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Wachstum durch Innovationen - Ein Konflikt zwischen sozialem Engagement und Wettbewerbsfähigkeit?

Titre: Wachstum durch Innovationen - Ein Konflikt zwischen sozialem Engagement und Wettbewerbsfähigkeit?

Dossier / Travail , 2010 , 16 Pages

Autor:in: Stefan Evers (Auteur)

Gestion d'entreprise - Histoire Economique et Sociale
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Entwicklung der modernen Zivilisation geht zweifelsohne mit der Fähigkeit des Menschen einher, das eigene Umfeld zu gestalten und kontinuierlich zu verbessern. So kann die Erkenntnis, dass ein Stein mehr als ein einfaches Wurfobjekt darstellen kann, als erste nennenswerte Innovation der Menschheit gesehen werden. Auch weit über 800.000 Jahre später bestimmen Innovationen den Alltag. Doch inwieweit können Unternehmen dem Anspruch, durch Innovationen die Wohlfahrt der Menschheit zu verbessern, gerecht werden, ohne dabei ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit aus den Augen zu verlieren. Dieser Konflikt eskaliert dadurch, dass Volkswirtschaften sich auf einem unterschiedlichen technischen und wirtschaftlichen Niveau befinden. Es rechtfertigt sich der Ansatz der disruptiven Innovationen, Technologien günstiger und technisch verschlechtert auf den Markt zu bringen, damit der Fortschritt auch Kundengruppen zugänglich gemacht wird, welche sich diesen sonst nicht leisten könnten . Die vorliegende Ausarbeitung stellt hierbei die Aufsätze von David Ahlstrom (Professor an der Chinesischen Universität von Hong Kong) und Andrew Delios (Professor an der Nationalen Universität von Singapur) gegenüber, welche differierende Auffassungen des oben beschriebenen Konfliktes beleuchten. Zudem soll eine volkswirtschaftliche Analyse zeigen, inwieweit sich Wirtschaftswachstum durch Innovationen erklären lässt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – der Stein wird zum Faustkeil

2. David Ahlstrom und der soziale Anspruch

2.1 Disruptive Innovationen zur Erhöhung der Wohlfahrt

2.2 David Ahlstrom und die rosarote Brille

2.3 Die Gefahren der disruptiven Innovationen

3. Wettbewerbsfähig und fürsorglich – ein Widerspruch?

3.1 Das Überleben kommt an erster Stelle

3.2 Unternehmen + Staat = sozial

4. Die Bedeutung der volkswirtschaftlichen Komponente

4.1 Das volkswirtschaftliche Rezept zur wirtschaftlichen Entwicklung

4.2 Stellenwert der Innovationen in der Wachstumsrechnung

5. Fazit – der scheinbare Widerspruch

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den theoretischen und praktischen Konflikt zwischen dem sozialen Anspruch von Unternehmen, durch Innovationen zur gesellschaftlichen Wohlfahrt beizutragen, und der Notwendigkeit, gleichzeitig die eigene Wettbewerbsfähigkeit in einem globalen Markt zu wahren. Dabei wird analysiert, wie unterschiedliche strategische Ansätze zur Innovationsförderung mit volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen korrespondieren.

  • Gegenüberstellung der Innovationsstrategien von David Ahlstrom und Andrew Delios
  • Analyse des Konzepts disruptiver Innovationen und deren Risiken
  • Untersuchung der Wechselwirkung zwischen sozialem Engagement und Wettbewerbsfähigkeit
  • Volkswirtschaftliche Determinanten von Wachstum und Innovation
  • Bedeutung der staatlichen Rahmenbedingungen für nachhaltiges Unternehmertum

Auszug aus dem Buch

2.3 Die Gefahren der disruptiven Innovationen

Disruptive Innovationen können im B2C-Bereich, insbesondere aufgrund eines geringen Preises, schnell einen hohen Markterfolg erzielen. Dieses gilt nicht nur für unterentwickelte Volkswirtschaften, sondern beispielsweise auch für Nationen, die durch wirtschaftliche Krisen gezeichnet sind. Da in beiden Fällen der Preis stärker als die Leistungsfähigkeit von Produkten gewichtet wird, geben sich Konsumenten mit einem niedrigeren Standard zufrieden. Der Unterschied zwischen disruptiven Innovationen und solchen, welche eine bestehende Entwicklung weiter fortschreiben, veranschaulicht folgende Grafik:

Der wesentliche Aspekt besteht darin, dass Angebote aufgrund disruptiver Innovationen auf der einen Seite zwar einen geringeren Leistungsumfang aufweisen, aber auf der anderen Seite eine vergrößerte Zielgruppe angesprochen werden kann. Zudem bestehen Kostensenkungspotenziale, da beispielsweise auf technische Extras, welche nicht nachgefragt werden, verzichtet werden. Diese Potenziale können durch einen niedrigeren Preis an die Endverbraucher weitergegeben werden. Jedoch weisen disruptive Innovationen auch eine Reihe von Risiken auf, welche in keinem Falle vernachlässigt werden dürfen.

