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4CID-Modell - Bildungswissenschaftler in der Gesundheitserziehung und -förderung

Titre: 4CID-Modell - Bildungswissenschaftler in der Gesundheitserziehung und -förderung

Dossier / Travail , 2011 , 20 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Natascha Pudimat (Auteur)

Didactique - Didactique générale, Objectifs de l'éducation, Méthodes
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Résumé Extrait Résumé des informations

Gesundheitsförderung ist ein wichtiges Thema. Übergewicht und motorische Defizite gehören zu den Problembereichen vieler Menschen. Auch Kinder sind bereits davon betroffen. Gesundheitserziehung und -förderung sollte bereits im Kindesalter beginnen.
Es erscheint daher erforderlich, dass ein Bildungswissenschaftler in der Gesundheitserziehung und -förderung in Kindertagesstätten (Kita) tätig wird. Er erstellt altersgerechte Projekte, um die Kinder durch aktives Lernen an eine gesunde Lebensweise heranzuführen. Ebenso muss er mit den Eltern die Bedeutung gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung thematisieren, was er z.B. durch gemeinsame Projekte erreichen kann. Wichtig für den Bildungswissenschaftler
sind daher sowohl pädagogische und didaktische Kompetenzen als auch
Fachkenntnisse in den Bereichen Ernährung und Bewegung.
Das Ziel dieser Arbeit ist es anhand des 4C/ID Modells von Jeron J.G. van Merriënboer (1997) einen Lehrplan für den Bildungs- wissenschaftler in der Gesundheitserziehung und –förderung zu entwickeln.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das 4C/ID Modell

2.1 Kompetenzanalyse

2.2 Aufgabenklassen

2.3 Lernaufgaben

2.4 Unterstützende Informationen

2.5 Just-in-time Informationen

3 Das 4C/ID Modell im Kontext mediendidaktischer Überlegungen

3.1 Lerntheoretische Überlegungen

3.2 Situiertes Lernen

3.3 Didaktische Szenarien

3.4 Unterstützende Medien

4 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Lehrplan für die Ausbildung von Bildungswissenschaftlern in der Gesundheitserziehung und -förderung mithilfe des 4C/ID-Modells von J.G. van Merriënboer zu entwickeln und dabei Theorie und Praxis zu verknüpfen.

  • Anwendung des 4C/ID-Modells zur Förderung komplexer Fertigkeiten
  • Strukturierung von Kompetenzen in hierarchische Fertigkeitsmodelle
  • Entwicklung von authentischen Lernaufgaben und Aufgabenklassen
  • Integration mediendidaktischer Ansätze und situierter Lernkonzepte

Auszug aus dem Buch

2.2 Aufgabenklassen

Im zweiten Schritt erfolgt die Sequentialisierung der Aufgabenklassen. Ein 4C/ID Blueprint besteht aus einer Reihe von Lernaufgaben. Die authentischen und ganzheitlichen Lernaufgaben sind dabei in Aufgabenklassen organisiert, die sich durch einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad auszeichnen (Bastiaens et al., 2010, S. 96). Die Aufgabenklassen sind also so angeordnet, dass der Lernende mit den einfachsten Aufgaben der ersten Aufgabenklasse beginnt und sich mit jeder rauffolgenden Aufgabenklasse zu immer komplizierteren Lernaufgaben vorarbeitet (van Merriënboer et al., 2002, S. 44). Wichtig ist aber, dass bereits bei den Lernaufgaben in der ersten Aufgabenklasse eine einfache Form der ganzheitlichen Kompetenz erlernt bzw. geübt werden kann. van Merriënboer et al. (2002, S.44) weisen darauf hin, dass diese Sequentialisierung der Aufgabenklassen wichtig ist, um einen „cognitiv overload“ bei den Lernenden zu vermeiden. Insgesamt werden vier Sequenzprinzipien genutzt um eine Serie von Aufgabenklassen zu entwerfen und zwar das Sequenzprinzip der vereinfachenden Annahmen, das Prinzip der Nachdruck-Manipulation, die Mentale Modelle Progression und das Systematische Problemverfahren.

