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Forschung mit Kindern - Probleme und Perspektiven

Título: Forschung mit Kindern - Probleme und Perspektiven

Trabajo Intermedio/Parcial , 2007 , 22 Páginas , Calificación: 1,4

Autor:in: Thusinta Mahendrarajah (Autor)

Pedagogía - Otras
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Mit der Zeit der Aufklärung hat sich auch die Sichtweise auf Kinder geändert. Man wollte etwas über sie und ihre Eigenarten erfahren. Man fing an Forschung an und mit Kindern zu betreiben. Aber lässt sich das Wesen, das Interesse und die Perspektive von Kindern methodisch erfassen? Wir werden sehen, dass eine Reihe von Problemen auftreten, die nicht zu vernachlässigen sind.
Im ersten Teil der Arbeit wird auf die Methodologie eingegangen. Dabei werden im Einzelnen die qualitative und die quantitative Sozialforschung vorgestellt. Im nächsten Schritt wird die Geschichte der Kindheitsforschung rekonstruiert. Der dritte Punkt beschäftigt sich mit den Perspektiven der Kindheitsforschung. Im Anschluss daran werden sowohl allgemeine als auch methodische Probleme, die bei der Forschung mit Kindern auftreten können, dargestellt. Dabei wird beispielsweise auf die ‘Kinderbilder’ von ForscherInnnen, auf die Erwachsenenzentriertheit von Forschung und Forschenden und auf kindtypische Ausdrucksformen eingegangen. Als vorletzten Punkt beschäftigt sich die Arbeit mit Piaget und seinem Gerechtigkeitsbegriff bzw. mit seiner Datenerhebung dazu. Hierbei geht es weniger um deren Darstellung. Vielmehr soll kritisch anhand einiger konkreter Bespiele in Frage gestellt werden, ob seine Ergebnisse den tatsächlichen Begebenheiten entsprechen oder ob er bei seiner Datenerhebung und Interpretation der Daten mehr subjektiv als objektiv gehandelt hat.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einführung

II. Methodologie

2.1 Qualitative Sozialforschung

2.2 Quantitative Sozialforschung

III. Geschichte der Kindheitsforschung

IV. Perspektiven

V. Forschung mit Kindern - Probleme

5.1 Allgemeine Probleme

5.1.1 Bilder der ForscherInnen über Kinder und Kindheit

5.1.2 Erwachsenenzentriertheit von Forschung und Forschenden

5.1.3 Kindtypische Ausdrucksformen

5.2 Probleme bei den Erhebungsmethoden

VI. Jean Piaget - Gerechtigkeitsbegriff

6.1 Kritik bei der Datenerhebung und Interpretation

VII. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die methodischen Herausforderungen und Probleme, die bei der wissenschaftlichen Forschung mit Kindern auftreten. Das primäre Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, inwiefern die Perspektive und Eigenarten von Kindern durch etablierte sozialwissenschaftliche Methoden tatsächlich erfasst werden können und wo Forscher an ihre Grenzen stoßen.

  • Methodologische Grundlagen der qualitativen und quantitativen Sozialforschung
  • Historische Entwicklung der Kindheits- und Jugendforschung
  • Allgemeine Probleme und Herausforderungen bei der Forschung mit Kindern
  • Kritische Analyse von Datenerhebung und Interpretation, illustriert am Beispiel von Jean Piaget
  • Reflexion über die Rolle des Forschers und die kindliche Lebenswelt

Auszug aus dem Buch

6.1 Kritik bei der Datenerhebung und Interpretation

Wir wollen versuchen zu klären, in wie weit Piagets Ergebnisse und seine Theorie legitimiert sind. Hier soll nun ein kurzer Blick auf seine methodische Vorgehensweise geworfen werden. Piaget hat unter bestmöglichen Bedingungen versucht nachzuweisen wie sich der Gerechtigkeitsbegriff entwickelt, verändert und sich im Laufe der Entwicklung der Idealvorstellungen der Erwachsenen nähert.

Vorweg sei bereits bemerkt, dass Piaget nie die Auffassung vertreten hat, dass seine Theorie absolut objektiv aufgestellt worden ist.

Für die Untersuchung standen 95 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren zur Verfügung. Frl. Bächler übernahm 65 Kinder und Piaget selbst 30 (vgl. Piaget 1986, S. 253). Den Kindern wird eine Geschichte erzählt, in denen Kinder ungehorsam sind, lügen oder andere Arten von kindlichem Unfug anstellen. Anschließend werden ihnen verschiedene Bestrafungen vor Augen geführt und schließlich sollen sie darauf antworten, welche die gerechteste von ihnen ist. Nach diesen Befragungen werden ihnen nochmals zwei Geschichten vorgestellt in denen einmal das in der Geschichte agierende Kind bestraft wird und ein anderes Mal das Kind zwar getadelt wird, aber es über seine Handlung und deren Auswirkungen aufgeklärt wird. Weiterhin werden sie über die Neigung der Rückfälligkeit, Grund der Bestrafung, der Legitimation der Vergeltung usw. befragt (vgl. Piaget 1986, S. 242 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung: Die Einleitung skizziert den historischen Wandel des Kindheitsbildes und führt in die zentralen Problemstellungen der empirischen Kinderforschung ein.

