eigene Kunstrichtung, wie Fotokunst, Filmkunst, Videokunst oder allgemein gesagt Medienkunst. Doch warum greift das Theater als eines der ältesten Medien der Welt in seinen Inszenierungen zunehmend auf jüngste mediale Technologien zurück? Welche Auswirkungen hat dies zum einen auf das Selbstverständnis des Theaters und zum anderen auf dessen Zuschauer? Diesen und anderen Fragen wird in der Arbeit nachgegangen. Die Betonung liegt auf Intermedialität und einen Schwerpunkt bilden dabei die Realitätskonstruktion, die damit zusammenhängende Wahrnehmung, die Kommunikation sowie in gewissem Maße auch die Körperlichkeit und Körperlosigkeit. Im zweiten Kapitel widme ich mich vor allem der Transitorik und Reproduzierbarkeit des Mediums Theater.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Medien im Theater

II. Theater in Medien

Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen traditionellem Theater und der Integration moderner elektronischer Medien, um die Auswirkungen auf das Selbstverständnis der Kunstform sowie die Wahrnehmung des Zuschauers zu analysieren.

  • Die Rolle der Intermedialität in theatralen Inszenierungen
  • Veränderung von Kommunikationswegen und Wahrnehmungsebenen
  • Konstruktion von Realität und Illusion durch elektronische Abbilder
  • Die Transitorik des Theaters im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit
  • Das Verhältnis von Bühne und Publikum bei medial erweiterten Aufführungen

Auszug aus dem Buch

I. Medien im Theater

Heutzutage werden Bildprojektionen, Filme, Videos, Fernsehen, Computer und sogar das Internet als theatrale Mittel oft schon ganz selbstverständlich in Theaterproduktionen eingesetzt.

In den frühen Jahren von Film und Fernsehen waren die Zweifel gegenüber diesen neuen Medien vor allem bei den Kunst- und Theaterschaffenden jedoch deutlich größer als heute, da man Konkurrenz durch Kino und Fernsehen befürchtete. Doch schon recht bald setzte man sich in der Kunst mit den neuen elektronischen Medien auseinander, besonders um Kritik daran auszudrücken. Aber es gab auch einige Künstler, die den Nutzen dieser Medien für ihr Schaffen bald erkannten und auch entsprechend Gebrauch davon machten. So auch im Theater, wo man bereits in den 20er Jahren mit Filmprojektionen auf der Bühne arbeitete. Was aber macht diesen Reiz am Einsatz elektronischer Medien im theatralen Schaffen aus?

Bevor diese Frage beantwortet werden kann, muss man zuerst klären, was eigentlich das Theater als solches ausmacht. Es muss etwas sein, das unabhängig vom Einsatz technischer Medien Bestand und Wirkung hat, etwas, das elektronische Medien in der Aufführung nicht zerstören können, wenn sie es nicht vielleicht sogar fördern. Man könnte als Anfang sagen, dass sich das ursprüngliche, traditionelle Theater unter anderem durch seine Grenzen und durch seine auf der Bühne erschaffene Realität definiert. Als Grenzen verstehe in diesem Zusammenhang vor allem die Eingrenzung der Bühnenwelt und damit auch gewissermaßen die Abgrenzung vom Zuschauer. Elektronische Medien, z.B. Projektionen im Bühneneinsatz greifen über die Begrenzung hinaus und lassen auf neue Weise einen Dialog mit dem Publikum entstehen. Sie sprengen sozusagen die Schranken des klassischen Theaters und schaffen neue Kommunikationswege.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der theatralen Medienkunst ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Auswirkung technischer Medien auf das Selbstverständnis des Theaters und dessen Publikum.

I. Medien im Theater: Dieses Kapitel analysiert den Reiz und die Wirkung elektronischer Mittel auf der Bühne sowie die damit verbundene Erweiterung der Wahrnehmung und Kommunikation.

II. Theater in Medien: Hier wird der kritische Blick auf die Reproduzierbarkeit von Theaterkunst gerichtet und untersucht, inwieweit die mediale Aufzeichnung den transitorischen Charakter des Theaters bewahren oder verändern kann.

Resümee: Das Schlusskapitel beantwortet die eingangs gestellten Fragen und reflektiert über die Unwiederbringbarkeit des theatralen Moments trotz moderner Reproduktionstechniken.

Schlüsselwörter

Theatrale Medienkunst, Intermedialität, Theater, elektronische Medien, technische Reproduzierbarkeit, Realitätskonstruktion, Wahrnehmung, Kommunikation, Transitorik, Bühnenrealität, Inszenierung, audiovisuelle Erfahrung, Theater im Fernsehen, Walter Benjamin, Ästhetik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration elektronischer Medien in das Theater und der daraus resultierenden Verschiebung von Wahrnehmung und künstlerischem Ausdruck.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Intermedialität, die technisierte Realitätskonstruktion auf der Bühne sowie der Widerspruch zwischen der Vergänglichkeit des Theaters und seiner technischen Konservierbarkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Autorin untersucht, warum das Theater auf moderne Technologien zurückgreift und welche Auswirkungen dies auf die Rolle des Zuschauers sowie das Selbstverständnis des Theaters hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer medienwissenschaftlichen Analyse, die sich auf theoretische Grundlagen, insbesondere die Thesen von Walter Benjamin, sowie die Auswertung von Aufführungspraktiken stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil wird erstens der Einsatz elektronischer Medien als gestalterisches Mittel auf der Bühne beleuchtet und zweitens die Problematik der medialen Reproduktion von Theateraufführungen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Theatrale Medienkunst, Intermedialität, Transitorik und technische Reproduzierbarkeit definiert.

Inwiefern verändert die Technik die Rolle des Zuschauers?

Die Technik fordert laut Autorin einen aktiveren Zuschauer, da dieser nun zwischen verschiedenen Realitätsebenen – dem realen Bühnengeschehen und den medialen Projektionen – differenzieren muss.

Ist eine Fernsehübertragung laut der Autorin noch als Theater zu bezeichnen?

Die Autorin verneint dies, da durch die Aufzeichnung und Übertragung das wesentliche Element des Theaters – der direkte Dialog zwischen Bühne und Publikum – verloren geht.

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Résumé des informations

Titre
Theatrale Medienkunst - Eine Auseinandersetzung mit der Intermedialität in Bezug auf das Theater
Université
University of Vienna  (Theater-, Film- und Medienwissenschaft)
Cours
Von der Interaktion zur Interaktivität: Eine Geschichte der Medienkunst
Note
1
Auteur
Mag. Sandra Jenko (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
9
N° de catalogue
V166398
ISBN (ebook)
9783640824724
ISBN (Livre)
9783656761761
Langue
allemand
mots-clé
Medienkunst Intermedialität Theater Wahrnehmung Kommunikation Transitorik Reproduktion
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mag. Sandra Jenko (Auteur), 2003, Theatrale Medienkunst - Eine Auseinandersetzung mit der Intermedialität in Bezug auf das Theater, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166398
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Extrait de  9  pages
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