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Die Nutzung verschiedener Lernstrategien bei Studienanfängern und fortgeschrittenen Studierenden weiblichen und männlichen Geschlechts

Eine quantitative Studie

Título: Die Nutzung verschiedener Lernstrategien bei Studienanfängern und fortgeschrittenen Studierenden weiblichen und männlichen Geschlechts

Tesis (Bachelor) , 2025 , 64 Páginas , Calificación: 1,4

Autor:in: Anonym (Autor)

Psicología - Inteligencia y Psicología del aprendizaje
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Diese Bachelorarbeit untersucht, wie Studienanfänger und fortgeschrittene Studierende unterschiedliche Lernstrategien einsetzen und ob sich geschlechtsspezifische Unterschiede zeigen. Auf Grundlage der LIST-Kurzversion wurden kognitive, metakognitive und ressourcenbezogene Strategien bei 185 Studierenden erfasst und statistisch ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede im Studienverlauf und liefern wichtige Hinweise für die Förderung selbstregulierten Lernens. Der verwendete LIST-Kurzfragebogen ist vollständig im Anhang enthalten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Konzeptionelle Grundlagen
    • 2.1. Definition Lernstrategien
    • 2.2. SRL
    • 2.3. Kognitive Lernstrategien
    • 2.4. Metakognitive Lernstrategien
    • 2.4. Strategien des Ressourcenmanagements
  • 3. Theoretischer Hintergrund
    • 3.1 SRL-Modelle
      • 3.1.1 Sozio-kognitive Modell der Selbstregulation nach Zimmerman
      • 3.1.2 Pintrichs SRL Model
      • 3.1.3 Boekaerts Drei-Schichtenmodell
      • 3.1.4 Das erweiterte Prozess-Modell
    • 3.2. Entwicklung von Lernstrategien-Inventaren
      • 3.2.1. LIST-Inventar Wild und Schiefele (1994)
    • 3.3. SRL im Studienverlauf
    • 3.4 Unterschiede bei Lernstrategien im Geschlecht
  • 4. Forschungsfrage und Hypothesen
  • 5. Methode
    • 5.1 Studiendesign
    • 5.2. Stichprobe
    • 5.3. Fragebogeninstrument
    • 5.4. Datenaufbereitung
  • 6. Ergebnisse
  • 7. Diskussion
    • 7.1 Prüfung der Hypothesen
    • 7.2. Bezugnahme auf den theoretischen Hintergrund
    • 7.1 Limitation
  • 8. Ausblick und Implikationen
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang A
  • Anhang B
  • Anhang C

Tabellenverzeichnis

  • Tabelle 1: Deskriptive Statistik zur Prüfung der Normalverteilung der Lernstrategien
  • Tabelle 2: Multivariate Testergebnisse auf Basis der Pillai-Spur
  • Tabelle 3: Levene-Test zur Überprüfung der Varianzgleichheit
  • Tabelle 4: Zwischensubjekteffekte
  • Tabelle 5: Deskriptive Statistiken der Lernstrategien nach Fachsemester und Geschlecht
  • Tabelle 6: Teststatistiken der metakognitiven Subdimension

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Nutzung unterschiedlicher Lernstrategien bei Studienanfängern (1. bis 3. Semester) und fortgeschrittenen Studierenden (ab 4. Semester) unter besonderer Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede. Das primäre Ziel ist es, statistisch signifikante Unterschiede in der Anwendung von Lernstrategien in Abhängigkeit vom Studienfortschritt und Geschlecht aufzudecken und die Bedeutung gezielter Förderung lernstrategischer Kompetenzen hervorzuheben.

