Welche psychosozialen Motive begünstigen eine problematische Realitätsflucht in digitale Medienwelten und wie können pädagogische Interventionen Jugendliche stärken, um dysfunktionalem Eskapismus entgegenzuwirken? Das Ziel ist es, die psychodynamischen Hintergründe und Motive des digitalen Eskapismus im Jugendalter zu identifizieren sowie medienpädagogische Strategien und Maßnahmen zur Prävention dysfunktionalen Nutzungsverhaltens zu erörtern.
Zunächst wird sich in Kapitel eins der Mediennutzung im Kontext jugendlicher Entwicklungsaufgaben sowie der Definition von Eskapismus gewidmet. In Kapitel zwei wird die Psychologie der Medienrezeption und Motivation näher beleuchtet. Der erste Teil befasst sich mit dem Uses-and-Gratifications-Approach, während der zweite Teil die Emotionsregulation durch Medien erläutert. Das dritte Kapitel untersucht Chancen und Risiken des digitalen Eskapismus. Im vierten Kapitel wird in einem ersten Teil die Förderung der Selbstregulationskompetenz erörtert. Der zweite Teil befasst sich mit mediendidaktischen Ansätzen zur Prävention, im letzten Teil des Kapitels wird die Rolle der professionellen Begleitung beleuchtet. Das Fazit fasst abschließend die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und zieht relevante Schlussfolgerungen.
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- Tabea Beeck (Autor), 2026, Digitaler Eskapismus im Jugendalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1728762