Erstens sind hier die fehlenden Incentives für die Mitarbeiter zu nennen. Zu Beginn ist mit geringen Umsätzen zu rechnen, da in aller Regel mit der Durchdringung von Nischenmärkten begonnen wird. Es ist daher schwierig innerhalb eines Unternehmens diesen Innovationen einen adäquaten Stellenwert entsprechend den etablierten Produkten zuzuordnen. Das Management sieht sich mit der Gefahr konfrontiert, dass umsatzbedingte Zielvorgaben nicht eingehalten werden können. Zweitens ist mit den disruptiven Innovationen eine Gefährdung des Kerngeschäftes verbunden. Das bestehende Geschäft kann kannibalisiert werden, so dass die Konsequenzen der disruptiven Konkurrenzprodukte stets überwacht werden müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung – der Stein wird zum Faustkeil: Die Einleitung führt in die historische Bedeutung von Innovationen ein und skizziert den zentralen Konflikt zwischen sozialer Verantwortung und betriebswirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit.

2. David Ahlstrom und der soziale Anspruch: Dieses Kapitel erläutert Ahlstroms Sichtweise, die Unternehmen eine ethische Verantwortung zuschreibt und disruptive Innovationen als zentrales Mittel zur weltweiten Wohlfahrtssteigerung und Armutsbekämpfung sieht.

3. Wettbewerbsfähig und fürsorglich – ein Widerspruch?: Hier wird Andrew Delios' Gegenposition beleuchtet, welche die Einbettung von Unternehmen in soziale Netzwerke betont und die Harmonisierung von Unternehmensinteressen mit staatlichen Vorgaben als notwendige Bedingung für Innovation definiert.

4. Die Bedeutung der volkswirtschaftlichen Komponente: Dieser Abschnitt analysiert die ökonomischen Rahmenbedingungen für Entwicklung, inklusive der Rolle von Humankapital, Kapitalbildung und dem technischen Fortschritt anhand der neoklassischen Produktionsfunktion.

5. Fazit – der scheinbare Widerspruch: Das Fazit resümiert, dass der Konflikt nur durch eine strategische Verzahnung von unternehmerischem Handeln und staatlicher Strukturpolitik gelöst werden kann, wobei Innovationen allein nicht ausreichen.

Schlüsselwörter

Wachstum, Innovationen, disruptive Innovationen, Wettbewerbsfähigkeit, soziales Engagement, Wohlfahrt, Humankapital, Wirtschaftswachstum, soziale Verantwortung, Marktmechanismen, Unternehmertum, technischer Fortschritt, Produktionsfunktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Spannungsfeld zwischen dem unternehmerischen Streben nach Wachstum durch Innovation und der ethischen Verpflichtung, soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Mitarbeitern wahrzunehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den Innovationsansätzen von Ahlstrom und Delios, dem Konzept der disruptiven Innovation sowie den volkswirtschaftlichen Faktoren, die zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum führen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob ein Konflikt zwischen sozialem Engagement und Wettbewerbsfähigkeit besteht und unter welchen Bedingungen Unternehmen beide Ziele vereinen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, in der die Positionen zweier renommierter Wissenschaftler gegenübergestellt werden, ergänzt durch eine volkswirtschaftliche Betrachtung mittels der neoklassischen Produktionsfunktion.

Welche Aspekte werden im Hauptteil primär behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Ansätze zur sozialen Verantwortung, die Risiken disruptiver Innovationen und die makroökonomischen "Zutaten" für wirtschaftliche Entwicklung, wie etwa Kapitalbildung und Humankapital, detailliert erörtert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie disruptive Innovationen, Wettbewerbsfähigkeit, Humankapital, totale Faktorproduktivität und soziale Verantwortung definiert.

Warum sieht Delios das Verhältnis zwischen Unternehmen und Mitarbeitern anders als Ahlstrom?

Während Ahlstrom das Unternehmen als einen Akteur sieht, der Wohlfahrt durch technologische Innovationen steuert, begreift Delios das Unternehmen als Teil eines sozialen Netzwerks, in dem Vertrauen und Interaktion die eigentliche Quelle für Innovation bilden.

Welche Rolle spielt der "Teufelskreis der Armut" im Kontext dieser Arbeit?

Der Teufelskreis verdeutlicht, dass für viele Nationen technischer Fortschritt allein nicht ausreicht, da grundlegende ökonomische Faktoren wie Ersparnis, Bildung und Kapitalbildung fehlen, um Innovationen überhaupt erst zu ermöglichen.

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Résumé des informations

Titre
Wachstum durch Innovationen - Ein Konflikt zwischen sozialem Engagement und Wettbewerbsfähigkeit?
Université
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Auteur
Stefan Evers (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
16
N° de catalogue
V166402
ISBN (ebook)
9783640824731
ISBN (Livre)
9783640824540
Langue
allemand
mots-clé
Delios BWL Wachstum Innovation VWL
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GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefan Evers (Auteur), 2010, Wachstum durch Innovationen - Ein Konflikt zwischen sozialem Engagement und Wettbewerbsfähigkeit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166402
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Extrait de  16  pages
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