  • Analyse verschiedener Lernstrategien (kognitive, metakognitive, ressourcenbezogene)
  • Vergleich zwischen Studienanfängern und fortgeschrittenen Studierenden
  • Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede im Lernstrategieeinsatz
  • Quantitative Methodik unter Verwendung des LIST-Fragebogens
  • Implikationen für die Förderung lernstrategischer Kompetenzen im Hochschulkontext

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Fähigkeit, Lernprozesse eigenständig zu planen, umzusetzen und zu kontrollieren, ist eine zentrale Voraussetzung für akademischen Erfolg und lebenslanges Lernen. Besonders im Studium sind Studierende gefordert, sich Inhalte eigenständig zu erarbeiten und ihre Lernstrategien an neue Anforderungen anzupassen (Schnabel, 2001; Wild, 2005). Strategien, die in der Schule effektiv waren etwa Wiederholungsstrategien erweisen sich im Hochschulkontext oft als weniger wirksam (Schiefele et al., 2003). Der Übergang vom schulischen zum akademischen Lernen markiert daher eine Phase, die erhöhte Selbstverantwortung und strategische Anpassung verlangt (Lompscher & Mandl, 1996; Viebahn, 1990). Im Studium entfallen klare äußere Strukturen und Rückmeldungen, was eine gezielte Planung, Steuerung und Kontrolle des Lernens erforderlich macht. Insbesondere metakognitive Strategien wie Zielsetzung, Planung, Überwachung und Regulation gewinnen an Bedeutung (Schiefele et al., 2003). Selbstreguliertes Lernen (SRL) beschreibt diesen Prozess als Zusammenspiel kognitiver und metakognitiver Strategien zur selbstständigen Steuerung des Lernprozesses (Simons, 1992; Zimmerman & Schunk, 2001). Diese Fähigkeiten gelten als Schlüsselkompetenzen für erfolgreiches Lernen im Studium. Allerdings können individuelle, kontextuelle und biologische Faktoren die Wirksamkeit dieser Strategien beeinflussen. So wird diskutiert, inwieweit Geschlecht und Studienfortschritt eine Rolle bei der Wahl und Anwendung von Lernstrategien spielen. Während frühere Studien Frauen teilweise eine geringere Anwendung bestimmter Strategien zuschrieben (Ziegler & Dresel, 2006), deuten neuere Befunde auf Vorteile bei weiblichen Studierenden im Bereich metakognitiver Strategien hin (Ziegler & Dresel, 2004). Gleichzeitig ist unklar, inwieweit Studienfortschritt zu einer Weiterentwicklung von Lernstrategien führt. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Arbeit den Einsatz verschiedener Lernstrategien bei Studienanfängern und fortgeschrittenen Studierenden, unter besonderer Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Lernstrategien im Hochschulkontext ein, betont die Bedeutung von selbstreguliertem Lernen (SRL) und skizziert die Relevanz geschlechts- und studienfortschrittsbezogener Unterschiede.

2. Konzeptionelle Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Lernstrategien, selbstreguliertes Lernen (SRL), kognitive, metakognitive und ressourcenbezogene Strategien definiert und erläutert, die für das Verständnis der Arbeit essenziell sind.

3. Theoretischer Hintergrund: Das Kapitel stellt verschiedene theoretische Modelle des selbstregulierten Lernens (z. B. nach Zimmerman, Pintrich, Boekaerts) vor und beschreibt die Entwicklung relevanter Lernstrategien-Inventare, darunter das LIST.

4. Forschungsfrage und Hypothesen: In diesem Abschnitt wird die genaue Forschungsfrage der Studie formuliert und die daraus abgeleiteten Hypothesen zu Unterschieden im Lernstrategieeinsatz nach Studienfortschritt und Geschlecht präsentiert.

5. Methode: Die Methodologie der quantitativen Studie wird detailliert beschrieben, einschließlich Studiendesign, Charakteristika der Stichprobe, des verwendeten Fragebogeninstruments (LIST-K) und der Datenaufbereitung.

6. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistischen Ergebnisse der Untersuchung, welche die Hypothesen zur Nutzung von Lernstrategien in Abhängigkeit von Studienfortschritt und Geschlecht überprüfen.

7. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, in den Kontext der Forschungsliteratur eingeordnet, und es werden Limitationen der Studie sowie methodische und theoretische Implikationen reflektiert.