II. Methodologie: Dieses Kapitel stellt die qualitativen und quantitativen Forschungsansätze vor und erörtert deren Vor- und Nachteile im Kontext der Sozialforschung.

III. Geschichte der Kindheitsforschung: Es wird die chronologische Entwicklung der Kindheits- und Jugendforschung von ihren Anfängen bis zur modernen sozialwissenschaftlichen Orientierung nachgezeichnet.

IV. Perspektiven: Hier werden zukünftige Forschungsfelder, insbesondere im Bereich der Schulforschung und kulturvergleichenden Studien, identifiziert.

V. Forschung mit Kindern - Probleme: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Herausforderungen, die bei der Forschung mit Kindern entstehen, darunter Forscherbilder und Probleme bei Erhebungsmethoden.

VI. Jean Piaget - Gerechtigkeitsbegriff: Anhand von Piagets Theorie wird kritisch beleuchtet, welche Schwierigkeiten bei der Erhebung und Interpretation kindlicher Daten auftreten können.

VII. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Relevanz der Kindheitsforschung zusammen und reflektiert über die Unvermeidbarkeit perspektivenabhängiger Erkenntnisse.

Schlüsselwörter

Kindheitsforschung, Jugendforschung, Qualitative Sozialforschung, Quantitative Sozialforschung, Methodik, Datenerhebung, Jean Piaget, Gerechtigkeitsbegriff, Sozialisation, Kindheitsbilder, Erwachsenenzentriertheit, Kindtypische Ausdrucksformen, Interviewverfahren, Beobachtung, Erziehungswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die methodischen Aspekte und Probleme bei der Durchführung wissenschaftlicher Untersuchungen mit Kindern als Probanden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Kindheitsforschung, die Unterscheidung zwischen qualitativen und quantitativen Methoden sowie die Auseinandersetzung mit kindlichen Ausdrucksformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, ob und wie die Lebenswelt und die Perspektive von Kindern wissenschaftlich korrekt erfasst werden können, ohne sie durch die Brille Erwachsener zu verfälschen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden beleuchtet?

Es werden vor allem qualitative Ansätze (Interviews, Beobachtungen) sowie quantitative Vorgehensweisen (Surveys, Testverfahren) und deren Anwendung bei Kindern untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, eine Diskussion allgemeiner Forschungsprobleme (wie Forscher-Kind-Interaktion) und eine vertiefte methodenkritische Untersuchung von Jean Piagets Gerechtigkeitsstudien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Kindheitsforschung, Methodik, Datenerhebung und Reflexivität beschreiben.

Warum ist das "Bild des Kindes" für Forscher relevant?

Das Bild, das ein Forscher von einem Kind hat (als eigenständiges Subjekt oder als "kleiner Erwachsener"), beeinflusst die Fragestellung, das methodische Design und letztlich die Interpretation der Ergebnisse maßgeblich.

Welche spezifische Kritik wird an Jean Piagets Vorgehensweise geübt?

Kritisiert wird unter anderem, dass Piaget seine Theorie teilweise bereits vor der Untersuchung festlegte, die Kinder möglicherweise durch seine Fragen beeinflusste und kindliche Ausdrucksformen wie Mimik und Gestik vernachlässigte.

Warum sind Beobachtungen bei Kindern so schwierig?

Beobachtungen sind immer selektiv und interpretativ; zudem agieren Kinder oft in pädagogisch vorstrukturierten Räumen, was einen direkten Zugang zur subjektiven Lebenswelt erschwert.

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Detalles

Título
Forschung mit Kindern - Probleme und Perspektiven
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Pädagogisches Institut)
Curso
Empirie II - Grounded Theory
Calificación
1,4
Autor
Thusinta Mahendrarajah (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
22
No. de catálogo
V167436
ISBN (Ebook)
9783640838356
ISBN (Libro)
9783640837861
Idioma
Alemán
Etiqueta
Jean Piaget qualitative Sozialforschung quantitative Sozialforschung Kindheit Kindheitsforschung Jugend Gerechtigkeitsbegriff Moral Erwachsenenzentriertheit Kinderbilder
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thusinta Mahendrarajah (Autor), 2007, Forschung mit Kindern - Probleme und Perspektiven, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167436
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