Das Sequenzprinzip der vereinfachenden Annahmen wird am häufigsten verwendet und auch in dieser Arbeit wird ein Beispiel für dieses Prinzip gegeben. Bei diesem Prinzip soll sich die erste Aufgabenklasse durch den niedrigsten Schwierigkeitsgrad auszeichnen und die letzte Aufgabenklasse durch den höchsten (Bastiaens et al., 2010, S. 96f.). Dieser Grad ergibt sich dabei durch die Komplexität der Anzahl der konstituierenden Fertigkeiten, die Anzahl der Interaktionen zwischen diesen Fertigkeiten und dem Wissensumfang, der nötig ist, die Fertigkeiten auszuüben (van Merriënboer, 2002, S. 44f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Gesundheitsförderung im Kindesalter und begründet die Notwendigkeit didaktischer Kompetenzen für Bildungswissenschaftler in diesem Bereich.

2 Das 4C/ID Modell: Dieses Kapitel erläutert die Komponenten des 4C/ID-Modells wie Kompetenzanalyse, Aufgabenklassen, Lernaufgaben sowie unterstützende und Just-in-time Informationen.

3 Das 4C/ID Modell im Kontext mediendidaktischer Überlegungen: Hier werden theoretische Grundlagen wie Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus sowie die Einbettung von situiertem Lernen und Medien in das Modell diskutiert.

4 Zusammenfassung und Fazit: Das Kapitel reflektiert die Anwendbarkeit des 4C/ID-Modells zur Vermittlung komplexer Fertigkeiten und unterstreicht den hohen Praxisbezug für die pädagogische Arbeit.

Schlüsselwörter

4C/ID-Modell, Gesundheitsförderung, Bildungswissenschaft, Instructional Design, Kompetenzanalyse, Aufgabenklassen, Lernaufgaben, Scaffolding, Lerntheorien, Konstruktivismus, Mediendidaktik, Situiertes Lernen, Lehrplanentwicklung, Ganzheitliches Lernen, Fertigkeitsmodell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines strukturierten Lehrplans für Bildungswissenschaftler im Bereich Gesundheitserziehung und -förderung mittels des 4C/ID-Modells.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind das Instructional Design, die didaktische Aufbereitung komplexer Gesundheitsförderungsprojekte sowie die mediendidaktische Einbettung von Lerninhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein konkretes Blueprint für die Ausbildung zu entwerfen, das auf dem 4C/ID-Modell basiert und praxisnahes, ganzheitliches Lernen ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine modellbasierte Analyse und Entwurfsmethode (Instructional Design) angewandt, die Kompetenzen in Hierarchien zerlegt und sequentielle Aufgabenklassen bildet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Anwendung des Modells (Analyse, Aufgabenklassen, Informationen) und eine theoretische Fundierung durch lerntheoretische und mediendidaktische Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie 4C/ID-Modell, Gesundheitsförderung, Kompetenzanalyse und Instruktionsdesign.

Wie wird das Problem der kognitiven Überlastung beim Lernen gelöst?

Durch die Sequentialisierung der Aufgabenklassen und das Prinzip der "vereinfachenden Annahmen" wird sichergestellt, dass Lernende schrittweise von einfachen zu komplexen Aufgaben geführt werden.

Welche Rolle spielt das "Scaffolding" in den entworfenen Lernaufgaben?

Scaffolding dient dazu, den Lernenden anfangs eine hohe Unterstützung zu bieten, die mit zunehmender Kompetenzentwicklung sukzessive abnimmt, um Selbstständigkeit zu fördern.

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Résumé des informations

Titre
4CID-Modell - Bildungswissenschaftler in der Gesundheitserziehung und -förderung
Université
University of Hagen
Cours
Modul 2B
Note
1,3
Auteur
Natascha Pudimat (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
20
N° de catalogue
V173634
ISBN (ebook)
9783640943685
ISBN (Livre)
9783640943623
Langue
allemand
mots-clé
4C/ID-Modell Bildungswissenschaflter Gesundheiteserziehung Modul 2B
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Natascha Pudimat (Auteur), 2011, 4CID-Modell - Bildungswissenschaftler in der Gesundheitserziehung und -förderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173634
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Extrait de  20  pages
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