8. Ausblick und Implikationen: Abschließend werden praktische Empfehlungen für die Förderung von Lernstrategien im Studium gegeben und Anregungen für zukünftige Forschungsarbeiten formuliert.

Schlüsselwörter

Lernstrategien, Selbstreguliertes Lernen (SRL), Studienanfänger, fortgeschrittene Studierende, Geschlechtsunterschiede, quantitative Studie, Metakognitive Strategien, Kognitive Strategien, Ressourcenmanagement, Hochschulkontext, LIST-Fragebogen, Studienfortschritt, Motivation, Lernerfolg, akademischer Erfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit untersucht, wie Studienanfänger und fortgeschrittene Studierende verschiedene Lernstrategien nutzen, wobei ein besonderer Fokus auf geschlechtsspezifische Unterschiede gelegt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Definition und Anwendung von Lernstrategien, das Konzept des selbstregulierten Lernens (SRL) sowie Unterschiede in der Lernstrategienutzung basierend auf dem Studienfortschritt und dem Geschlecht der Studierenden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Unterschiede in der Nutzung kognitiver, metakognitiver und ressourcenbezogener Lernstrategien bei Studienanfängern und fortgeschrittenen Studierenden beiderlei Geschlechts quantitativ zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quantitative Studie mit einem Between-Subjects-Design durchgeführt, bei der Daten mittels eines Online-Fragebogens (LIST-Kurzskala) erhoben und mit zweifaktorieller Multivarianzanalyse (MANOVA) sowie t-Tests und Welch-Tests analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die konzeptionellen Grundlagen der Lernstrategien und des SRL, den theoretischen Hintergrund mit verschiedenen SRL-Modellen, die Forschungsfrage und Hypothesen, die detaillierte Beschreibung der Methode und die Darstellung sowie Diskussion der Studienergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Lernstrategien, Selbstreguliertes Lernen (SRL), Studienfortschritt, Geschlechtsunterschiede, Metakognition, Ressourcenmanagement und quantitative Forschung im Hochschulkontext.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Studienanfängern und fortgeschrittenen Studierenden relevant?

Die Unterscheidung ist relevant, weil sich die Anforderungen an Lernstrategien mit zunehmender Studienerfahrung ändern; Strategien, die in der Schule erfolgreich waren, erweisen sich im Hochschulkontext oft als weniger wirksam, was eine Anpassung und Weiterentwicklung der Lernkompetenzen erfordert.

Welche Rolle spielt der LIST-Fragebogen in dieser Studie?

Der LIST-Fragebogen (Kurzversion LIST-K nach Klingsieck, 2018) ist das zentrale Instrument zur Erfassung der kognitiven, metakognitiven und ressourcenbezogenen Lernstrategien der Studierenden und bildet die Grundlage für die quantitative Analyse in der Arbeit.

Was sind die Hauptlimitationen der Studie?

Zu den Hauptlimitationen gehören die Verwendung der LIST-Kurzskala auf Dimensionsebene mit kritischer Faktorenstruktur und teilweise geringer Reliabilität, die Beschränkung der Stichprobe auf einen Studiengang (IWP), die Zweiteilung der Studienphasen, ungleich große Gruppen sowie die Verletzung der Normalverteilungsannahme bei einigen Variablen.

Final del extracto de 64 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Nutzung verschiedener Lernstrategien bei Studienanfängern und fortgeschrittenen Studierenden weiblichen und männlichen Geschlechts
Subtítulo
Eine quantitative Studie
Universidad
University of Applied Sciences Hamm-Lippstadt
Calificación
1,4
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2025
Páginas
64
No. de catálogo
V1674575
ISBN (PDF)
9783389166758
ISBN (Libro)
9783389166765
Idioma
Alemán
Etiqueta
nutzung lernstrategien studienanfängern studierenden geschlechts eine studie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2025, Die Nutzung verschiedener Lernstrategien bei Studienanfängern und fortgeschrittenen Studierenden weiblichen und männlichen Geschlechts, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1674575
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